Frittenwerk Essen: Pre-Opening & Test

Am Donnerstag, 16.11.2017 war es endlich soweit! Die mittlerweile sechste Filiale des kanadischen Fast-Food-Labels, das Frittenwerk Essen wurde feierlich eröffnet – pünktlich zum einjährigen Geburtstag der Filiale in Aachen und genau eine Woche nach der Eröffnung dem zweiten Frittenwerk in Düsseldorfs Schadowstraße.

Dank einer Einladung des Social-Media-Teams konnte ich mit Andrea beim Pre-Opening des bisher größten Frittenwerks dabei sein. Auf Gästeliste konnten wir vor dem großen Opening-Wochenende den Laden genau unter die Lupe nehmen und uns durch die Kartoffelköstlichkeiten schlemmen. Das wird auf Dauer auch mein Problem sein. Denn Essen ist jetzt die nächste Filiale, um an meine geliebte Poutine zu kommen – und stellt fast eine Halbierung der Anreisezeit dar.

Frittenwerk Essen – das Gebäude

Das Frittenwerk hat ein Händchen für gute Locations bzw. für gute Lagen in Innenstädten. Auch in Essen liegt das Gebäude zentral. In der Kettwigstraße, unweit vom Kennedyplatz und der Rathauspassage und in etwa 5-10 min. Laufweite vom Essener Hauptbahnhof. Das einst so schmucklose Eckgebäude stand lange leer, bis das Frittenwerk es umbauen und eine riesige grüne Wand außen anbringen ließ.

Frittenwerk Essen
Frittenwerk Essen

Innen erstreckt sich das Frittenwerk Essen über zwei Etagen in seinem typischen Stil. Im Gegensatz zu Aachen ist hier aber die Bestellung und Ausgabe der Fritten und Poutine auf der gleichen, der untersten Ebene.

Bestellcounter
Bestellcounter

Oben befinden sich ausschließlich Sitzplätze sowie Waschräume. Für mehr Licht auf die Frittenliebe wurden sogar größere, bodennahe Fenster eingebaut.

Treppenhaus
Treppenhaus

Doch wurde auch ansonsten viel Liebe zum Detail bewiesen. Viel helles Holz prägt bereits jede Filiale. Doch in der größten Filiale findet sich auch ein riesiger, eher naturbelassener Holztisch sowie Tresen, an dem auch etwas größere Gruppen Platz finden. Außerdem wurden erneut Wände mit lebendem Grün verziert.

großer Esstisch im Frittenwerk Essen
großer Esstisch im Frittenwerk Essen

Dazu gesellen sich wie in Köln Schwarz-Weiß-Fotografien, Lampen im Industriestil und großflächige Lichtinstallationen. Ein Blickfang und für jeden eingeladenen Instagramer der perfekte Hintergrund für ein Selfie.

Lichtinstallation "Fries Before Guys" im Frittenwerk Essen
Lichtinstallation “Fries Before Guys” im Frittenwerk Essen

Ob es im Sommer wohl noch einen Außenbereich geben wird? Bin gespannt.

Die Poutine

Die “Sauerei”, wie Poutine sinngemäß heißt, war wie immer sehr lecker. Das Team beim Pre-Opening war gut eingespielt und trotz Andrang musste keiner lange auf seine Fritten warten. Natürlich gönnte ich mir wieder meine Lieblingspoutine des Frittenwerks, die “Classic Québéc Poutine”. Dieses Mal auch einmal mit Süßkartoffeln. Doch die Konsistenz der Pommes sind nicht vergleichbar mit denen der Kartoffeln. Mit den üblichen Hausfritten ist die Poutine einfach besser. Sie brechen nicht so leicht, werden nicht so schnell pampig und geschmacklich passt die Bratensoße auf vegetarischer Basis für mich besser zu den Hausfritten.

Classic Québéc Poutine auf Süßkartoffelpommes
Classic Québéc Poutine auf Süßkartoffelpommes

Andrea probierte hingegen die Thai Meatballs Poutine und die Tijuana Street Fries. Die Meatballs waren wohl ganz gut, doch der Rest könnte wohl eher als mexikanisch denn als Thaifood durchgehen. Vor allem die Guacamole auf den Tijuana Street Fries war aber wohl wirklich gut. Für mich kommen beide Varianten geschmacklich nicht wirklich in Betracht. Daher vertraue ich hier ihrem Urteil. Doch da Geschmäcker verschieden sind, sollte jeder für sich mal eine Frittenvariation des Frittenwerks probieren. Dazu muss es nicht das Frittenwerk Essen sein. Vielleicht liegt Düsseldorf, Köln, Aachen oder Frankfurt näher. Probier es aus! Freue mich über Dein Urteil in den Kommentaren. Für mich ist es Liebe…

 

Diese und weitere Fotos stehen unter CC-Lizenz auf Flickr zur Verfügung.

Details

Frittenwerk Essen
Kettwiger Str. 48
45127 Essen

Website
Facebook

Öffnungszeiten

Montag – Donnerstag: 11:30 – 22:00 Uhr
Freitag, Samstag: 11:30 – 23 Uhr
Sonn- & Feiertag: 12-21 Uhr

Romy (*1981) hat ihre Heimatbasis in der Ruhrmetropole Dortmund, Deutschland und arbeitet als Blogger und Freelancer im Bereich Social Media und Community Management.

Sie bloggt seit 2006.
Sie bloggt auf Deutsch und über Reisen seit 2013.
2017 startete sie auch ein englisches Reiseblog.