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Die neuen Poutinevarianten Red Pepper (oben) und Masala Meatballs (unten)

Endlich wieder Poutine – 2. Poutine-Party im Frittenwerk Düsseldorf

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Gestern war es wieder soweit: Poutine stand auf dem Speiseplan. Das Frittenwerk in Düsseldorf rief wie letztes Jahr zur Poutine-Party und viele Pommesbegeisterte folgten dem Ruf. Letztes Jahr waren wir auch schon da – so bin ich überhaupt auf den Laden im Bilker S-Bahnhof aufmerksam geworden. Auch dieses Jahr konnte und wollte ich nicht fehlen, also ab ins Auto und auf die Autobahn.

Warum ich rund 70 km bis zum Frittenwerk zum Essen fahre?

Es ist eigentlich ganz simpel: ich bin großer Kanada-Fan und somit auch Fan des traditionellen Fast Foods Poutine. Leider gibt es kaum jemanden, der dieses Essen in Deutschland kennt oder anbietet. Eine Schwierigkeit ist nämlich, dass es ein Zwischenprodukt der Käseherstellung, die sog. Cheese Curds, die für die Poutine benötigt werden, so gut wie nicht in Deutschland gibt. Auch das Frittenwerk bedient sich einer Alternative und verwendet sehr kleine, qualitativ-hochwertige Mozzarellawürfel. Dennoch ist deren Poutine die Beste, die ich bisher außerhalb von Kanada gegessen habe.

Um ehrlich zu sein, ist sogar die Bratensoße der Québec-Poutine eine der Besten, die ich überhaupt gegessen habe. Daher war ich auch etwas enttäuscht, dass gestern zur Poutine-Party im Frittenwerk leider keine Québec auf dem Programm stand. Aber irgendwo mussten die Betreiber der Pommesmanufaktur eine Lösung für diesen zusätzlichen Tag mit voraussichtlich viel Durchgangsverkehr finden, um den Laden effizient zu halten. So wurde die Karte auf insgesamt sechs verschiedene Poutines reduziert und dabei wieder zwei neue Variationen vorgestellt.

Die Poutinevariationen für die 2. Poutine-Party im Frittenwerk
Die Poutinevariationen für die 2. Poutine-Party im Frittenwerk

Neue Poutines

Wir haben diese beiden Poutines einmal getestet. Für die vegetarische Variation Red Pepper Poutine und die fleischlastige Version Masala Meatball Poutine standen wir dabei fast einmal um den Laden an. Doch wie oben schon geschrieben, hatten die Betreiber den Laden gut optimiert. Bei max. sechs Gerichten auf der Karte kann einiges vorbereitet werden und das Personal ist mittlerweile gut eingespielt. Zügig ging es in der Schlange voran und auch nach dem Bezahlen ging es an der Ausgabe relativ schnell. Wir hatten sogar Glück und konnten draußen auf der Terrasse gemütlich unsere Poutines verkosten.

Lange Schlangen am Frittenwerk
Lange Schlangen am Frittenwerk

Für eine größere Ansicht bitte ein Bild anklicken.

Die Red Pepper Poutine war unerwartet mild, aber sehr lecker. Vielleicht ist das aber auch etwas „lost in translation“. Red Pepper heißt übersetzt nur rote Paprika, aber dennoch assoziieren wir wieder gerne bei pepper = scharf. Die roten und grünen Paprikastückchen, die die Rahmsoße abrundeten, waren darüber hinaus sehr knackig. In Kombination mit dem Mozzarella, der wunderbar zerlief, war es auf jeden Fall eine Poutine, die auf die normale Karte des Frittenwerks gehört.

Die neuen Poutinevarianten Red Pepper (oben) und Masala Meatballs (unten)
Die neuen Poutinevarianten Red Pepper (oben) und Masala Meatballs (unten)

Die Masala Meatball Poutine brachte einen Hauch von Indien nach Düsseldorf. Die Meatballs aus 100% Rindfleisch wurden mit einer gelben Currysauce abgerundet, in der sich auch kleine Gemüsestücke befanden. Hier war auch keine große Schärfe zu erwarten, aber ein wenig brizzelte es im Laufe der Zeit doch im Rachen. Definitiv eine gute Alternative zu der sonst auf der Karte stehenden Toronto Meatballs, die mir ja eher weniger zusagt. Gehört für mich aber nicht dauerhaft auf die Karte des Frittenwerks.

Wenn man schon nach Düsseldorf fährt, geht auch noch gerade so eine geteilte zweite Poutine. Wir haben uns für Montréal mit Champignonrahmsoße entschieden.

Montréal Poutine mit Champignonrahmsoße
Montréal Poutine mit Champignonrahmsoße

Fazit

Grundsätzlich war die Poutine-Party wieder ein voller Erfolg. Bei schönstem Wetter und vielen Leuten in der Stadt (schließlich wurde der NRW-Tag/70. Geburtstag des Landes NRW in Düsseldorf gefeiert), gepaart mit chilligen Beats vom DJ konnten wir unsere Poutines gut genießen. Doch Simon und ich sind uns einig: die beste Poutine im Frittenwerk ist und bleibt die Québec-Poutine.

Neuigkeiten vom Frittenwerk

Nachdem im April das Frittenwerk eine Außenstelle auf der anderen Seite des Rheins in Köln eröffnete, ist auf der Website der Pommesmanufaktur ein weiterer Laden angekündigt. Dieses Mal kommen die Fans aus Aachen in den Genuss eines neuen Ladens. Ich gebe dennoch die Hoffnung nicht auf, dass es auch bald im Ruhrgebiet eine Filiale geben wird. Am Liebsten wäre mir dabei natürlich Dortmund. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

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Details

Frittenwerk Düsseldorf
Bahnhof Düsseldorf-Bilk
Friedrichstr. 145
40217 Düsseldorf

Öffnungszeiten

Montag bis Samstag: 11:30 – 22:00 Uhr
Sonntag/Feiertag: 12-21 Uhr

Es werden keine Reservierungen angenommen.

Preise

Hausfritten ab 2,30 Euro (gibt auch Knoblauch- oder Süßkartoffelfritten)
Poutines ab 4,90 Euro
Snacks wie Currywurst, Chickensticks oder Krautsalat ab 2,50 Euro

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