Eine Ausstellung von alten Glasparfümflaschen und verzierten Behältern, einige mit geätzten oder geformten Motiven im Musée Lalique. Dekorative Parfümverpackungen und ein hoher Milchglasflakon mit Stopfen leuchten in sanftem, konzentriertem Licht.

Musée Lalique in Wingen-sur-Moder: Glaskunst im Elsass entdecken

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Versteckt zwischen dichten Wäldern und sanften Hügeln der nördlichen Vogesen liegt ein kulturelles Kleinod, das viele Elsass-Reisende noch nicht kennen: das Musée Lalique.

Im kleinen Dorf Wingen-sur-Moder dreht sich alles um den berühmten Designer und Glaskünstler René Lalique. Über 650 außergewöhnliche Exponate erzählen von seiner Karriere – vom Jugendstil-Schmuck über ikonische Parfümflakons bis hin zum luxuriösen Kristallglas der Gegenwart.

Eine Straßenecke mit zwei traditionellen europäischen Häusern - ein weißes, großes Haus mit braunem Ziegeldach und grünen Fensterläden, das andere ein Fachwerkhaus. In der Nähe des Musée Lalique bilden Bäume und ein wolkenverhangener Himmel die Kulisse dieser ruhigen, leeren Straße.
Wingen-sur-Moder

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Mein Besuch im Herbst 2022 begann allerdings ganz entspannt mit einem Mittagessen im nahegelegenen Château Hochberg, bevor ich mich auf die Spuren eines der wichtigsten Designer des 20. Jahrhunderts machte.

Stilvoller Auftakt beim Mittagessen im Château Hochberg

Nur wenige Minuten vom Museum entfernt erhebt sich das elegante Château Hochberg am Ende einer von Bäumen gesäumten Allee.

Ein großes, elegantes Herrenhaus mit cremefarbenen und hellbraunen Wänden, hohen Fenstern und vier Schornsteinen steht am Ende eines gepflasterten Weges. Bäume, junge Immergrüne und verzierte Straßenlaternen rahmen die Szene unter einem teilweise bewölkten Himmel ein.
Château Hochberg

Geschichte des Schlosses

Das Gebäude wurde zwischen 1863 und 1866 von den Brüdern Victor und Eduard Teutsch errichtet und trug ursprünglich den Namen Château Teutsch. Die Familie besaß damals die nahegelegene Glashütte Hochberg, die bis 1868 in Betrieb war.

Architektonisch ist das Schloss ein schönes Beispiel für den Second-Empire-Stil bzw. neoklassizistischen Stil. Typisch dafür sind:

  • hohe Fenster
  • großzügige Balkone mit Schmiedeeisen
  • Fassaden mit Bändern aus rosa Sandstein

Die Geschichte des Hauses ist eng mit den politischen Umbrüchen im Elsass verbunden. Eduard Teutsch protestierte im Deutschen Reichstag gegen die Annexion Elsass-Lothringens durch das Deutsche Reich und zog später nach Frankreich, wo er für die Republik arbeitete. Nach seinem Tod 1908 wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer, bevor es 1996 unter Denkmalschutz gestellt wurde. 2014 wurde es vom Unternehmen Lalique erworben.

Château Hochberg heute

Heute erlebt das Anwesen eine neue Blüte: Seit 2016 beherbergt es ein stilvolles Vier-Sterne-Hotel mit modernem Bistro, das kreative Küche zu vergleichsweise moderaten Preisen bietet.

Besonders spannend ist die Innenarchitektur: Das Lalique Interior Design Studio hat Räume geschaffen, in denen Glas- und Kristallelemente mit Licht spielen und so eine elegante Verbindung zur Glaskunst der Region herstellen. In der Vorweihnachtszeit war es natürlich auch mit weihnachtlichem Christbaumschmuck von Lalique geschmückt.

Ein perfekter Ort für eine Pause vor oder nach dem Museumsbesuch. Entspannt, stilvoll und kulinarisch überzeugend.

Das Musée Lalique: Eine Reise durch die Welt des Glases

Nach dem Mittagessen ging es nur fünf Minuten weiter hinüber zum Musée Lalique, welches 2011 eröffnet wurde. Es steht auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte Hochberg und knüpft somit an die langjährige Glasmachertradition an.

Ein großes schwarzes Metallschild am Zaun mit der Aufschrift "MUSÉE LALIQUE" in fetten weißen Buchstaben markiert den Eingang zum Musée Lalique. Hinter dem Zaun deuten kahle Bäume und Sträucher auf den Spätherbst oder Winter hin, während ein gemauerter Weg durch die Außenanlage führt.
Eingang zum Museumsgelände

Der französische Architekt Jean-Michel Wilmotte entschied sich bewusst für ein minimalistisches Design. Sein Entwurf verbindet historische Gebäude mit moderner Architektur auf elegante Weise.

Eine Person betritt das Musée Lalique, ein modernes Museum mit Wänden aus Milchglas und schwarzer Schrift. Das Musée Lalique befindet sich in einem Gebäude mit einem braunen Ziegeldach und wird an einem bewölkten Tag von ordentlich geschnittenen Hecken und Bäumen entlang des Weges eingerahmt.
Museumsegebäude

Ein Teil des Museums ist bewusst in den Boden eingelassen und besitzt ein begrüntes Dach. Dadurch fügt sich der Bau harmonisch in die Landschaft der Vogesen ein. Große Glasgalerien verbinden die einzelnen Bereiche und eröffnen immer wieder den Blick auf den umliegenden Wald.

Zwischen modernen Glaswänden auf der linken Seite und rustikalen weißen und steinernen Gebäuden mit roten Ziegeldächern auf der rechten Seite befindet sich ein Hofgarten mit Kies und spärlicher, niedriger Bepflanzung.
Innenhof Musée Lalique

Im Inneren erwartet Dich eine besondere Inszenierung: Die Räume sind bewusst dunkel gehalten, während die Glasobjekte mit gezieltem Licht beleuchtet werden. Dadurch wirken sie fast wie schwebende Kunstwerke.

In einer schwach beleuchteten Ausstellung des Musée Lalique werden elegante Glaswaren - Kelche, Gläser und eine Karaffe - auf dunklen Sockeln ausgestellt. Texttafeln in französischer Sprache und mattierte, hinterleuchtete Fenster schaffen einen modernen, stimmungsvollen Rahmen.
Ausstellungsraum

Insgesamt zeigt das Museum mehr als 650 Objekte, die die Karriere von René Lalique sowie die Entwicklung seines Hauses bis heute dokumentieren.

Ich selbst bin seit der Zeit rund um mein Abitur ein Fan der Glasflacons von René Lalique und freute mich besonders, endlich das Musée Lalique besuchen zu können.

Am 06. Dezember 2023 wurde die Glasbläserkunst u.a. in Frankreich und Deutschland in das immaterielle Kulturerbe der Menschheit der UNESCO aufgenommen.

Wer war René Lalique?

Der 1860 in Ay in der Champagne geborene René Lalique gehört zu den bedeutendsten Künstlern des Art Nouveau (Jugendstil) und später des Art déco.

Schwarz-weißes Porträt eines Mannes mittleren Alters mit lockigem Haar und dickem Schnurrbart, der einen dunklen Anzug trägt. Er sitzt, die Hände gefaltet, und blickt aufmerksam in die Kamera vor einem schlichten dunklen Hintergrund.
René Lalique
Foto: Charles Gerschel (1871-1930), gemeinfrei

Die Anfänge als Schmuckdesigner

Seine Karriere begann als Lehrling beim Pariser Juwelier Louis Aucoc. Nach einer Ausbildung an der École des Arts décoratifs in Paris arbeitete er als Designer für renommierte Schmuckhäuser wie Cartier, Gariod oder Boucheron.

1885 übernahm er schließlich eine eigene Werkstatt von Juwelier Jules Destapes und begann, Schmuckstücke unter seinem eigenen Namen zu entwerfen.

Ein detaillierter, verschnörkelter Goldanhänger aus dem Musée Lalique zeigt eine eingravierte Figur und dekorative Muster, die auf einem schwarzen Ständer präsentiert werden. Der Anhänger ist mit einem tränenförmigen, irisierenden Edelstein verziert, im Hintergrund sind verschwommene Schmuckelemente zu sehen.
Schmuckstücke von René Lalique

René Lalique, Erfinder des modernen Schmucks

Lalique revolutionierte die Juwelierkunst seiner Zeit. Während andere Designer vor allem auf wertvolle Edelsteine setzten, experimentierte er mit ungewöhnlicheren Materialien:

  • Glas
  • Email
  • Horn
  • Elfenbein
  • Halbedelsteine

Für ihn war nicht der Materialwert entscheidend, sondern die ästhetische Wirkung des Designs.

Die Suche nach dem Schönen ist wichtiger als eine Zurschaustellung von Luxus.

René Lalique

Seine Motive sind unverkennbar: Frauenfiguren, Pflanzen und Tiere bilden die Hauptinspirationen seiner Werke.

In einer Museumsvitrine im Musée Lalique sind fünf verzierte, goldfarbene Broschen oder Schmuckstücke auf Ständern ausgestellt. Schatten und Reflexionen heben ihre komplizierten Designs gegen die gedämpfte Beleuchtung und die französischen Textbeschreibungen auf dem Glas hervor.
Vitrine mit Schmuck im Museum

Vom Schmuck zum Glas

Um 1900, nach seinem Erfolg als Schmuckdesigner bei der Weltausstellung in Paris, begann Lalique zunehmend mit Glas zu experimentieren. Die Begegnung mit dem Parfümeur François Coty sollte seine Karriere entscheidend verändern.

Die berühmten Parfümflakons

Ein besonderer Höhepunkt im Museum ist die Sammlung von rund 230 Parfümflacons und Puderdosen.

In der schwach beleuchteten Galerie des Musée Lalique sind in Glasvitrinen kunstvolle alte Parfümflaschen ausgestellt. Dunkle Decken und Wände kontrastieren mit Scheinwerfern auf den Exponaten, während große Fenster sanftes natürliches Licht einfallen lassen.
Parfumflacons

Nachdem Lalique François Coty kennengelernt hatte, begann er Flacons zu entwerfen, die perfekt zum Charakter eines Parfüms passten. Damit entstand eine völlig neue Idee: Der Flakon wurde Teil der Markenidentität eines Duftes.

Zwei verschnörkelte Glasparfümflaschen mit Stopfen im Musée Lalique werden auf einer spiegelnden Oberfläche ausgestellt. Beide Flaschen enthalten eine bernsteinfarbene Flüssigkeit und sind mit aufwändigen Prägungen versehen. Weißer französischer und englischer Text erscheint auf schwarzen Tafeln im Hintergrund.
Flacons für Coty

Lalique gestaltete Flaschen für zahlreiche bekannte Parfümhäuser seiner Zeit, darunter:

  • D’Orsay
  • Forvil
  • Houbigant
  • Molinard
  • Roger & Gallet
  • Vigny
  • Worth

Besonders eindrucksvoll sind die sogenannten Tiara-Flacons, deren kunstvolle Verschlüsse an königliche Kopfbedeckungen erinnern.

Eine Ausstellung eleganter alter Parfümflaschen aus Glas, einige mit komplizierten Verschlüssen und skulpturalen Mustern, im Musée Lalique, aufgereiht auf einer sanft beleuchteten, weißen Fläche vor einem dunklen Hintergrund.
einige Lalique-Flacons

Glasdesign für den Alltag

René Lalique wollte schöne Dinge für möglichst viele Menschen zugänglich machen. Deshalb setzte er früh auf die Serienproduktion und entwickelte Glasobjekte für den Alltag, die schnell zu beliebten (Hochzeits-)Geschenken wurden.

Dazu gehörten unter anderem:

  • Vasen
  • Tischservices
  • Lampen
  • Spiegel
  • Uhren
  • Kühlerfiguren für Automobile

Viele dieser Objekte sind ebenfalls im Museum zu sehen.

Die Lalique-Manufaktur in Wingen-sur-Moder

1921 gründete Lalique in Wingen-sur-Moder eine eigene Glashütte, die Verrerie d’Alsace. Zuvor mietete er 1909 die Glashütte in Combs-la-Ville im Großraum Paris, entwickelte innovative, maschinelle Produktionstechniken für die Flacons und patentierte diese. Bereits 1913 reichte die Glashütte nicht mehr aus. Nach dem Ersten Weltkrieg zog es ihn in die Nordvogesen.

Eine Karte der Nordvogesen in Frankreich zeigt Städte, Straßen, Flüsse, Standorte von Glaswerkstätten und das Musée Lalique. Lothringen (Mosel) liegt im Norden, das Elsass (Bas-Rhin) im Süden. Eine Legende entschlüsselt die Ortssymbole; "Les verreries des Vosges du Nord au fil de l'histoire" steht links.
Karte der Nordvogesen mit Glaswerkstätten

Die Wahl des neuen Standorts war kein Zufall: In den nördlichen Vogesen bestand seit Jahrhunderten eine starke Glasmachertradition. Schon seit dem 15. Jahrhundert nutzten Glasmacher hier die reichlich vorhandenen Rohstoffe – vor allem Holz und Kieselerde. Verbinde Deinen Besuch mit anderen berühmten Glaswerkstätten, z.B. St. Louis im Bitcherland oder Meisenthal.

Ein Banner mit einem Hintergrund mit Farbverlauf von Blaugrün bis Burgunderrot. Links Text: „Glasbläserkunst in Lothringen. Meisenthal. Moderne Weihnachtskugeln mit Tradition aus Frankreich“ Ein Pfeil zeigt auf einen Button rechts mit der Aufschrift „Zum Blogpost“. Das Hintergrundbild zeigt farblose, weihnachtliche Glaskugeln.

Nach dem Tod von René Lalique im Jahr 1945 führte sein Sohn Marc Lalique das Unternehmen weiter und begann mit der Produktion von Kristallglas. Kristallglas enthält mindestens 24 % Bleioxid und zeichnet sich durch seine besondere Brillanz und Lichtbrechung aus. Noch heute wird Lalique-Kristall in Wingen-sur-Moder hergestellt.

Ein großer, moderner Kronleuchter mit mehreren Schichten klarer, rechteckiger Glasstücke, die in einer geometrischen, stufenförmigen Struktur angeordnet sind, im Musée Lalique. Das Licht wird vom Glas reflektiert und erzeugt einen funkelnden Effekt unter den dunklen Deckenbalken.
Leuchter von Marc Lalique (1951)

1977 übernahm Marcs Tochter Marie-Claude Lalique als geschäftsführende Direktorin das Familienunternehmen. Sie knüpfte wieder an alte Traditionen an. Unter ihr wurden erneut Schmuck und Parfumflakons kreiert, bevor 1994 die Unternehmensgruppe Pochet Mehrheitsaktionär wurde und 2008 die Schweizer Firma Art et Fragrance unter dem CEO Silvio Denz übernahm. Unter Denz wurden auch weitreichende Erneuerungen der Produktionsstätte vorgenommen, um die Kristallmanufaktur zu modernisieren und für die Zukunft wettbewerbstauglich aufzustellen.

Architektur und Gärten des Musée Lalique

Auch außerhalb der Ausstellungsräume lohnt sich ein Spaziergang. Rund um das Museum wurden drei thematische Gärten angelegt:

  • ein mineralischer Vorplatz
  • ein Blumengarten
  • ein Gehölzgarten auf dem begrünten Dach

Viele Pflanzen, die hier wachsen, tauchen auch als Motive in Laliques Designs auf. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Farn
  • Efeu
  • Fichten

Ich selbst besitze einige kleine, liegende Blüten von Lalique aus einer Zusammenarbeit zwischen Steinway & Sons und der Glasmanufaktur für einen Lalique-Flügel.

Ein Rundweg durch die Gärten erläutert außerdem die Geschichte der Glasherstellung in der Region.

Eine moderne Glasscheibe mit dem schwarzen Logo des Musée Lalique steht am Museumseingang, umrahmt von braunen Sträuchern und silbrig-grünem Laub. Traditionelle Gebäude und kahle Bäume bilden eine zeitlose Kulisse.
Schild im Garten des Museum mit weiteren Informationen

Lohnt sich das Musée Lalique?

Mein Fazit: unbedingt.

Das Museum verbindet auf beeindruckende Weise:

  • Kunstgeschichte
  • Design
  • Architektur
  • regionale Tradition

Auch wenn Du Dich normalerweise nicht intensiv mit Glasdesign beschäftigst, wirst Du hier schnell von der Eleganz und Vielfalt der Objekte begeistert sein. Es finden regelmäßig auch Sonderausstellungen statt. Bei meinem Besuch in der Vorweihnachtszeit drehte sich alles um Weihnachten. Bei Happy Cristal – Ein farbenprächtiges Weihnachtsfest stand ein farbenprächtiges Weihnachten im Mittelpunkt, inklusive (umgedrehtem) Weihnachtsbaum.

Praktische Infos für Deinen Besuch im Musée Lalique

Musée Lalique

40 Rue du Hochberg
67290 Wingen-sur-Moder
Frankreich

Website (Deutsch)

Öffnungszeiten
Januar: geschlossen
Februar, März: Dienstag-Sonntag 10-18 Uhr
April-September: täglich 9:30-18:30 Uhr, auch an Feiertagen
Oktober, November: Dienstag-Sonntag 10-18 Uhr, auch an Feiertagen
Dezember: täglich 10-18 Uhr, außer 24. & 31.12.: bis 16 Uhr
25. Dezember: geschlossen

Letzter Einlass: jeweils eine Stunde vor Schließung des Museums.

Eintritt
Erwachsene: 9,50 Euro
ermäßigt: 6 Euro
Familien (ein oder zwei Erwachsene und bis zu 5 Kinder unter 18 Jahre): 25 Euro
Kinder unter 6 Jahren: kostenlos
weitere Rabatte siehe Website

Videoguide: 3,50 Euro
Führung zu festen Uhrzeiten: 4,50 Euro/Person

Es gibt außerdem ein Restaurant und einen Shop.

Stand: März 2026

Wo liegt Wingen-sur-Moder?

Der Ort liegt im nördlichen Elsass (Département Bas-Rhin, Region Grand Est), in den Vogesen zwischen Straßburg und Saarbrücken. Der Ort liegt ca. 8 km südlich von Meisenthal in Lothringen im Naturpark Vosges du Nord und im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen (übergreifend zwischen Deutschland und Frankreich), unmittelbar an der Grenze zu Lothringen.

  • Straßburg: ca. 1 Stunde mit dem Auto
  • Saarbrücken: ca. 1 Stunde
  • Hagenau: ca. 45 Minuten

Anreise mit Auto & Zug

Eine Anreise mit dem Auto ist empfehlenswert. Saarbrücken liegt ca. 50 km (knapp 1h) nördwestlich, Karlsruhe ca. 100 km (ca. 1,5 h) östlich von Wingen-sur-Moder entfernt. Nach Metz dauert es rund 1,5 Stunden, nach Haguenau etwa eine Dreiviertelstunde. Nancy ist nicht etwa 1,75 Stunden entfernt.

Mit dem Zug ginge sicherlich auch eine Anreise bis Metz, Saarbrücken oder Straßbourg. Von dort aus könntest Du einen Mietwagen nehmen*, um in die bergigen Vogesen zu reisen.

Übernachten in den Nordvogesen

Wingen-sur-Moder bietet trotz nur etwa 1.500 Einwohnern mit dem Château Hochberg und der Villa René Lalique Übernachtungsmöglichkeiten im 4- und 5-Sterne-Bereich. In den Nordvogesen gibt es aber auch einige schöne kleine Hotels und Unterkünfte. Ggf. etwas aus der Karte heraus zoomen.

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Weitere Informationen

Ich selbst habe in Reipertswiller im La Couronnemit Blick auf die nebelverhangenen Hügel der Vogesen sowie eine weitere Nacht in Saverne (Zabern) in der Villa Katz* übernachtet.

Wie lange dauert der Besuch im Musée Lalique?

Für das Museum solltest Du etwa 1,5 bis 2 Stunden einplanen. Wenn Du auch durch die Gärten spazieren möchtest, kannst Du hier problemlos einen halben Tag verbringen.

Kann man die Lalique-Manufaktur besichtigen?

Die Manufaktur Cristallerie Lalique selbst ist nicht öffentlich zugänglich. Im Museum gibt es jedoch einen Film, der die Herstellung der Kristallobjekte zeigt.

Leseempfehlung

Zur Glasbläserkunst, insbesondere dazu, wie Weihnachtsbaumschmuck in Lauscha entstand, gibt es eine schöne Romanreihe von Petra Durst-Benning über eine Glasbläserin. Die Romane habe ich früher verschlungen und sie sind meiner Meinung nach auch ein Tipp unter den Weihnachtsbaum.

Letzte Aktualisierung am 14.03.2026 / Affiliate Links (Werbelinks) / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Fotos: Alle Fotos unterliegen meinem Urheberrecht. Die Urheberrechte der Designs der Glaswaren liegen bei Lalique und der Ausstellung beim Musée Lalique. Diese und weitere Fotos findest Du zur Reiseinspiration auf Flickr.

Offenlegung: Vom 24.-27.11.2022 war ich von Atout France sowie Agence Régionale du Tourisme Grand Est zur Pressereise “Glasarbeiten & märchenhaftes Licht in der Vorweihnachtszeit” eingeladen. Meine Meinung bleibt davon unbeeindruckt.



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Romy

Romy (*1981) hat ihre Heimatbasis in der Ruhrmetropole Dortmund und arbeitet als Bloggerin und Freelancerin im Bereich Social Media, Content Strategie und Community Management.

Sie bloggt seit 2006.
Übers Reisen regelmäßiger seit 2013. Wenn sie Zeit dazu findet.

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