Roadtrip Nova Scotia, Cape Breton – der Plan

Gemütliche sitze ich am Frankfurter Flughafen im Deli Bros., eine lieb gewonnene Tradition vor meinem Flug nach Kanada. Es geht wieder einmal über den großen Teich für mich, um die Schönheit des Landes noch näher kennenzulernen und – wie sagte man früher so schön – auf Film zu bannen. Eine ganze Weile Zeit habe ich noch, bevor ich Richtung Gate und zum Boarding nach Halifax schlendern werde, um dann meinen kleinen Mini-Roadtrip durch Nova Scotia zu starten. Meine vorläufige Planung wird mich auch auf die Cape Breton-Insel im Norden der Provinz führen.

Was Nova Scotia ausmacht

Ein wenig bin ich aufgeregt, denn Nova Scotia ist für mich mit die schönste Provinz Kanadas, obwohl sie nicht mit British Columbia oder Alberta vergleichbar ist. Sie ist eine der Atlantischen Provinzen und einfach anders. Anders schön. Hier steht der am meisten fotografierte Leuchtturm des Landes in Peggy’s Cove. Auch ist es einer der ältesten Provinzen und weist eine lange und auch schmerzliche Geschichte zwischen Engländern und Franzosen auf.

In neuester Zeit ist die Provinz darüber hinaus zu einer der neuen und frischen Weinregionen aufgestiegen. Vor allem die Weißweine sind mittlerweile häufig ausgezeichnet und ein Wein (Benjamin Bridge’s Brute Reserve 2008) meines liebsten Weinbergs – den ich natürlich direkt am ersten Tag besuchen werde – wird in London in Gordon Ramseys Drei-Sterne-Restaurant serviert. Ich werde mir ein oder zwei Flaschen des Rosé Sparkling Wine “Nova7” kaufen, denn leider darf ich ja nur 1,5 L wieder mit nach Hause bringen. 🙁 In Deutschland ist er leider bisher nicht zu bekommen.

Meine geplante Route

Das ist meine geplante Route. Es sind ein paar Kilometer und ich hoffe, ich werde nicht zu viel streichen müssen. Es geht sehr stark an den Küsten entlang, nach Cape Breton und über den Cabot Trail und auch die Festung Louisburg will ich mir ansehen – und dabei natürlich so viel Poutine wie möglich essen. 😉 Start- und Endpunkt wird die Provinzhauptstadt Halifax sein, die sich auch kulinarisch sehr lohnt.

Vielleicht fragst Du Dich, wo dabei Lunenburg und Peggy’s Cove bleiben? Um ehrlich zu sein, das kenne ich schon. Aber ich habe zu meiner Schande noch nicht viel darüber geschrieben. Mir fehlt schlicht die Zeit und häufig kommen neue Reisen hinzu. Der Stapel an “To Do’s” wird einfach nicht kleiner. Aber es ist für dieses Jahr meine letzte geplante und vor allem einzige große Reise und ich hoffe, in den nächsten Wochen und Monaten einiges abarbeiten zu können.

Fazit

Ich wünschte auch, ich hätte mehr Zeit für den Roadtrip als die vier Tage. Doch die GoMedia, eine Art Speed Dating zwischen kanadischen Destinationen, Touranbietern und Journalisten/Bloggern wartet auf mich. Im Anschluss geht es noch auf eine Pressereise – ein weiterer Roadtrip. Eine kulinarische Reise von Edmonton nach Calgary. Folg mir gerne auf Instagram für visuelle Stories direkt von unterwegs, auf Twitter für die kleinen Eindrücke und auf Facebook für Tageszusammenfassungen. Vielleicht gibt es auch mal einen Livestream mit der Drohne. Lass Dich überraschen!

Romy (*1981) hat ihre Heimatbasis in der Ruhrmetropole Dortmund, Deutschland und arbeitet als Blogger und Freelancer im Bereich Social Media und Community Management.

Sie bloggt seit 2006.
Sie bloggt auf Deutsch und über Reisen seit 2013.
2017 startete sie auch ein englisches Reiseblog.