Beitragsbild "Mein Jahresrückblick 2022 in Bildern", dies als Schriftzug auf einem Foto mit lauter Polaroids und einem Kaffee. Logo "snoopsmaus - Kultur- und Reiseblog" unter dem Text.

Mein Blog- und Reisejahr 2022: Jahresrückblick in Bildern

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Langsam kehrte dieses Jahr wieder Normalität bei Reisen ein. Auch wenn Corona immer noch allgegenwärtig für mich ist und es mich nach über 2,5 Jahren erfolgreich ohne gleich zweimal hintereinander erwischt hat. Von allen Reisen dieses Jahr habe ich natürlich einige Fotos mitgebracht, mit denen ich auch wieder an der der Fotoparade von “Erkunde die Welt” teilnehme.

Auch 2022 stand immer noch im Zeichen von Corona. Dennoch waren wir viel positiver gestimmt und trauten uns einen ersten richtigen Urlaub direkt im neuen Jahr zu. Weitere Auszeiten und kleinere Reisen folgten dieses Jahr. Auch Pressereisen konnte ich wieder wahrnehmen. Mehr zu den Terminen wie immer unter “snoopsmaus unterwegs”.

Doch kommen wir zur Fotoparade. Leider kann ich mich immer schwer für ein Foto pro Kategorie entscheiden. Auch dieses Jahr sind es daher wieder ein, zwei Fotos mehr geworden. Manche Kategorien haben mich aber schon ein wenig zur Verzweiflung gebracht.

Berühmt

Wie diese hier. Würde es hier allgemein um mich und meine Tätigkeiten gehen, hätte ich aus meinem beruflichen Umfeld einige Fotos, die perfekt gepasst hätten. Doch im Reiseumfeld fiel mir hier eine Auswahl schon schwerer.

Direkt bevor mich das erste Mal Corona erwischte, durfte ich mit anderen Blogger:innen ein Wochenende im September die TeutoBloggerWG bilden und den Teutoburger Wald besser kennen lernen. In Detmold, wo die TeutoBloggerWG ihre Zelte aufgeschlagen hatte, steht das Hermannsdenkmal.

Weit über die Landesgrenzen bekannt ist “Hermann, the German”. Er ist eine Symbolfigur für deutschen Nationalismus, seit er germanische Stämme vereinigt gegen die Römer anführte und so die Schlacht im Teutoburger Wald (“Varusschlacht”) gewann. Seit dem 19. Jahrhundert thront nun sein Denkmal über Detmold und den Teutoburger Wald – der wohl berühmteste Deutsche.

Dabei sind bei durchwachsenem Wetter diese Fotos des Denkmals bei der Führung “Hermann trifft Thusnelda” inkl. Bierverkostung entstanden.

Außerdem gab es im Rahmen der TeutoBloggerWG auch den Museumshof Rahden im nordöstlichen Zipfel von NRW zu entdecken.

modern

Wir buchten zuversichtlich im Oktober 2021 fast drei Wochen Portugal im Januar. Dort gingen zu Weihnachten die Coronazahlen wieder hoch und die Einreiseregelungen wurden verschärft sowie die ersten Tage im Januar ein Ausnahmezustand verhängt. Doch das merkten wir kaum auf unserem Roadtrip durch das Alentejo bis hoch nach Braga, über Porto und an der Atlantikküste zurück bis Lissabon.

In Porto entdeckten wir die Casa da Música, ein modernes Konzerthaus, entworfen von den renommierten Architekt:innen Rem Koolhaas und Ellen van Loon. Sichtbeton, außergewöhnliche Form und irgendwie unpassend für die Gegend. Aber ist das mit modernen Bauten nicht immer so?

Ende August hatte ich in Berlin etwas Zeit zwischen beruflichen Terminen und unternahm einen Ausflug zur Neuen Nationalgalerie von Bauhaus-Ikone Mies van der Rohe, die nach langer Renovierungszeit endlich wieder geöffnet hat. Auch das ein Meilenstein der Moderne und passend für diese Kategorie.

Neue Nationalgalerie Berlin bei Nacht mit Blick Richtung Potsdamer Platz - August 2022.
Neue Nationalgalerie bei Nacht

Naturwunder

Beim Roadtrip durch Portugal hatten wir selten einen Schlecht-Wetter-Tag. Aber auf dem Weg zum Nationalwald von Bussaco (auch: Buçaco) nördlich von Coimbra zogen sich die Wolken immer weiter zusammen. Nebel kam auf, sobald wir in der Nähe des Eingangtores gelangten. Eine beeindruckende und seltsam anmutende Stimmung.

Der Wald ist ein Teil der Serra do Buçaco und steht wegen seiner Artenvielfalt, die die portugiesischen Seefahrer mitbrachten, unter Naturschutz. Diese 105 ha sind daher wie ein verwunschener Märchenwald und gerade im Nebel ist alles noch viel mystischer.

Obst

Wiederum eine Kategorie, die mir einiges an Kopfschmerzen bereitet hat. Obst war irgendwie nicht wirlich in meinen Bildern zu finden, daher musste ich etwas um die Ecke denken.

Im Mai gab’s eine längere Auszeit innerhalb Deutschlands für uns. Wir fuhren von Schwerin an der Ostseeküste entlang, um anschließend eine Woche auf Usedom zu verbringen. Ich sollte öfters ans Meer fahren. Doch bis zum nächsten Ausflug an die Ostsee sollte es noch bis Oktober dauern. Mit dem Zug ging es nach Kopenhagen – und ich habe nicht viel mehr als das Hotelzimmer gesehen, da ich die meiste Zeit krank im Bett verbrachte.

Doch in Schwerin, auf unserem ersten Stop, besichtigten wir bei gutem Wetter das Schweriner Schloss und seine umgebenden Gärten. Im hinteren Bereich des Schlosses befindet sich die Orangerie, die Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Eine Orangerie passt doch gut zu Obst, oder?

Botschaft

Nach unserer Reise im Januar durch Portugal war es bis Ende März relativ ruhig. Erst ab dann begann ich auch wieder beruflich etwas mehr unterwegs zu sein. Von einem Kunden wurde ich für eine Baumpflanzaktion in den Harz geschickt. Gemeinsam mit Simon nahmen wir uns etwas Zeit für Quedlinburg und Umgebung. Der Zustand des Harzes ist absolut erschreckend – was Dürre, Hitze und Borkenkäfer sowie Stürme angerichtet haben, ist absolut verherrend!

Dabei entdeckten wir aber auch einen schönen Lost Place, der eine Botschaft enthielt, die ich sehr witzig finde.

Botschaft "Du bist schön, aber bitte zieh' dir 'ne Tüte über deinen Charakter" als Graffiti an einer Wand in einem Lost Place im Harz - März 2022.
Graffiti in einem Lost Place im Harz

Selfie

Absolute Horrorkategorie für mich. Ich mache keine Selfies. Ich hasse Selfies. Ich hasse Fotos von mir. Aber… es gibt auf dem iPhone diesen Ordner namens “Selfie” und darin bin ich fündig geworden. Nicht im üblichen Sinne, aber wenn das iPhone dieses Foto so definiert, dann bin ich sicher, dass es auch hier okay ist. ;)

Als ich zum Jahresabschluss auf Pressereise in Frankreich war, um im Grand Est (Elsass, Lothringen, Champagne, Ardennen) mehr zur Glasherstellung und Weihnachtsbaumschmuck lernte, machte ich mit der Frontkamera meines iPhones ein Foto eines Kronleuchters aus Kristallglas in Saint Louis-les-Bitches. Das iPhone denkt wohl, das sei ein Selfie und ich möchte dem hier nicht widersprechen.

Kronleuchter von unten fotografiert in Saint-Louis-lès-Bitche - November 2022.
Kronleuchter in Saint-Louis-lès-Bitche

Damit habe ich für alle regulären Kategorien tatsächlich ein Foto gefunden und fast aus jeder größeren Reise dieses Jahr etwas herausgesucht. Nur aus Ungarn, wo ich am Balaton Nordufer im Juni war, habe ich nichts Passendes gefunden.

Doch dies war noch nicht alles! Kommen wir zu den Zusatzkategorien.

Zusatzkategorien – schwarz/weiß

Die letzte private Reise dieses Jahr ging für vier Tage ins weihnachtliche München. Beim ersten Schnee schlenderten wir durch die bayerische Landeshauptstadt und über die Weihnachtsmärkte. Dabei kamen wir auch bei der Eisbachwelle im Englischen Garten vorbei. Die Welle, die Surfer in ihrem engen, schwarzen Neopren – perfekt für ein Schwarz/Weiß-Foto.

Surfer auf seinem Board in Ganzkörperneopren mit Kaputze auf der Eisbachwelle im Englischen Garten in München - Dezember 2022.
Surfer auf der Eisbachwelle in München

koloriert oder mein schönstes Foto 2022

Da ich kein großer Freund davon bin, ein Schwarz/Weiß-Bild mit nur einer Farbe einzufärben, habe ich mich einfach für ein sehr farbenfrohes Bild aus Porto entschieden. Ein Panorama zum Sonnenuntergang mit Blick auf Porto und den Duoro. Das ist natürlich auch ausgiebig in Lightroom nachbearbeitet, aber halt nicht koloriert im Sinne der Definition.

Ich denke, es ist auch mein absolutes Lieblingsfoto dieses Jahr.

Panorama von Porto bei Sonnenuntergang.
Panorama von Porto

2021 haben mir die Kategorien des FoPaNets deutlich mehr gelegen, dennoch hoffe ich, dass die Fotos passend sind und ein kleinwenig mein Reisejahr widerspiegeln.

Ausblick 2023

Wie jedes Jahr nehme ich mir wieder vor, mehr zu bloggen. Vor allem regelmäßiger. Die nächste größere und private Reise ist tatsächlich erst für Ende März geplant. Davor mache ich im Januar mal einen Abstecher auf die Touristikmesse CMT in Stuttgart sowie im März zur ITB nach Berlin. Im April gibt es endlich wieder ein ReiseBloggerCamp. Alles willkommene Möglichkeiten, mich mit Blogger:innen auszutauschen und zu vernetzen. Da freue ich mich schon sehr drauf. Ansonsten blicke ich ein wenig locker auf das nächste Jahr und lasse es erstmal auf mich zukommen.

Lieblingsjahresrückblicke von anderen:

Ich danke Dir fürs Lesen in 2022, für Likes, Kommentare, Teilen von Beiträgen, usw.
Das ist der Applaus für Blogger:innen wie mich. Danke. 

Hab ein schönes 2023!

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Mehr zu meinen Reisen gibt es auch immer in den Insta Storys.
Ich würde mich sehr freuen, Dich zu lesen.

Hast Du schon Pläne für 2023? Mehr Urlaub kannst Du übrigens mit Brückentagen rausholen. Verrate mir doch gerne, wo es für Dich im neuen Jahr hin gehen soll. Bin gespannt!

Weitere Jahresrückblicke in Bildern

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Romy

Romy (*1981) hat ihre Heimatbasis in der Ruhrmetropole Dortmund und arbeitet als Blogger und Freelancer im Bereich Social Media, Content Strategie und Community Management.

Sie bloggt seit 2006.
Übers Reisen regelmäßiger seit 2013. Wenn sie Zeit dazu findet.

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