Der Blick aus einer „Fantasticable“-Seilrutsche schweift hinab auf ein nebelverhangenes Bergtal. Dichte immergrüne Bäume und Schneeflecken bedecken die Hänge, die zu einer kleinen Stadt in der Ferne führen, während sich im Vordergrund ein Sicherheitsnetz spannt.

Zipline “Fantasticable” – Adrenalinrausch in den Vogesen

Schwarzweißfoto einer Frau (Romy Mlinzk, Foto: Niels Rohrweber), die in die Kamera lächelt. Sie hat schulterlanges Haar und trägt einen gemusterten Schal und einen karierten Mantel. Im Hintergrund ist ein Teil des Eingangs eines Gebäudes mit einigen Glastüren zu sehen. Die Beleuchtung hebt ihren fröhlichen Gesichtsausdruck hervor.
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Ende Januar 2016 war ich ein Wochenende in den Vogesen. Winter in den Bergen, da denkst Du sicherlich an Skifahren oder Snowboarden. Doch das ist nichts für mich! Auf Ski stand ich zum ersten und letzten Mal mit vier Jahren, und daher liegt mir das auf Brettern einen Hang runterzusausen nicht sonderlich. Doch Spaß kann ich im Winter auch anders haben – z.B. mit der Zipline “Fantasticable!

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Adrenalinrausch mit dem “Fantasticable”

Ich liebe Ziplines! Eine stand auch auf meinem Programm in Frankreich. In La Bresse, mitten in den Vogesen, bietet Bol d’Air unter anderem eine über einen Kilometer lange Zipline (französisch: Tyrolienne) namens “Fantasticable” an. Die gigantische Seilrutsch gilt als eine der längsten und schnellsten in ganz Frankreich!

Zipline Fantasticable Ausgangspunkt
Kurz bevor es ins Tal geht
Neben einem rauschenden Waldbach steht ein Abenteuer-Turm aus Holz mit mehrstöckigen Plattformen, Netzen und Seilrutschen vor der Kulisse dichter immergrüner Bäume.
Endpunkt der Zipline

Wie immer hatte ich erstmal furchtbar Muffensausen, bevor ich überhaupt an der Zipline war. Mein innerer Schweinehund meinte zu mir, ich könne das doch nicht tun. Alles viel zu schnell, viel zu hoch, viel zu alles. Vor allem, viel zu kalt. Bei Temperaturen um die Null Grad und stärker werdendem (Schnee-)Regen wollte ich die in Deutschland auch als “Flying Fox” bekannte Zipline zuerst nicht hinunter. Lange habe ich gehadert, doch ich hab mich dann doch mit über 100 km/h ins Tal gestürzt.

Ein Selfie in Nahaufnahme einer Frau mit lockigem, hellem Haar, die einen schwarzen Skihelm und eine Skibrille trägt. Sie hat große Augen und streckt spielerisch die Zunge heraus. Sie trägt eine dunkle Winterjacke, die bis zum Kinn zugezippt ist, und ist bereit für den Fantasticable.
Galgenhumor auf dem Weg zur Zipline

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Fanstasticool statt Fantasticable – bequemer ins Tal in den Vogesen

Natürlich war alles gut gesichert – die Leute, die für das Bol d’Air arbeiten, wissen was sie tun. Aber auf dem Bauch liegend ins Tal traute ich mir dann dennoch nicht zu. Die “Fantasticool”-Variante ist genau das Richtige gewesen. Entspannend sitzend, schön die Aussicht genießen sollte es ins Tal gehen. Die Realität war: die ersten 100 m Augen zu und Luft anhaltend, dann den stärker werdenden Regen wie Nadelstiche im Gesicht spürend. 😀 Doch mit Helm, Geschirr und Skibrille waren wir alle gut abgesichert und auch vor dem gröbsten Regen/Schnee geschützt.

Eine Gruppe von Menschen in Winterkleidung und Helmen steht neben einem Fahrzeug mit der Aufschrift „bold-air.fr“ und bereitet sich auf ein Outdoor-Abenteuer wie Fantasticable vor. Mit Gurtzeug und Ausrüstung scheinen sie bereit zum Gleitschirmfliegen zu sein. Eine Person hält ein großes Gerät, während Bäume und Gebäude den Hintergrund bilden.
Vorbereitung
Ein Seilrutschen-Instruktor in einer lila Jacke und einer Mütze beobachtet eine Person mit schwarzem Helm und schwarzer Jacke, die an einem „Fantasticable“-Klettergurt hängt. Sie stehen auf einer hölzernen Gitterplattform mit Blick auf einen nebligen, mit Kiefern bewachsenen Bergwald.
liegende Variante

Noch mal, noch mal!

Dennoch war es unbeschreiblich gut! Ich brauche zwar immer extrem viel Überwindung, um meine Komfortzone zu verlassen, die ersten paar Meter sind auch immer ein kleiner Horror, doch dann setzt das Adrenalin ein und ich würde am Liebsten noch einmal! Kommt doch einfach noch mal mit mir mit, die Zipline hinunter:

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Mehr Informationen

Bol d’Air Aventure bietet aber noch mehr Outdoor-Abenteuer an. Vor allem im Sommer ist hier mit dem “Big Jump” und dem Abenteuerpark viel Spaß für Groß und Klein garantiert.

Lesetipps

Weitere Informationen zur Zipline Fantasticable

Bol d’Air
76 Rue du Hohneck
88250 La Bresse
Frankreich

Website

Details

Fantasticable/Fantasticool

  • Länge: 1.350 m
  • Geschwindigkeit: bis zu 110 km/h
  • Gefälle: 10%, 50 m max.
  • Dauer mit Anlegen der Ausrüstung und Shuttle zum Abflugort: ca. 30-45 min
  • reine Flugzeit: ca. 1:10 min
  • Mindestalter: 6 Jahre
  • Mindestgröße: 1,10 m
  • Mindestgewicht: 25 kg (Solo), 50 kg (Duo)
  • Maximalgewicht: 130 kg (Solo), 140 kg (Duo), bei warmem Wetter max. 110 kg

Fantasticable (liegend) kannst Du alleine oder mit Kind/Freund/Partner hinunter sausen! Fantasticool (sitzend) geht nur allein.

Öffnungszeiten

Die Zipline wird ganzjährig betrieben. Im Winter meist nur am Wochenende. Über die genauen Öffnungszeiten am besten vorab online informieren.

Weitere Informationen:
https://www.bol-d-air.fr/calendrier-ouverture-BoldAir_210_446

Preise

Aktuell liegt der Preis bei 37 Euro pro Person.

Je mehr Du an Attraktionen buchst, desto preiswerter wird es.


Fotos/Video: Die Fotos und das Video unterliegen meinem Urheberrecht.

Offenlegung: Ich wurde von Atout France zur Bloggerreise vom 29.-31.01.2016 in die Vogesen eingeladen. Meine Meinung blieb davon unberührt. Danke an alle Mitreisenden für ein schönes Wochenende.

Dieser Beitrag erschien erstmals am 01. Mai 2016 und wurde zuletzt am 23. Oktober 2026 aktualisiert.


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Schwarzweißfoto einer Frau (Romy Mlinzk, Foto: Niels Rohrweber), die in die Kamera lächelt. Sie hat schulterlanges Haar und trägt einen gemusterten Schal und einen karierten Mantel. Im Hintergrund ist ein Teil des Eingangs eines Gebäudes mit einigen Glastüren zu sehen. Die Beleuchtung hebt ihren fröhlichen Gesichtsausdruck hervor.
Romy

Romy (*1981) hat ihre Heimatbasis in der Ruhrmetropole Dortmund und arbeitet als Bloggerin und Freelancerin im Bereich Social Media, Content Strategie und Community Management.

Sie bloggt seit 2006.
Übers Reisen regelmäßiger seit 2013. Wenn sie Zeit dazu findet.

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