Ein modernes Glasmuseum mit geschwungenen, sich überlappenden Abschnitten und einem hohen Turm steht inmitten von Bäumen in Winnipeg, im Hintergrund sind die Wolkenkratzer der Stadt vor einem bewölkten Himmel zu sehen.

Winnipeg: Meine 10 Lieblingsorte & Tipps für Manitobas Hauptstadt

Schwarzweißfoto einer Frau (Romy Mlinzk, Foto: Niels Rohrweber), die in die Kamera lächelt. Sie hat schulterlanges Haar und trägt einen gemusterten Schal und einen karierten Mantel. Im Hintergrund ist ein Teil des Eingangs eines Gebäudes mit einigen Glastüren zu sehen. Die Beleuchtung hebt ihren fröhlichen Gesichtsausdruck hervor.
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Winnipeg ist eine dieser Little-Big-Cities, in die man sich nicht auf den ersten Blick verliebt. Zu klein für eine pulsierende Metropole, zu groß für das idyllische Dörfchen, zu weit weg von den Rockies, den großen Seen oder einem der Ozeane, die Kanada umschließen.

Flach muss nicht langweilig sein, denn Winnipeg entwickelt nach einigen Stunden und Tagen einen eigentümlichen Charme, den ich sehr mag.

Eine moderne Schrägseilbrücke für Fußgänger überspannt einen Fluss in Winnipeg, im Hintergrund sind das kantige Kanadische Museum für Menschenrechte und die Wolkenkratzer der Innenstadt von Winnipeg zu sehen, über ihnen ein teilweise bewölkter Himmel. Üppig grüne Bäume säumen die Flussufer.
Skyline von Winnipeg

Aber ich mag auch Frankfurt am Main – und genau an diese Stadt erinnert mich auch Winnipeg oft. Es gibt einen Bankendistrict, die Einwohnerzahl ist ähnlich und abends wirken manche Gegenden oft wie ausgestorben und dennoch irgendwie idyllisch. Außerdem kann man vieles zu Fuß erledigen, was mir immer sehr gelegen kommt, da ich gerne Städte zu Fuß erkunde.

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Damit Dir in Winnipeg nicht langweilig wird, habe ich meine 10 Lieblingsdinge zusammen getragen, die Du unbedingt machen solltest:

1. The Canadian Museum of Human Rights

Es ist wohl mit Abstand das eindrucksvollste Gebäude der Stadt – The Canadian Museum of Human Rights. Die moderne gläserne Fassade mit seinem “Tower of Hope” ist weithin sichtbar und wurde im September 2014 eröffnet. Es ist das erste Nationalmuseum, welches seit 1967 gebaut wurde und das erste überhaupt außerhalb der Hauptstadt Ottawa.

Ein modernes Glasmuseum mit geschwungenen, sich überlappenden Abschnitten und einem hohen Turm steht inmitten von Bäumen in Winnipeg, im Hintergrund sind die Wolkenkratzer der Stadt vor einem bewölkten Himmel zu sehen.
The Canadian Museum of Human Rights

Vorab hatte ich im August 2014 die Gelegenheit, das kanadische Nationalmuseum für Menschenrechte zu besichtigen. Die Exponate waren noch nicht in den Räumen, doch die Architektur von Antoine Predock allein beeindruckte mich sehr. Im unteren Teil des Gebäudes ist es eher dunkel und je höher man durch die Gänge und Wege nach oben gelangt, desto heller wird es. Von den dunklen Zeiten der Sklaverei, ethnischen Säuberungen und Völkermord hin zu zur UN-Menschenrechtscharta – auf 7 Etagen und 11 Gallerien wird die Geschichte der Menschenrechte bis heute dargestellt.

Canadian Museum for Human Rights

85 Israel Asper Wy
Winnipeg, MB R3C 0L5
Kanada

Website

Öffnungszeiten:
Dienstag-Sonntag: 10-17 Uhr
Montag geschlossen
Feiertage siehe Website

Preise:
Erwachsene (25-64 Jahre): 23 CAD (ca. 14,30 Euro)
junge Erwachsene (18-24 Jahre): 11,50 CAD (ca. 7,20 Euro)
Senior:innen (65+ Jahre): 18 CAD (ca. 11,20 Euro)
Kinder/Jugendliche unter 18 Jahre: freier Eintritt
Indigenous Peoples: freier Eintritt
Member: freier Eintritt

jeder erste Sonntag im Monat frei ebenso Canada Day (01.07.), National Day for Truth and Reconciliation (30.09.), Human Rights Day (10.12.)

Stand: September 2026

2. Hermetic Code Tour im Manitoba Legislative Building

Du liebst Geheimnisse und wärst eigentlich gerne James Bond? Dann bist Du in Winnipeg richtig! James Bond Autor Ian Fleming soll sich den Kanadier William Stephenson aus “The Peg” als lebendes Vorbild für den englischen Spion heran gezogen haben.

In einem grasbewachsenen Park in Winnipeg steht eine Bronzestatue eines Mannes auf einem Steinsockel. Im Hintergrund sind unter einem bewölkten Himmel Gebäude, Bäume und geparkte Autos zu sehen. Die Statue blickt nach vorne, die Hände an den Seiten, und der Park ist von städtischen Gebäuden umgeben.
William Stephenson – der echte James Bond?

Unweit der Statue des Soldaten und Spions steht auch das Manitoba Legislative Building – das Parlamentsgebäude der Provinz Manitoba. Das 1920 fertiggestellte Gebäude enthält unzählige mysteriöse Symbole, numerische Codes und geheimnisvolle Hinweise u.a. auf Freimaurer. Manitobas eigener DaVinci Code.

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Bei einer geführten Tour kann man von 18 bis ca. 19:30 Uhr erfahren, warum sich z.B. Medusenköpfe, Sphinxe und lebensgroße Bisons am und im Gebäude befinden. Auf der Kuppel thront übrigens eine aus 23 1/2 Karat Gold bestehende Statue – “Eternal Youth and the Spirit of Enterprise“, kurz “Golden Boy”. Warum, wieso, weshalb gibt es alles auf der Tour, die Du vorab online buchen kannst.

Das Parlamentsgebäude von Manitoba steht hinter einem gepflegten Rasen und Blumenbeeten. Davor befindet sich ein Garten mit einer großen roten Mohnblume und den Daten auf dem Kriegsdenkmal: „1914–1918“ und „1939–1945“. Der Himmel ist bewölkt, und das Gebäude hat eine zentrale Kuppel, auf der eine Statue thront.
Manitoba Legislative Building

Manitoba Legislative Building

450 Broadway
Winnipeg, MB R3C 0V8
Kanada

Website
Tour buchen

Stand: September 2026

Die Winnipeg Art Gallery (WAG) ist in der Form ihres Gebäudes einem Schiff nicht unähnlich. Das moderne Gebäude umfasst überwiegend zeitgenössische, zumeist kanadische Kunst und bietet interessante, wechselnde Ausstellungen.

An einer Straße in Winnipeg steht ein modernes, kantiges Museumsgebäude aus Beton. Über ihm hängen grüne Äste, und an den Straßenlaternen sind Banner mit der Aufschrift „WAG@100“ angebracht. Eine Treppe führt zum Eingang des Museums hinauf, und über ihr ist der bewölkte Himmel zu sehen.
Winnipeg Art Gallery

Bei meinem Besuch im Mai 2013 zeigte das WAG im Rahmen seines hundertjährigen Bestehens 100 (zumeist europäische) Meister, die sonst in vielen nordamerikanischen Museen und Privatsammlungen hängen. Es ist bis heute die erfolgreichste Ausstellung des Museums.

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Das Museum verfügt auch über die weltgrößte Sammlung zeitgenössischer Inuitkunst (“Eskimos”). Daraus entstand 2021 das Qaumajuq, ein neues Inuit-Kunstzentrum, das diese Sammlung präsentiert.

Winnipeg Art Gallery – WAG-Qaumajuq

300 Memorial Blvd
Winnipeg, MB R3C 1V1
Kanada

Website

Öffnungszeiten:
Mittwoch: 11-21 Uhr
Donnerstag-Sonntag: 11-17 Uhr
Montag, Dienstag: geschlossen
Feiertage siehe Website

Preise:
Erwachsene: 18 CAD (ca. 11,20 Euro)
Senior:innen (65+ Jahre): 15 CAD (ca. 9,30 Euro)
Kinder/Jugendliche unter 18 Jahren: freier Eintritt
Member: freier Eintritt
Indigenous Peoples: freier Eintritt
WAG Wednesday Nights (jeden Mittwoch 17-21 Uhr): freier Eintritt
Canada Life Free Sundays (jeder 2. Sonntag des Monats, außer November: 15.11. statt 08.11.2026)

Stand: September 2026

4. Musiktour zu den Wurzeln kanadischer Musiker

Die “Magical Musical History Tour” in Winnipeg führt uns ganz tief in die Musikszene von Winnipeg – von u.a. Guess Who, Randy Bachman und Neil Young erzählt Tourguide John Einarson auf der Bustour durch die Stadt, zeigt die Orte alter Musikclubs, die ehemaligen Häuser der Musiker und sitzt mit den Tourteilnehmern auf den Stufen der Schule, die Neil Young besuchte.

Ein farbenfrohes Wandbild in Winnipeg zeigt eine Frau mit blauem Gesicht, ein rotes Auto mit der Aufschrift „Chevrier“, Silhouetten von Menschen, eine Dose Suppe und lebhafte Hintergründe. Vor dem Bild stehen zwei Personen, von denen eine ein Foto macht. Unten sind Angaben zum Sponsor und zum Künstler zu sehen.
Wandbild für Guess Who?

Gespickt von persönlichen Geschichten geht es durch die verschiedensten Gegenden von Winnipeg. So kann man eine Stadt auch kennenlernen, die in den 1960ern die Rock’n’Roll-Hauptstadt Kanadas war. Diese Tour findet nur auf Anfrage mit Gruppen ab 15 Personen statt (max. 22), siehe Website.

5. The Forks National Historic Site & Forks Market

Der Stadtteil “The Forks” ist der historischste Teil Winnipegs. Hier, wo sich Red und Assiniboine River treffen, findet sich 6.000-jährige Siedlungs- und Handelsgeschichte – First Nation Land. Daher wurden Teile des 54 Morgen großen Landes (ca. 22 ha) als nationale historische Stätte ausgezeichnet und ist besonders geschützt. Dennoch gibt es hier einen Markt (Forks Market, entstand aus alten Eisenbahnerläden), einen Skaterpark, ein Kindermuseum, viele Grünflächen, man ist nah am Wasser und kann gut essen gehen sowie luxuriös im Inn at the Forks übernachten. Auch das Canadian Museum of Human Rights befindet sich – nicht ganz unumstritten – in The Forks. The Forks und The Forks National Historic Site ist somit ein beliebter Treffpunkt für Alt und Jung.

Drei Menschen sitzen auf dem Rasen in einem Park und blicken auf die Skyline von Winnipeg. Das Kanadische Museum für Menschenrechte mit seinem einzigartigen Glasturm ragt markant aus dem Stadtbild heraus. Bäume umgeben die Freifläche unter dem bewölkten Himmel von Winnipeg, während Wege den grünen Rasen durchziehen.
Skyline von Winnipeg, von The Forks aus gesehen

The Forks Market

1 Forks Market Rd
Winnipeg, MB R3C 4L9
Kanada

Website

Öffnungszeiten:
Einzelhandel (manche können abweichen)
Sonntag-Donnerstag: 10-19 Uhr
Freitag, Samstag: 10-20 Uhr

Food Hall (manche können abweichen)
Sonntag-Donnerstag: 11-22 Uhr
Freitag, Samstag: 11-23 Uhr

the common (Bar, Minimumsöffnungszeiten)
Sonntag-Donnerstag: 11-23 Uhr
Freitag, Samstag: 11-24 Uhr

Das Gebäude ist jeden Tag mindestens von 7-22 Uhr geöffnet.

Stand: September 2026

Im Forks Market befindet sich übrigens auch eines meiner kleinen süßen Geheimnisse: der Fudge Guy. Fudge ist eine Art weicher Karamell, der hier in Scheiben und verschiedenen Geschmacksrichtungen wie Ahornsirup oder Pfefferminz (After-Eight-Geschmack) angeboten wird (Edit 2016: leider existiert der Fudge Guy nicht mehr, sehr traurig).

Karte mit allen erwähnten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen in Winnipeg:

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6. Die französische Seite Winnipegs – St. Boniface

Auf der anderen Flussseite, direkt gegenüber von The Forks befindet sich die französische Seite Winnipegs, das Stadtviertel St. Boniface. Es ist die ältestes französische Gemeinde außerhalb von Québec. Hier gibt es kleine Cafés und Restaurants wie das Le Garage Café, das auch Livemusik anbietet. Bei schönem Wetter empfiehlt sich ein Spaziergang zur St. Boniface Basilica, die zwar 1968 zum Großteil durch ein Feuer zerstört wurde, aber durch die erhaltene Außenfassade immer noch sehr eindrucksvoll am Flussufer thront.

Imposante Steinfassade einer Kirchenruine in Winnipeg mit hohen Bogenfenstern, einer großen runden Öffnung, dekorativen Schnitzereien und einem Kreuz an der Spitze; flankiert von hohen immergrünen Bäumen unter einem teilweise bewölkten Himmel.
St. Boniface Basilica

Saint Boniface Cathedral

180 De La Cathedrale Ave
Winnipeg, MB R2H 0H7
Kanada

Website

Hier findet sich auch das Grab von Louis Riel, einem der Helden Winnipegs. Er setzte sich für die Métis ein, denen er selber angehörte. Métis sind Menschen mit europäischem und First Nation Hintergrund, die für ihre Rechte wirklich kämpfen mussten. Louis Riel war einer der Anführer der Red River Rebellion, die letztendlich dazu führte, dass Manitoba 1870 Teil der Canadian Confederation wurde. Die Métis erhielten dadurch politische Macht, Louis Riel musste aber ins amerikanische Exil flüchten. Später kam er zurück, zettelte erneut Kämpfe an und wurde schließlich aufgehängt.

In Winnipeg steht ein kleines Denkmal für Louis Riel mit einer rötlichen Steinsäule in einem Kieskreis, der von aufgeschichteten Steinen eingefasst ist. Am Sockel liegen Blumen. Im Hintergrund sind hohe Bäume und ein Schild zu sehen, ebenso wie eine Straße und Büsche.
Grab von Louis Riel

Hinter der Basilica gelangt man zur St. Boniface Universität, vor der auch das Louis Riel Monument steht. Unweit des Provencher Parks gibt es auch noch das Louis Riel College. Mehr über ihn kann man also an vielen Ecken in Winnipeg lernen. 😉

Im Freien steht eine Bronzestatue eines nachdenklichen, nackten Mannes zwischen hohen, mit Gravuren verzierten Betonsäulen. Man sieht Bäume und den blauen Himmel. Am Sockel der Statue befinden sich Gedenktafeln, und auf den Säulen sind große Buchstaben eingraviert.
Louis Riel Monument

Louis Riel Monument

536 Rue Aulneau
Winnipeg, MB R2H 0H7
Kanada

Mein kulinarischer Geheimtipp hier ist: Chocolatier Constance Popp, 180 Provencher Blvd. – hier niemals mit leerem Magen schoppen gehen.

Eine Ladenfront aus weißen Ziegeln in Winnipeg mit zwei weißen Markisen, Glasfenstern und einer Tür, über der die Zahl „180“ zu sehen ist. Draußen stehen zwei rote Stühle und ein runder Tisch, dazu hängende und in Töpfen gepflanzte Blumen sowie ein bunter Kranz an der Tür. In den Spiegelungen sind Bäume und geparkte Autos zu sehen.
Laden von Charlotte Popp in Winnipeg

Chocolatier Constance Popp

180 Provencher Blvd
Winnipeg, MB R2H 0G3
Kanada

Website

Öffnungszeiten:
Montag-Freitag: 10-17 Uhr
Samstag: 10-16 Uhr
Sonntag geschlossen

Stand: September 2026

7. Die hippe Seite Winnipegs – der Exchange District

Der Exchange District erinnert in erster Linie wirklich an Frankfurts Bankenviertel, nur ohne die ganz hohen und modernen Wolkenkratzer. Dennoch finden sich zwischen den Banken auch schöne restaurierte, rund 100 Jahre alte Backsteingebäude mit wunderschönen Fassaden (daher auch National Historic Site) – und Hipsters. Im Exchange District findet man wunderbare kleine Läden und viele kreative Menschen, die in Gallerien, z.B. im Artspace am Old Market Square ihre Meisterwerke ausstellen.

Ein mehrstöckiges, hellbraunes Backsteingebäude in Winnipeg mit großen rechteckigen Fenstern, auf dessen Dach zweimal die Aufschrift „ARTSPACE“ zu sehen ist. Hohe, grün belaubte Bäume verdecken teilweise die unteren Stockwerke. Der Himmel ist bewölkt.
Artspace im Exchange Disctrict

Bei meinem ersten Besuch entdeckte ich z.B. den Vintage Shop “Rhymes with Orange”, der leider nicht mehr existiert oder nur noch ab und zu als Pop-up-Store wieder aufersteht. Die Betreiberinnen Stef und Erin betrieben bis Ende 2016 das Blog “Oh So Lovely”, über das man dazu auf dem Laufenden bleiben konnte.

Ein Mann mit gelber Mütze und Sandalen geht an einem Vintage-Bekleidungsgeschäft vorbei, das eine rot-weiß gestreifte Markise und ein großes Schaufenster mit Schaufensterpuppen hat. Der Name des Geschäfts, „RHYMES WITH ORANGE“, ist auf der Scheibe zu sehen.
ehemaliger “Rhymes with Orange”-Shop

Mein kulinarischer Geheimtipp hier: Parlour Coffee, 468 Main St für ausgezeichneten Kaffee (jetzt als Passage Café in 474 Main St laut deren Facebookseite) und Cake-ology, 85 Arthur St für Wahnsinnstorten. Das Foodieherz schlägt allein beim Gedanken daran schon wieder höher.

Cake-ology

85 Arthur St
Winnipeg, MB R3B 0S8
Kanada

Website

Öffnungszeiten:
Dienstag-Donnerstag: 9-19 Uhr
Freitag: 9-23 Uhr
Samstag: 10-23 Uhr
Sonntag: 10-17 Uhr
Montag geschlossen

Stand: September 2026

8. Food Trucks am Broadway

Womit wir beim Mittagessen wären… Mittags schnell was essen heißt in vielen kanadischen Städten, dass man zu Food Trucks geht. Die Street-Food- und Food-Truck-Kultur ist hier stark ausgeprägt, und ob Döner (ja, deutschen Döner!), Poutine, Sandwiches oder Asiatisch – da wirst Du am Broadway/Hargrave St in Winnipeg auf jeden Fall mittags fündig.

Ein roter Imbisswagen mit der Aufschrift „Iggy’s Family Döner“ steht auf einer Straße. Ein Schild daneben weist darauf hin, dass dort montags von 8:00 bis 17:00 Uhr wegen einer Sonderveranstaltung Parkverbot gilt. Im Hintergrund sind Bäume und Autos zu sehen. Die Tür und das Fenster des Imbisswagens sind geöffnet.
Iggy’s Family Döner – hier kannst Du auch auf Deutsch bestellen

Manchmal gibt es auch am Old Market Square im Exchange District den ein oder anderen Food Truck. Saison ist von April bis Oktober, ca. zwischen 11 und 15 Uhr.

9. Büffel im FortWhyte Alive

Den Geist der Prärie kann man etwas außerhalb von Winnipeg im FortWhyte Alive erleben. Auf rund 640 Morgen Land (ca. 260 ha) südlich der Stadt gibt es noch das ursprüngliche Manitoba zu erkunden – mit echten Büffeln! Eine ausgezeichnete Erfahrung (Canada Signature Experience). Hier gibt es viel rund um das ursprüngliche Prärieland, seine Natur, die Siedler und die Tiere zu entdecken. Kanufahren oder die Büffelsafari sind Dinge, die man unbedingt machen sollte. Im Buffalo Stone Café gibt es hinterher Erfrischungen und vielleicht kannst Du Dich trotz Büffelsafari zu einem Büffel Burger hinreißen lassen. 😉

FortWhyte Alive

1961 McCreary Rd
Winnipeg, MB R3P 2K9
Kanada

Website

Öffnungszeiten:
täglich 9-17 Uhr

FortWhyte Farm
Dienstag, Mittwoch: 10-15 Uhr
Donnerstag: 10-19 Uhr
11.11.: 13-17 Uhr
24.12./31.12.: 9-13 Uhr
25.12. geschlossen

Preise:
Erwachsene (18-64 Jahre): 13,50 CAD (ca. 8,40 Euro)
Senior:innen (65+ Jahre): 12,50 CAD (ca. 7,80 Euro)
Student:innen: 11,50 CAD (ca. 7,20 Euro)
Kinder, Jugendliche (3-17 Jahre): 11,50 CAD (ca. 7,20 Euro)
Kinder (0-2): freier Eintritt
Members: freier Eintritt
First Nations, Inuit und Métis: freier Eintritt

Stand: September 2026

10. Assiniboine Park & Zoo

Der Assiniboine Park ist eine der Naherholungsgebiete der Stadt. Hier findet sich auch die Statue für Winnie the Pooh, der seinen Namen der Stadt Winnipeg zu verdanken hat. Der große Park beinhaltet darüber hinaus einen Zoo mit über 1.500 Tieren auf 90 Morgen Land (ca. 35 Hektar).

Ein modernes Gebäude mit Glas- und Ziegelwänden, umgeben von grünen Rasenflächen und Blumenbeeten in Winnipeg. Menschen gehen auf einem gepflasterten Weg, der zum Eingang führt. Blaue Banner und ein Schild mit der Aufschrift „Municipal Services“ sind zu sehen. Der Himmel ist bewölkt.
Assiniboine Park Zoo

Auch dieser Zoo wandelt sich gerade, renoviert, baut um und entwickelt neue Konzepte. Dazu wurde im Juli 2014 die Ausstellung “Journey to Churchill” eröffnet, die sich dem Tierleben in der kanadischen Arktis an der Hudson Bay widmet.

Ein blaues Schild mit der Aufschrift „Journey to Churchill, Voyage à Churchill“ und einem Pfeil weist auf einen von Felsen und Bäumen gesäumten Weg hin. Im Hintergrund steht ein ähnliches Schild in der Nähe hoher Kiefern unter einem klaren Himmel; außerdem sind orangefarbene Kegel zu sehen.
Journey to Churchill

Dieses Projekt ist nicht ganz unumstritten, da auch frei lebende Eisbären aus der Hudson Bay in das International Polar Bear Conservation Centre gebracht wurden. Dennoch lernt man hier viel über die Tierarten des Polarkreises und kann Eisbären in einem Tunnel beim Schwimmen zusehen.

Sind die kleinen Polar Bear Butts nicht niedlich (Eisbärenhintern klingt nicht annähernd so schön)?

Ein Eisbär schwimmt über uns, aus der Unterwassersicht betrachtet. Seine Hinterbeine und sein pelziger Bauch sind zu sehen, darüber Wasser und felsiges Gelände. Das Fell des Bären wirkt hell und flauschig, und seine Pfoten sind leicht gespreizt, sodass man die dunklen Ballen erkennen kann. Das Wasser verzerrt die Sicht.
Fluffy Polar Bear Butt

Assiniboine Park Zoo

2595 Roblin Blvd
Winnipeg, MB R3R 2N7
Kanada

Website

Öffnungszeiten:
täglich 9-17 Uhr
letzter Einlass 16:30 Uhr

25.12. geschlossen
11.11. (Remembrance Day): 13-16 Uhr
an anderen Feiertagen regulär geöffnet

Preise (Onlinetickets inkl. GST, vor Ort teurer):
Erwachsene (18-59 Jahre): 26,15 CAD (ca. 16,30 Euro)
Senior:innen (60+): 22,90 CAD (ca. 14,25 Euro)
Studierende: 22,90 CAD (ca. 14,25 Euro)
Kinder, Jugendliche (3-17 Jahre): 14,84 CAD (ca. 9,25 Euro)
Kinder (0-2 Jahre): freier Eintritt

Hoteltipps für Winnipeg & weitere Aktivitäten

Du bist auf den Geschmack gekommen? Dein Hotelzimmer in Winnipeg wartet schon auf Dich*:

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Weitere Informationen

In Winnipeg gibt es auch gute Touren, die Dich durch die Stadt führen*:

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Tourism Winnipeg sieht das ähnlich wie ich, hat aber noch 1-2 weitere Highlights für Dich:

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Mehr Informationen

Das soll es erstmal zu “The Peg” gewesen sein. Auf manche Punkte werde ich in der Zukunft noch ausführlicher in gesonderten Beiträgen eingehen.

Diese Beiträge habe ich dazu bereits veröffentlicht:


Fotos: Diese und weitere Fotos findest Du auch auf Flickr zur Inspiration. Sie unterliegen meinem Urheberrecht.

Offenlegung: Ich war drei Mal Dank der CTC (Canadian Tourism Commission) in Winnipeg – 2013 zwei Tage im Rahmen einer Reise von Vancouver nach Toronto zu #tbex Reisebloggerkonferenz und 2014 vier Tage im Rahmen der Veranstaltung GoMedia. Außerdem 2016 im Rahmen einer Pressereise – ein Roadtrip durch Manitoba, vom Falcon Lake bis zum Riding Mountain National Park. Meine Meinung blieb davon unbeeindruckt. 

Dieser Beitrag erschien zuerst am 18. Juni 2015 und wurde zuletzt am 08. September 2026 aktualisiert.


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Romy

Romy (*1981) hat ihre Heimatbasis in der Ruhrmetropole Dortmund und arbeitet als Bloggerin und Freelancerin im Bereich Social Media, Content Strategie und Community Management.

Sie bloggt seit 2006.
Übers Reisen regelmäßiger seit 2013. Wenn sie Zeit dazu findet.

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