Manchmal schaffe ich es erst kurz vor Schluss in eine Ausstellung. So war es auch bei F.C. Gundlach. You’ll Never Watch Alone im Bucerius Kunst Forum. Nur wenige Tage vor dem Ende habe ich die Fotoausstellung in Hamburg besucht – und bin dabei nicht nur einem der bedeutendsten deutschen Modefotografen begegnet, sondern auch meiner Namensgeberin Romy Schneider.
Die F.C. Gundlach-Ausstellung in Hamburg zeigt weit mehr als nur bekannte Modefotografien. Sie widmet sich ebenso seinen Vorbildern und Weggefährt:innen, seiner eigenen Fotosammlung und seinem Wirken als Galerist, Unternehmer, Lehrer und Netzwerker. Rund 200 Werke zeichnen nach, wie eng Fotografie mit Mode, Konsum, gesellschaftlichen Rollenbildern und den jeweiligen technischen Möglichkeiten ihrer Zeit verbunden ist.
Wenn Du die Ausstellung noch sehen möchtest, musst Du allerdings schnell sein: „You’ll Never Watch Alone“ endet bereits am Sonntag, den 16. August 2026.
- F.C. Gundlach im Bucerius Kunst Forum Hamburg
- Warum heißt die Ausstellung „You’ll Never Watch Alone“?
- Paris als Ausgangspunkt seiner Karriere
- Mode und Architektur: Ein Blick von unten
- Modefotografie zwischen Atomzeitalter und Wirtschaftswunder
- Badekappen vor den Pyramiden und Models am Machu Picchu
- Mit der Lufthansa um die Welt
- Mehr als ein Modefotograf
- Mein Lieblingsfoto: Romy Schneider mit Kreuz
- Warum Du die F.C. Gundlach-Ausstellung in Hamburg besuchen solltest
- Praktische Informationen zur F.C. Gundlach Ausstellung
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F.C. Gundlach im Bucerius Kunst Forum Hamburg
F.C. Gundlach wäre am 16. Juli 2026 hundert Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass widmeten ihm das Bucerius Kunst Forum und die Stiftung F.C. Gundlach eine Ausstellung, die im Rahmen der 9. Triennale der Photographie Hamburg stattfand.

Gundlach, der von 1926 bis 2021 lebte, gilt als einer der wichtigsten Modefotografen der deutschen Nachkriegszeit. Seine Fotografien erschienen unter anderem in Film und Frau, Stern, Quick, Twen und Brigitte. Er fotografierte Mode, Models und Filmstars wie Hildegard Knef, Cary Grant und Romy Schneider.
Die Ausstellung ist dennoch bewusst nicht als klassische Retrospektive angelegt. Statt sein Leben und Werk lückenlos chronologisch zu behandeln, betrachtet sie ausgewählte Stationen und stellt Gundlachs Fotografien immer wieder Arbeiten anderer Fotograf:innen gegenüber.
Zu sehen sind rund 130 Fotografien von F.C. Gundlach sowie etwa 70 Arbeiten aus seiner umfangreichen Sammlung. Darunter befinden sich Werke von Richard Avedon, Erwin Blumenfeld, Regina Relang, Gordon Parks, Cindy Sherman, Nan Goldin, Irving Penn, Robert Mapplethorpe, Wim Wenders, Wolfgang Tillmans, Robert Frank, Sibylle Bergemann und vielen weiteren bekannten Namen der Fotografiegeschichte.






Warum heißt die Ausstellung „You’ll Never Watch Alone“?
Der Titel ist eine Abwandlung des bekannten Satzes „You’ll Never Walk Alone“, den wir in Dortmund eher mit Fußball und Stadiongesängen im Westfalenstadion verbinden. Er verweist auf die zentrale These der Ausstellung: Fotografien entstehen und wirken niemals vollkommen isoliert.
Fotograf:innen orientieren sich an Vorbildern, reagieren auf gesellschaftliche Entwicklungen, greifen künstlerische Strömungen auf und arbeiten mit Redaktionen, Unternehmen, Models, Stylist:innen und technischen Dienstleister:innen zusammen. Später werden ihre Bilder gesammelt, veröffentlicht, ausgestellt und aus neuen Perspektiven betrachtet.
F.C. Gundlach war in besonderem Maße ein Netzwerker. Seine Kontakte führten ihn von Paris über New York und Berlin bis nach Tokio und Brasilia. Er sammelte Fotografien, förderte junge Talente, betrieb ein Fotolabor, gründete Galerien und trug wesentlich dazu bei, die Fotografie in Deutschland als Kulturgut zu etablieren.

rechts: Gunel Person von der Kathedrale Nossa Senhora Aparecida, Brasilia, 1963
Die Ausstellung setzt diesen Netzwerkgedanken überzeugend um. Gundlachs Fotografien werden mit denen seiner Vorbilder, Zeitgenoss:innen und Nachfolger:innen in Beziehung gesetzt. Dank des kostenlosen Audioguides, den Du per App auf dem eigenen Smartphone nutzen kannst, werden viele dieser Beziehungen verständlich erklärt.
Der Aufbau der Ausstellung hat mir grundsätzlich gut gefallen. Den einzelnen Kapiteln und den thematischen Übergängen konnte ich gut folgen. Lediglich die Beschriftungen fand ich an manchen Stellen etwas verwirrend. Offenbar ging es nicht nur mir so: Auch andere Besucher:innen schienen gelegentlich zu überlegen, welche Information zu welchem Werk gehörte.

Lesetipp Katalog
Den zur Ausstellung veröffentlichten Katalog erhältst Du direkt im Shop im Bucerius Kunst Forum oder bequem bei amazon*, direkt zu Dir nach Hause geliefert.
Paris als Ausgangspunkt seiner Karriere
Der Rundgang beginnt im Paris der 1950er-Jahre. Für den jungen F.C. Gundlach wurde die französische Hauptstadt zu einem Gegenentwurf gegen die Enge des westdeutschen Nachkriegsalltags.

Er assistierte dem Modefotografen Harry Meerson, besuchte die Präsentationen der großen Modehäuser und begegnete der Haute Couture von Christian Dior, Jean Patou und Jacques Fath. Gleichzeitig knüpfte er Kontakte zu Redaktionen und anderen Fotograf:innen, wie Avedon und Penn, die für Vogue und Harper’s Bazaar arbeiteten.

rechts: Edward Steichen, Modeaufnahmen im Salon von Coco Chanel, Paris, 1934
Schon in diesen frühen Arbeiten zeigt sich eine Eigenschaft, die für Gundlachs Modefotografie prägend werden sollte: Er isoliert die Kleidung nicht im Studio, sondern stellt eine Beziehung zwischen Model, Mode und Umgebung her.

Mitte: F.C. Gundlach, Bettina, Paris, Place Vendôme, 1952
rechts: Irving Penn (Bild habe ich im Katalog nicht gefunden), Frau mit Rosen
(Lisa Fonssagrives-Penn in Lafaurie), Paris, 1950
Paris ist in seinen Fotografien nicht einfach nur eine beliebige Kulisse. Straßen, Plätze, Cafés und markante Bauwerke machen die Stadt erkennbar und erzählen zugleich etwas über Modernität und Lebensgefühl. Genau diese Modefotografien, bei denen Paris oder später Berlin deutlich im Hintergrund erkennbar ist, gefallen mir besonders gut. In dieser Zeit prägen Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre die Pariser Gesellschaft mit neuen Ideen und schaffen ein neues Lebensgefühl.




Auch der Ästhetik des französischen Films und dessen Darsteller:innen kann er sich nicht entziehen. 1951 realisierte er u.a. eine Reportage über den französischen Schauspieler Jean Marais auf seinem Hausboot. Außerdem trifft Grundlach auf Jean Cocteau, den Geliebten von Marais, mit dem eine ebenso überzeugende Reportage entsteht. Auch hier verschmelzen Künstler, Werk und Innenarchitektur in seinem Werk zu einer künstlerischen Einheit.



Mode und Architektur: Ein Blick von unten
Immer wieder fotografiert Gundlach seine Models aus einer tiefen Kameraposition. Durch diese Untersicht wirken sie größer, selbstbewusster und beinahe monumental. Gleichzeitig bezieht er die Architektur hinter ihnen gezielt in die Bildkomposition ein.
Besonders deutlich wird das in seinen New Yorker Fotografien. Brücken, Hochhäuser und Straßenschluchten bilden nicht nur einen dekorativen Hintergrund, sondern treten auch in einen Dialog mit der Mode. Körper, Kleidung und Architektur ergeben gemeinsam eine grafische Komposition.

rechts: weitere, ähnliche Bilder, aus der Serie “Madame in New York”, New York City, 1958
Diese Verbindung von Fashion und Architektur finde ich auch für meine eigene Fotografie inspirierend. Ich reise zwar nicht mit Models durch die Welt und stehe selbst ebenfalls nicht besonders gerne vor der Kamera. Solche Aufnahmen werde ich daher kaum auf dieselbe Weise umsetzen. Der Blick auf Gundlachs Werk erinnert mich aber daran, häufiger die Perspektive zu wechseln, aus einer tieferen Position zu fotografieren und stärker darauf zu achten, wie sich Menschen, Objekte und Bauwerke innerhalb eines Bildes zueinander verhalten.
Modefotografie zwischen Atomzeitalter und Wirtschaftswunder
Besonders mag ich Gundlachs Modefotografien aus den 1960er-Jahren, in denen die Ästhetik des Atom-, Space- und Jet-Zeitalters sichtbar wird. Klare Linien, grafische Muster, futuristisch wirkende Kleidung und moderne Architektur vermitteln den Glauben an Fortschritt und an eine Zukunft, die anscheinend keine Grenzen kennt.



Gleichzeitig erzählen die Fotografien vom westdeutschen Wirtschaftswunder. Mode wird zum Ausdruck gesellschaftlichen Aufstiegs. Reisen, Konsum und ein internationaler Lebensstil werden zu sichtbaren Zeichen einer neu gewonnenen Freiheit und eines wachsenden Wohlstands.
Das gilt auch für die zahlreichen Pelzfotografien. Gundlach arbeitete damals für verschiedene Pelzmodehersteller. In den 1950er- und 1960er-Jahren galten Pelze als Luxusprodukt und Statussymbol. Entsprechend häufig tauchen sie in seinen Modeaufnahmen auf.

Aus heutiger Sicht wirken diese Bilder teilweise befremdlich. Eine solche Menge an Pelzmode wäre in einer aktuellen Modestrecke kaum noch vorstellbar, ohne eine Diskussion über Tierwohl, Konsum und Nachhaltigkeit auszulösen. Gerade deshalb sind die Fotografien interessant: Sie zeigen nicht nur Kleidung, sondern dokumentieren auch die Werte und Sehnsüchte einer bestimmten Zeit.
Badekappen vor den Pyramiden und Models am Machu Picchu
Zu Gundlachs bekanntesten Bildern gehören die Modefotografien vor den Pyramiden von Gizeh. Models präsentieren dort Bademode und auffällige Badekappen vor einer der berühmtesten historischen Kulissen der Welt.

Die Kombination ist so unerwartet, dass sie heute fast ein wenig komisch wirkt. Futuristische Bademode, streng arrangierte Models und die jahrtausendealten Pyramiden treffen in einem Bild aufeinander. Gleichzeitig funktioniert die Komposition erstaunlich gut, weil Gundlach die Formen der Mode mit der Geometrie der Architektur verbindet. Apropos futuristische Mode. Auch die Op Art fand Einzug in die Modewelt und Gundlach nahm eines meiner Lieblingsfotos aus der Ausstellung für Sinz Bademoden auf.

Verwirrt haben mich dagegen die Modeaufnahmen vom Machu Picchu. Ein Model in eleganter Kleidung posiert zwischen den Ruinen und den Lamas. Solche Produktionen an kulturell und historisch sensiblen Orten würden heute vermutlich deutlich kritischer diskutiert und unter anderen Bedingungen durchgeführt.

rechts: für den Katalog von Berger (im Schaukasten) zwei Bilder “Pelzreise mit Gunel und Wilhelmina”, Rovaniemi, 1963
Die Bilder führen damit auch vor Augen, wie sehr sich unser Verhältnis zum Reisen, zum kulturellen Erbe und zu den Orten verändert hat, die lange Zeit hauptsächlich als spektakuläre Kulisse betrachtet wurden.
Mit der Lufthansa um die Welt
Eine wichtige Rolle für Gundlachs internationale Arbeit spielte seine langjährige Zusammenarbeit mit der Lufthansa. Bereits ab Mitte der 1950er-Jahre begleitete er Flüge nach Nord- und Südamerika. Die Verbindung mit der Fluggesellschaft ermöglichte ihm Reisen und Fotoproduktionen an Orten, die damals für viele Menschen unerreichbar waren.



Seine Fotografien vermitteln entsprechend eindrücklich das Lebensgefühl der Jet Age. Fliegen wird darin zum Symbol für Modernität, Mobilität und internationalen Aufbruch. Mode, Architektur und Fernweh verbinden sich zu Bildern, die nicht nur Kleidung zeigen, sondern zugleich eine bestimmte Vorstellung vom Reisen vermitteln.
Gundlach fotografierte auf seinen Reisen allerdings nicht ausschließlich Mode. Besonders beeindruckt haben mich seine Aufnahmen aus einer damaligen Leprakolonie in Chiang Mai in Thailand. Sie zeigen eine ganz andere Seite seines Schaffens und stehen im deutlichen Kontrast zu den perfekt inszenierten Models, Pelzen und Modestrecken.

rechts mittig: Lepra-Klonie, Chiang Mai, 1963
ganz rechts: Verkehr auf der Nathan Road, Eröffnungsflug der Lufthansa Boeing 707, Hongkong, Kowloon, 1961
Lutz Hartdegen, der Public Relations Manager der Lufthansa, bat ihn persönlich, diesen Ort aufzusuchen und zu dokumentieren. Zuvor bereitete dieser den Eröffnungsflug in Thailand vor und residierte dabei auch im Hotel Oriental, welches damals von der Fotografin Germaine Krull geführt wurde. Er entdeckte dort Zeichnungen leprakranker Kinder, besuchte die Kolonie und spendete ein komplettes Monatsgehalt. Der Start seiner jahrelangen Unterstützung, die auch die Lufthansa bezuschusste.
Mehr als ein Modefotograf
You’ll Never Watch Alone zeigt F.C. Gundlach nicht nur als Fotografen. Nach und nach wird deutlich, wie stark er die Entwicklung der Fotokultur in Deutschland – auch in anderen Rollen – beeinflusst hat.
1967 gründete er in Hamburg das Fotoservice-Unternehmen Creative Colour. Daraus entwickelte sich später PPS, der Professional Photo Service. Im Bunker an der Feldstraße entstanden Labore, Mietstudios und ein Treffpunkt für Fotograf:innen, Verlage und andere Akteur:innen der Medienbranche.

1975 eröffnete Gundlach die PPS. Galerie. Dort zeigte er internationale Fotografie, als Fotografien in Museen und auf dem Kunstmarkt noch längst nicht den heutigen Stellenwert besaßen. Später lehrte er in Berlin, initiierte die Triennale der Photographie Hamburg und wurde Gründungsdirektor des Hauses der Photographie in den Deichtorhallen.

Seine eigene Arbeit lässt sich deshalb kaum von seinem Sammeln, Ausstellen, Fördern und Vernetzen trennen. Die Gegenüberstellungen im Bucerius Kunst Forum machen sichtbar, welche Fotograf:innen ihn beeinflussten – und wie sein Blick wiederum auf spätere Generationen wirkte.
Mein Lieblingsfoto: Romy Schneider mit Kreuz
Mein persönlicher Höhepunkt der Ausstellung ist Romy mit Kreuz. Das Porträt zeigt Romy Schneider, nach der ich benannt wurde. Schon deshalb besitze ich eine besondere Verbindung zu diesem Bild.

Es ist eines der bewegenden Porträts, die F.C. Gundlach von der Schauspielerin angefertigt hat. Die Fotografie ist kontrastreich; weite Bereiche des Bildes liegen im Dunkeln. Romy Schneiders Gesicht tritt daraus hervor, doch auch ihr Ausdruck bleibt von einer auffälligen Schwere geprägt.
Sie wirkt nachdenklich und traurig. Aus heutiger Perspektive scheint dieser Blick beinahe ihr späteres Schicksal vorwegzunehmen. Natürlich entsteht dieser Eindruck auch durch das Wissen, das wir inzwischen über ihr Leben und ihren frühen Tod besitzen. Trotzdem kann ich mich der Wirkung des Porträts kaum entziehen.

Es ist kein glamouröses Starfoto. Gundlach zeigt hier nicht die unnahbare Schauspielerin oder die idealisierte „Sissi“, sondern einen stillen und verletzlich wirkenden Menschen. Gerade das viele Dunkel und der ernste Gesichtsausdruck machen das Bild für mich so eindrücklich.
Zwischen all den Modestrecken, Reisen und spektakulären Kulissen entsteht vor diesem Porträt ein sehr leiser Moment. Vielleicht ist es genau dieser Kontrast, der dafür sorgt, dass Romy mit Kreuz für mich das stärkste Bild der Ausstellung bleibt.
Warum Du die F.C. Gundlach-Ausstellung in Hamburg besuchen solltest
F.C. Gundlach. You’ll Never Watch Alone ist keine Ausstellung, die einfach nur schöne Modefotografien aneinanderreiht. Sie zeigt, unter welchen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kreativen Bedingungen diese Bilder entstanden sind.
Gundlachs Fotografien erzählen vom westdeutschen Wirtschaftswunder, vom wachsenden Konsum, von neuen Reisemöglichkeiten und vom Glauben an den technischen Fortschritt. Gleichzeitig werfen sie Fragen auf: Welche Schönheitsideale vermittelt die Modefotografie? Welche Vorstellungen von Wohlstand werden vermittelt? Wer darf welche Orte als Kulisse verwenden? Sowie: Welche Bilder würden wir heute anders produzieren oder bewerten?
Nicht alles in Gundlachs Werk lässt sich problemlos in die Gegenwart übertragen. Pelzmode, aufwendige Produktionen an historischen Orten oder manche Vorstellungen von Exotik wirken heute aus der Zeit gefallen. Aber genau deshalb lohnt sich der Blick. Die Ausstellung verklärt ihre Entstehungszeit nicht, sondern ermöglicht es, die Bilder aus heutiger Perspektive neu zu betrachten.



Für mich bleibt F.C. Gundlach trotz dieser Brüche ein fotografisches Vorbild. Seine Perspektiven, seine Verbindung von Mode und Architektur und sein Gespür für Orte sind inspirierend. Noch wichtiger ist vielleicht seine Offenheit gegenüber anderen fotografischen Positionen. Er betrachtete Fotografie nicht als einsame Tätigkeit, sondern als Ergebnis von Begegnung, Austausch und gegenseitiger Inspiration.

Oder, um es mit dem Titel der Ausstellung zu sagen: Wir schauen niemals ganz allein.
Praktische Informationen zur F.C. Gundlach Ausstellung
F.C. Gundlach. You’ll Never Watch Alone
Alter Wall 12
20457 Hamburg
Website
📅 Laufzeit: 08. Mai bis 16. August 2026
⏰ Öffnungszeiten:
täglich 11 bis 19 Uhr
donnerstags bis 21 Uhr
🎟️ Eintritt:
regulär 12 Euro
ermäßigt 6 Euro
Dienstag 6 Euro
🎧 Audioguide:
kostenlos per BKF-Guide-App auf dem eigenen Smartphone
Wenn Du den Audioguide nutzen möchtest, solltest Du Deine Kopfhörer mitbringen. Gerade die Erklärungen zu den Gegenüberstellungen von Gundlachs Fotografien mit den Werken anderer Fotograf:innen lohnen sich.
Katalog gibt es z.B. bei amazon*.
Aktuelle Informationen und Tickets findest Du auf der Website des Bucerius Kunst Forums.
Im Herbst 2027 soll die Ausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart zu sehen sein.
Fotos: Sofern nicht anders angegeben, unterliegen die Fotos meinem Urheberrecht. Diese und weitere Fotos sind als Inspiration auf Flickr zu finden. Das Urheberrecht der in der Ausstellung gezeigten Fotos liegt bei den Künstler:innen, deren Erben bzw. der Stiftung F.C. Gundlach. Das Urheberrecht an der Gestaltung und Hängung liegt bei den beteiligten Partner:innen sowie dem Bucerius Kunst Forum.
Offenlegung: Ich war privat am Dienstag in der Ausstellung und habe Katalog, Anreise und Eintritt selbst bezahlt.





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