snoopsmaus.de - Kultur- und Reiseblog
Lütticher Waffeln.

Lüttich (Liège) –
36 Stunden auf Genusstour in der Wallonie

Startseite » Reisen » Europa » Lüttich (Liège) – 36 Stunden auf Genusstour in der Wallonie

An welche Stadt denkst Du, wenn Du Belgien hörst? Sicherlich an Brüssel, Antwerpen und Brügge, vielleicht noch Gent. An Lüttich (Liège) denke ich zumindest nicht direkt und wenn, dann meist nur in Verbindung von Waffeln. Dabei ist die Stadt in der Wallonie, im südlichen Belgien einen Ausflug wert! Eine aufstrebende Stadt, die neben Lütticher Waffeln viel Genuss zu bieten hat und sich perfekt für einen Kurztripp eignet. Ich habe Anfang Juni 2019 das für Dich getestet. 36 Stunden haben ich mich durch Lüttich geschlemmt und auch beim Foodfestival „Les Epicuriales“ am Museum La Boverie vorbei geschaut.

Wie kommst Du am Besten nach Lüttich?

Ganz bequem und umweltfreundlich kommst Du am Besten mit dem Zug nach Lüttich. Ich selbst bin mit dem Thalys ab Dortmund gefahren. Seit nun bereits drei Jahren ist Dortmund der Start- und Endhaltepunkt der Thalys-Strecke nach Paris, die auch in Belgiens Hauptstadt Brüssel, aber auch in Lüttich hält – sowie auf deutscher Seite in Essen, Duisburg, Düsseldorf, Köln und Aachen.

Thalys am Bahnsteig in Lüttich.
Thalys am Bahnsteig in Lüttich

In etwa 2,5 Stunden bin ich so bequem frühmorgens in einem roten Plüschsessel nach Lüttich gefahren, um eine Nacht in der Wallonie zu verbringen und die Stadt zu erkunden. Von Köln aus ist es übrigens nur etwa eine Stunde, von Aachen sogar nur 20 Minuten – da lohnt sich fast das Frühstück nicht, welches kurz hinter Köln in der 1. Klasse/Premium ausgegeben wird.

Es lohnt sich übrigens, ab und zu mal auf der Website oder Social-Media-Kanälen bei Thalys Deutschland vorbeizuschauen. Der belgische Eisenbahnkonzern hat öfters lohnende Angebote, wie z.B. im August 2019 für maximal 34 Euro nach Belgien zu fahren. Doch auch internationale ICEs fahren Lüttich an und mit den Europa-Sparpreisen kannst Du auch hier ab und zu ein Schnäppchen machen. Mit dem Auto sind es rund 40 min. bis Aachen und ca. 1,5-2 Stunden aus dem Großraum Köln.

Bahnhof Liège-Guillemins – Lüttichs architektonisches Meisterwerk

Wenn Du mit dem Zug nach Lüttich fährst, kommst Du im 2009 eröffneten Bahnhof Liège-Guillemins im Lütticher Stadtteil Guillemins an, der nach einem alten Orden benannt wurde. Der Bahnhof ist ein Highlight und allein für Eisenbahnliebhaber eine Reise wert. Der spanische Architekt Santiago Calatrava schuf diese helle Perle der Architektur, die kathedralenartig Züge und ihre Reisenden begrüßt. Der Neubau wurde nötig, um an das Netz der Hochgeschwindigkeitszüge, wie Thalys und ICE, angebunden werden zu können.

Schnellzug Thalys im Bahnhof Liège-Guillemins
Schnellzug Thalys im Bahnhof Liège-Guillemins

Strahlend erheben sich 10.000 Tonnen Stahl, weißer Beton und Glas wie eine Welle bis zu 40 Meter über den Gleisen. Aus jedem Winkel eröffnen sich neue spannende Perspektiven auf die neun Gleise. Ich komme schon wieder ins Schwärmen. Der Gare Liège-Guillemins ist beeindruckend und diente schon in einigen Filmen, wie Inside Wikileaks mit Benedict Cumberbatch und Daniel Brühl oder Guardians of the Galaxy aus dem Marvel-Universum, als Kulisse.

Wartende am Gleis des Bahnhofs in Lüttich.
Wartende am Gleis

Darüber hinaus bietet der Bahnhof im Untergeschoss auch schon das erste kulinarische Highlight: Das Grand Café de la Gare. Die Brasserie ist eine gute Möglichkeit, seine Wartezeit bis zur Abfahrt des Zuges zu verbringen. Mit der modernen Einrichtung, unzähligen Weinflaschen an der Wand und viel Glas passt sich die Brasserie gut in den Bahnhof ein.

Grand Café de la Gare
Grand Café de la Gare

Kleiner Nachteil: Der Bahnhof liegt nicht direkt in der Innenstadt der ehemals von Kohle und Stahl geprägten Stadt, sondern etwas außerhalb. Doch Busse und Taxen halten direkt vor dem Bahnhof und wenige hunderte Meter entfernt fließt die Maas, an der sich auch eine Haltestelle für den Wasserbus (Navette Fluviale) befindet. Unweit davon – und vom Bahnhof auch gut sichtbar – steht der Ende 2014 eingeweihte Tour Paradis (ein Finanzgebäude), ein weiteres architektonisches Highlight und Landmarke der Stadt, entworfen von den Jaspers-Eyers Architects.

Tour Paradis vom Bahnhof aus gesehen
Tour Paradis vom Bahnhof aus gesehen

Wo kannst Du gut in Lüttich übernachten?

Guter Schlaf ist mir wichtig und bei schönen Hotels geht mir das Herz auf. Darum sind liebevoll eingerichtete Boutique-Hotels meine Lieblingshotels. In der Altstadt von Lüttich bin ich im Hotel Neuvice fündig geworden. Die enge Altstadtgasse En Neuvice, die zu den ältesten Gassen Lüttichs zählt, mit den vielen altersschiefen Häusern beherbergt fast unscheinbar das kleine Hotel.

Schild an einer Backsteinmauer vom Hotel Neuvice, En Neuvice, Lüttich.
Hotel Neuvice in Lüttich

Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen.
– Immanuel Kant

Im Innenhof vereint das Hotel mehrere historische Häuser, in dem sich die verschiedenen Zimmer befinden, die über zum Teil historisch-knarzende Treppen erreicht werden. Doch die Zimmer sind modern eingerichtet, überaus großzügig geschnitten und verfügen über ein ausgeklügeltes Licht- und Belüftungssystem.

Lobbybereich des Hotel Neuivce mit Blick in den Innenhof.
Lobbybereich des Hotel Neuivce mit Blick in den Innenhof

Das Hotel kannst Du bequem bei booking.com buchen.*

Ausgebucht? Finde hier Dein passendes Hotel in Lüttich*:



Booking.com

Shoppen, Schlemmen & Sightseeing in Lüttich

Lüttich ist nicht sehr groß. Rund 200.000 Einwohner wohnen in der wallonischen Stadt, die bunt gemischt ist. Vieles ist bequem zu Fuß zu erreichen. Mein Hotel stellte sich da als ideal heraus. Die kleine Gasse En Neuvice bietet schon allerhand kleine Geschäfte, die es zu entdecken gilt, z.B. eine Metzgerei, ein Käseladen und eine Chocolaterie (Carré Noir), die in Belgien nie fehlen darf.

En Neuvice, eine der ältesten Gassen in Lüttich.
En Neuvice, eine der ältesten Gassen in Lüttich.

Eine Karte von Lüttich mit allen genannten Orten:

Place du Marché – Marktplatz

Direkt um die Ecke befindet sich der Place du Marché (der älteste Platz Lüttichs) mit seinen vielen Cafés und Restaurants, an dem sich abends perfekt der Tag ausklingen lässt und wo Du auf jeden Fall einen echten Café Liégeois bekommst. Außerdem befindet sich der Brunnen mit der Perron-Säule, das Wahrzeichen der Stadt für die Freiheit der Lütticher Bürger sowie das Rathaus „La Violette“ (das Veilchen) auf dem Marktplatz von Lüttich.

Place du Marché mit vielen Restaurants und Cafés, Lüttich
Place du Marché

Mein Favorit hier ist die Friterie du Perron, die die besten Pommes Frites der Stadt anbieten sollen. Dazu ein belgisches Bier im BeerLovers, ein Café und Shop in der Rue de la Violette und die im Mai/Juni auf dem Marktplatz das BeerLovers‘ Festival veranstalten.

Ebenfalls in der Rue de la Violette befindet sich der Reisebuchladen Toutes Directions, der neben zahlreichen Reiseführern, Karten und Büchern über Lüttich auch ein kleines Café beinhaltet. Tauche ein in Bücher in Englisch, Französisch, Deutsch, Niederländisch, lies in Kochbüchern, während Du einen Kaffee und eine Kleinigkeit zu Essen genießt.

Reisebuchladen Toutes Directions, Eingang mit Café-Bestuhlung im Außenbereich.
Reisebuchladen Toutes Directions

Place Saint-Lambert & Le Palais des Princes-Évêques – der Geburtsort Lüttichs

Lüttich wirkt auf mich ein wenig wie ein Gemischtwarenladen. Von jeder baulichen Epoche gibt es etwas zu entdecken. Manches ist heruntergekommen, anderes schön bunt heraus geputzt. Anderes wird gerade wieder erst aufwendig restauriert.

Der Place Saint-Lambert ist ein typisches Beispiel dafür. Hier, wo die Maas und Légia zusammenflossen, haben sich in der Vorgeschichte bereits Menschen niedergelassen – Geschichte, der Du im Archéoforum auf den Grund gehen kannst. Im 2. Jahrhundert stand hier eine römische Villa und dann eine Kirche. Diese wurde zum Wallfahrtsort durch den Tod von Lambertus, dem Bischof von Tongeren-Maastricht um das Jahr 705. Dadurch wurde Lüttich zum Fürstbistum und Fürstbischofssitz, dessen rund tausendjährige Geschichte erst mit der Zerstörung der Kathedrale Notre-Dame-et-Saint-Lambert und der Rebellion gegen den Fürstbischof während der Französischen Revolution im 18. Jahrhundert endete. Heute erinnern Metallsäulen an den Standort der Kathedrale.

Place Saint Lambert - Stahlsäulen für den Standort der alten Kathedrale von Lüttich
Place Saint Lambert mit den Stahlsäulen

Nur der fürstbischöfliche Palais „Le Palais des Princes-Évêques“ erinnert heute noch an diese Zeit. Ihm schließt sich als Westflügel der Palais Provincial an. Beides beeindruckend-verzierte und architektonisch bedeutende Gebäude in unscheinbarem Grau, die heute als Regierungsgebäude dienen. Es ist das größte gotische Gebäude Europas mit ziviler Nutzung.

Eingangsportal des fürstbischöfliche Palais "Le Palais des Princes-Évêques" in Lüttich.
Eingangsportal des fürstbischöfliche Palais „Le Palais des Princes-Évêques“ in Lüttich
Palais Provincial, Lüttich.
Palais Provincial

Das historische Viertel Hors-Château

Direkt hinter dem Palais befindet sich die Rue du Palais, die in die schöne, alte Rue Hors-Château übergeht, die diesem Viertel der Altstadt ihren Namen gibt. In diesem Viertel stehen eine der bemerkenswertesten Sehenswürdigkeiten von Lüttich. Die Kirchen und Museen des Viertels, wie das Museum des wallonischen Lebens (Musée de la vie wallonne), begeistern jährlich zahlreiche Besucher. Die Straße Féronstrée lädt zum Schoppen ein.

Rue du Palais mit alten schmalen Fachwerkhäusern
Rue du Palais mit alten schmalen Fachwerkhäusern

Musée de la vie wallonne

Das wallonische Volkskundemuseum stellt das Alltagsleben in der Wallonie vom 19. Jahrhundert bis jetzt in all seinen Facetten da. Untergebracht ist es in einem ehemaligen Minoritenkloster, welches 2008 vollständig restauriert und umgebaut wurde. Vor allem der Kreuzgang beeindruckte mich und im kleinen Café lässt sich gut eine Pause einlegen. Die Klosterkirche Saint-Antoine mit dem beeindruckenden Portal ist leider nur im Rahmen von Sonderausstellungen zu besichtigen.

Das beeindruckend verzierte Klosterkirche Saint-Antoine in Lüttich.
Das beeindruckend verzierte Klosterkirche Saint-Antoine in Lüttich.

Montagne de Bueren – die schönste Aussicht von Lüttich

Die Rue Hors-Château ist außerdem für ihre vielen Sackgassen (Impasse) und die unterschiedlichsten Wohnhäuser und Stadtpalästen aus dem 17. und 18. Jahrhundert bekannt. Doch nicht alle Sackgassen enden wirklich. Das Hors-Château liegt zu Füßen der Hügel der Zitadelle. Viele Treppen und Wege führen auf diese Hügel, die einen wunderbaren Ausblick auf Lüttich bieten sollen und mit 86 Hektar die grüne Oase der Stadt ist.

Rue Hors-Château, Lüttich.
Rue Hors-Château

Die bekannteste Treppe ist sicherlich die auf der Montagne de Bueren. Sie ist der direkte Zugang zwischen Altstadt und Zitadelle. 374 Stufen trennen beide. Naheliegende Schulen nutzen die Treppe mit ihrem Gefälle von 30% gerne auch als „Sportgerät“. Wäre nach den 36 Stunden und der Vielzahl Lütticher Waffeln auch für meine Kondition gut gewesen, doch die Waffeln lagen schwer im Magen. ;) Für den Ausblick muss ich wohl noch einmal wiederkommen.

Montagne de Bueren, die imposante Treppe rauf zum Hügel der Zitadelle in Lüttich.
Montagne de Bueren

Une Gaufrette Saperlipopette

Apropos Lütticher Waffeln. Unweit des Marktplatzes und dem Musée de la vie wallonie befindet sich die Bäckerei Une Gaufrette Saperlipopette. Innerhalb der Altstadt bekommst Du hier die besten Lütticher Waffeln und allerlei leckeres Gebäck sowie gutes Brot. Der Laden ist klein, aber fein und für jeden Gebäckliebhaber ein wahres Paradis.

Schaufenster von Une Gaufrette Saperlipopette
Schaufenster von Une Gaufrette Saperlipopette

Schräg gegenüber der Bäckerei haben die Inhaber noch einen größeren Laden. Nebenan eine Backstube, in der Du beim Backen zusehen kannst. Zusätzlich kannst Du Dir ein Eis kaufen, um am Eis schleckend weiter durch das Viertel zu schlendern. Denn es gibt u.a. einige kleine Lädchen, wie in der Rue de Palais einen Unverpacktladen (L’Entre-Pot) oder in der Rue Hors-Château einen Laden für vegane Produkte (Goveg) zu entdecken.

Une Gaufrette Saperlipopette - La Glacerie - Backstube und Eisladen in Lüttich.
Une Gaufrette Saperlipopette – La Glacerie – Backstube und Eisladen

Terra Terrae

In diesem mediterranen Restaurant, welches erst vor Kurzem in die Rue Hors-Château gezogen ist, geht Qualität vor Quantität. Daher steht auf der Karte nur ein Gourmet-Menü, dem Du bei der Entstehung direkt durch die offene Küche zusehen kannst. Vier Gänge (ohne den Zwischengang) kosteten an dem Abend 38 Euro und zzgl. 20 Euro für die Weinauswahl. Bei allen fünf Gängen standen 46 Euro zzgl. 24 Euro für die Weinauswahl auf der Karte.

Dazu ein Pairing mit ausgezeichneten Weinen. Das Restaurant ist perfekt für ein schönes Abendessen in eleganter Atmosphäre und um einen langen Tag in Lüttich gebührend ausklingen zu lassen. Dabei geht die Küche auch gut auf Allergien, Unverträglichkeiten und Sonderwünsche ein und zaubert eine entsprechende Alternative. Veganer und Vegetarier – kein Problem!

Das Kathedralenviertel

Das Kathedralenviertel, welches sich ebenfalls im „Cœur Historique“ (Altstadt) befindet, war bis ins 19. Jahrhundert eine Insel, die nur über Brücken, Stege und andere Überwege mit dem restlichen Lüttich verbunden war. Heute ist es das Shoppingviertel der Stadt und mit dem Carré auch das Viertel fürs Nachtleben.

Ma Ferme en Ville

Auf dem Weg vom Place Saint-Lambert ins Herzen des Kathedralenviertels bin ich in der Rue Souverain Pont auf einen Kaffee im Ma Ferme en Ville (Der Bauernhof in der Stadt) eingekehrt, der das „Farm to Table“-Prinzip (vom Bauernhof direkt auf den Teller) lebt und nur regionale Produkte von Erzeugern aus der direkten Umgebung (50 km Umgebung) verarbeitet.

Wattitude Food – Fashion – Design Made in Wallonia

Ebenfalls in der Rue Souverain Pont befindet sich der Designershop Wattitude, der über 250 lokalen, wallonischen Designern, Künstlern und lokale Produzenten ein gemeinsames Zuhause für ihre Produkte bietet. Vergiss die Souvenirshops und kauf hier ein echtes Stück Wallonie!

Wattitude - Made in Wallonia - Laden für wallonische Produkte von außen
Wattitude – Made in Wallonia

Stiftskirche St. Dionysius – Collégiale Saint-Denis

Unweit des Cafés steht die Stiftskirche St. Dionysius, die 987 von Fürstbischof Notker errichtet wurde. Notker verdankt Lüttich eine Vielzahl an Kirchen. Die Kirche wurde 1003 bereits durch einen Blitzschlag zerstört, aber direkt wieder aufgebaut. Der Turm kam im 11./12. Jahrhundert hinzu und steht bis heute.

Lüttich, Notker verdankst du Christus; den Rest verdankst du Notker. – Bischof Notker (980)

Über die Jahrhunderte wurden viele bauliche Veränderungen vorgenommen und heute existiert noch ein Langhaus im romantischen Stil, einem gotischen Chorraum und einer Innenausstattung im Barock- und Rokokostil.

Université Liège – Universität Lüttich

Die 1817 gegründete Lütticher Universität ist nur 2-3 Straßen von Saint-Denis entfernt. In den 1950er zogen fast alle Fakultäten nach und nach an den Stadtrand. Nur noch die philosophische Fakultät, das Rektorat und die Verwaltung sitzen noch im Kathedralenviertel. Das Hauptgebäude am Place du 20-Août im neoklassizistischem Stil wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Über den Säulen thronen vier Statuen – Philosophie, Recht, Mathematik und Medizin. In den Nischen daneben stehen Statuen, die Kunst und das Studium versinnbildlichen.

Hauptgebäude der Université Liège/Universität Lüttich
Hauptgebäude der Université Liège

Cathédrale Saint-Paul de Liège – St. Pauls-Kathedrale

Wie auch die Grand Poste, die 1901 fertiggestellte alte Hauptpost und gefühlt alle weiteren Kirchen, war auch die Cathédrale Saint-Paul de Liège (St. Pauls-Kathedrale) bei meinem Kurztripp eingehüllt. Lüttich hübscht sich auf. Daher wird auch die ehemalige Stiftskirche, die dem Viertel ihren Namen gibt und 1803 nach der Zerstörung von Notre-Dame-et-Saint-Lambert den Status einer Kathedrale erhielt, aufwendig renoviert.

Cathédrale Saint-Paul de Liège - St. Pauls-Kathedrale in Lüttich, die gerade renoviert wird
Cathédrale Saint-Paul de Liège – St. Pauls-Kathedrale von Lüttich, die gerade renoviert wird

Die heute gotische Kirche wurde zwischen dem 13. und dem frühen 15. Jahrhundert erbaut, der Turm im 19. Jahrhundert ergänzt. Das Glockenspiel aus 49 Glocken stammt zum Großteil aus Notre-Dame-et-Saint-Lambert und kann jeden Mittwoch zwischen 12:30 und 13:30 Uhr (April-September) bewundert werden. Ansonsten lohnt sich die Schatzkammer, die auch während der Renovierung geöffnet ist, und eine beeindruckende Sammlung von Kunstwerken beinhaltet.

Fragrances by Tram, Al Limone & The Dock

Zwischen der Altstadtgasse En Neuice und der alten Post sowie der Kathedrale gibt es weitere hervorragende Adressen für Genuss. Unweit des Hotel Neuvice liegt der kleine Teeladen Fragrances by Tram, in dem Du alles von der Teekanne bis zu bestem Ceylontee kaufen, aber auch in Ruhe ein Tasse Tee genießen kannst.

Teeladen Fragrances in der Gasse En Neuvice, Lüttich
Fragrances-Teeladen

In der Rue de la Cathédrale kommst Du im Al Limone in den Genuss von italienischer Feinkost in Bioqualität. Im Al Limone trifft italienische Handwerkskunst auf lokale Produzenten. Aber auch frische Pasta aus Turin kannst Du hier kaufen und viele andere Spezialitäten verkosten. Dazu genüsslich einen Cappuccino schlürfen – ein perfekter Start in den Tag.

Italienische Feinkostladen Al Limone, Lüttich
Italienische Feinkostladen Al Limone

Street Food der besten Qualität – Pastrami, Burger und Hot Dogs – Biowein und Cocktails gibt es einige Meter weiter im The Dock. Zwischen Industriestil mit orientalischem Einfluss eignet sich der Laden sowohl für ein Mittagessen als auch für den Apéro.

Restaurant The Dock von außen.
Restaurant The Dock

Passage Lemonnier – Burger im The Huggy’s & Schokolade bei Benoît Nihant

Nach so viel Sightseeing ist es Zeit für eine Stärkung. In Lüttichs wunderschönen Passage Lemonnier, die 1839 erbaut und 1938 im Art-Déco-Stil renoviert wurde, finden rund 50 Geschäfte Platz inklusive Restaurants und Cafés.

Leuchtschrift über dem Eingang zur Passage Lemonnier, Lüttich
Passage Lemonnier

In der The Huggy’s Bar gönne ich mir zum Mittag einen der zahlreichen Burger, die auch immer mit dem passenden Bier auf der Karte präsentiert werden.

Eingang zur Huggy's Bar in der Passage Lemonnier mit Baugerüst, da gerade renoviert wird.
Huggy’s Bar in der Passage Lemonnier

Ein Stückchen weiter befindet sich die Chocolaterie und Café von Benoît Nihant – und ohne belgische Schokolade ist kein Besuch in Belgien vollkommen! Benoît Nihant arbeitet dabei nicht mit fertigem Schokoladenrohmaterial, sondern deckt den kompletten Fertigungsprozess von der Kakaobohne bis zur fertigen Praline ab – feinstes Handwerk „from bean to bar“. Das schmeckt man in jeder Pralinie und jedem Schokoladentäfelchen.

Eingang zum Café des Chocolatiers Benoit Nihant in der Passage Lemonnier, Lüttich
Café des Chocolatiers Benoit Nihant in der Passage Lemonnier

Fontaine de la Vierge – Marienbrunnen

Ein beliebter Treffpunkt ist der Marienbrunnen, den die Lütticher Bevölkerung auch den Fontaine aux Lions (Löwenbrunnen) nennt. Der Brunnen mit der „Jungfrau mit Kind“ des Lütticher Bildhauers Jean Del Cour steht auf einem kleinen Platz kurz bevor Du von der Passage Lemonnier auf den Place de la Cathédrale kommst. Doch hier stand der Brunnen nicht immer. Der ursprüngliche Brunnen (spätes 17. Jahrhundert) befand sich auf dem Place de la Cathédrale. 1854 baute Julien-Étienne Rémont den Brunnen am jetzigen Standort aus Granit neu auf.

Fontaine de la Vierge - Marienbrunnen in Lüttich
Fontaine de la Vierge – Marienbrunnen

Bar Brutàl

Meinen Abend habe ich sehr französisch mit einem Apéro begonnen, den ich am Abend unweit der Kathedrale im Brutàl genieße. Die Bar ist in einem beeindruckenden Palais in einem Hinterhof untergebracht. Stuck an der Decke, alte Gemälde an den Wänden, Plüschsesseln und doch modern. Spektakulär schräg mit ausgefallenen Cocktails und einer guten Gin-Karte zu humanen Preisen. Besser kann ein Abend im Zeichen des Genusses nicht beginnen. Der perfekte Ausgangspunkt für einen Abend im Carré oder für ein gediegenes Abendessen.

Eingangsbereich Bar Brutàl im Kathedralenviertel, bemaltes Klavier und Lounge
Eingangsbereich Bar Brutàl

Le Carré – Nachtleben in Lüttich

Das Carré befindet sich kurz hinter der Kathedrale und der Passage Lemonnier. Das alte Stadtviertel mit den kleinen, engen Gassen und den alten Fachwerkhäusern ist für sein Nachtleben berühmt. Es reihen sich Kneipe an Kneipe und Restaurant and Restaurant. Zur Kathedrale hin säumen auch viele Geschäfte die Straßen.

Enge Gasse hinter dem Forum in Lüttich, Viertel Le Carré
enge Gasse im Le Carré

Für das gehobenere Nachtleben befindet sich in der Rue de la Cathédrale das Forum. Das Theater, in dem nationale und internationale Sänger, Comedians und Kabarettisten regelmäßig auftreten, stammt aus dem Jahre 1922 und ist allein für seine Art-Decó-Architektur einen Besuch wert.

Eingang des Forums in Lüttich.
Das Forum

Foodfestival „Les Epicuriales“

Seit einigen Jahren findet im Parc de la Boverie auf der Maas-Insel am langen Wochenende vor Pfingsten das Foodfestival „Les Epicuriales“ statt. Dabei treffen sich die Chefköche der besten Restaurants Lüttichs und Umgebung zum Open-Air-Gourmetfestival in großen, weißen Zelten. Wenn Du schon einmal in Dortmund bei GourmeDo, in Enschede bei Proef Eat oder ähnlichen Festivals warst, dann kannst Du Dir das eventuell vorstellen – nur in der schönen Umgebung eines Parks an der Maas.

Zelte von "Les Epicuriales" im Parc de la Boverie
„Les Epicuriales“ im Parc de la Boverie

La Navette Fluviale – mit dem Wasserbus/Fluss-Shuttle durch Lüttich

Um vom Hotel zum Parc de la Boverie zu kommen, habe ich den Wasserbus (oder auch Fluss-Shuttle) genommen. Von Ende März bis Anfang November ist La Navette Fluviale eine gute und nachhaltige Möglichkeit, Lüttich vom Wasser aus zu erkunden sowie angenehm von A nach B zu kommen. Sechs Anlegestellen verbinden die wichtigsten Stadtteile der Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten, die von zwei Schiffe („Le Vauban“ und „Atlas V“) bedient werden. An Board kannst Du Dir Dein Ticket kaufen. Pro Anlegestelle bezahlst Du einen Euro, aber es sind auch Tageskarten (8 Euro) möglich. Jede Anlegestelle wird in jede Richtung einmal pro Stunde angefahren. Mit dem Lüttich Visit Pass (18 Euro, 2 Tage) kannst Du den Wasserbus auch einmal nutzen.

Anlegestelle des Wasserbuses in der Nähe der Hauptpost, Lüttich
Anlegestelle Centre-Ville des Wasserbuses in der Nähe der Hauptpost

Parc de la Boverie

Um zum Parc de la Boverie zu kommen, starten wir an der Wasserbushaltestelle Centre-Ville und steigen zwei Stopps später in Guillemins aus, die perfekt für den Park aber auch für den Bahnhof liegt. Zum Parc de la Boverie sind es nur noch wenige Schritte über die Fußgängerbrücke Passerelle La Belle-Liégeoise. Die fast 300 m lange Brücke wurde 2016 fertiggestellt. Sie ist nach Anne-Josèphe Théroigne de Méricourt benannt, einer zentralen Figur der Französischen Revolution mit Spitznamen „La belle Liégeoise“, da sie im Fürstbistum Lüttich zur Welt kam.

Fußgängerbrücke Passerelle La Belle-Liégeoise
Fußgängerbrücke Passerelle La Belle-Liégeoise

Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich direkt neben der Fußgängerbrücke der kybernetische Turm. Das Kunstwerk von Nicolas Schöffer wurde 1961 errichtet und interagiert über ein sogenannte elektronisches Gehirn mit seiner Umgebung. Sensoren erfassen eine Reihe von Daten wie Licht, Lärm, Temperatur und Feuchtigkeit. Damit kann das elektronische Gehirn dann entweder aus 12 Musiksequenzen auswählen, 64 Aluminiumpalmen in Gang setzen oder die Umgebung mit einen der 120 Multifarbprojektoren beleuchten – oder dies alles kombinieren. Der Park beherbergt direkt neben dem kybernetischen Turm außerdem noch eine Vogelvoliere.

Der kybernetische Turm von Lüttich, davor die Maas, Blick von der Fußgängerbrücke Passerelle La Belle-Liégeoise
kybernetische Turm
Vogelvoliere im Parc de la Boverie
Vogelvoliere im Parc de la Boverie

Die ursprünglich ländliche Insel in der Nähe der Stadt entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem zentralen Park mitten in Lüttich. Für die Weltausstellung 1905, die in Lüttich stattfand, wurde der Park noch einmal grundlegend neu gestaltet. Ein Schwimmbecken und eine Radrennbahn verschwanden. Dafür entstanden zahlreiche Pavillons, die aber nach der Ausstellung wieder abgebaut wurden. Nur der Palast für die schönen Künste (Palais des Beaux-Arts de Liège), der von Charles Étienne Soubre und Jean-Laurent Hasse gebaut wurde, blieb übrig. Seit 2016 beherbergt das Gebäude das Museum La Boverie, um das sich herum das Foodfestival arrangierte.

Museum La Boverie, Lüttich
Museum La Boverie

„Les Epicuriales“ – Schlemmen rund um das Museum La Boverie

Das Foodfestival oder besser gesagt das Gourmetfestival „Les Epicuriales“ umfasste 2019 insgesamt 19 Gourmetzelte, die über drei Eingänge zu erreichen waren. Die Zelte und auch die Villa Consulaire (La Villa du Parc) als 20. Anlaufpunkt waren in drei Sektoren aufgeteilt – Secteur Parc am südlichen Ausläufer des Sees, Secteur Meuse in Maasnähe und Secteur Musée direkt am Museum. Dabei bin ich auf „alte“ Bekannte, wie das Terra Terrae und das Brutàl gestoßen. Entdeckte aber auch andere Zelte mit ansprechendem Essen.

Zelt von Terra, Terrae beim Foodfestival direkt vor dem Museum La Boverie, Lüttich
Zelt von Terra, Terrae

Den Auftakt machte das L’Échappée Boeuf, bei dem ich einen ausgezeichneten, in Röllchen geformten Schinken auf einem Salatbeet als Vorspeise aß. Weiter ging es mit etwas Champus und einer Charcuterie- und Käseplatte im Ô de Vie, bevor es zum Abschluss ein Erdbeerdessert gab. Bezahlt wurde mit den sogennanten Épis – Wertmarken, die an den Kassen eingetauscht werden konnten.

Eigentlich wollte ich mir bei J-Ph Darcis noch einige Macarons einpacken lassen. Doch ein Unwetter zog auf und das Festival wurde an dem Tag leider vorzeitig abgebrochen. Gern hätte ich mich noch mehr durch die Zelte getestet. Aber vielleicht war das auch besser so für meinen Geldbeutel. Ich flüchtete daher ins Museum und kam so noch in den Genuss einiger großer Meisterwerke u.a. von Picasso.

Das Beste zum Schluss: Pâtisserie Eggenols – die besten Lütticher Waffeln

Auf dem Weg vom Parc de la Boverie Richtung Bahnhof Liège-Guillemins, wieder über die Fußgängerbrücke La Belle-Liégeoise, lohnt sich ein kleiner Umweg in die Rue de Guillemins sehr.

Blick von der Fußgängerbrücke auf den Tour Paradis und den Bahnhof im Hintergrund
Blick von der Fußgängerbrücke auf den Tour Paradis und den Bahnhof im Hintergrund

Dort befindet sich die kleine Pâtisserie Eggenols, die nicht nur meiner Meinung nach die besten Lütticher Waffeln weit und breit anbietet. Fluffige, karamellisierte Hefeteigwaffeln, die mir schon beim Gedanken daran das Wasser im Mund zusammen laufen und das Hüftgold wachsen lassen.

Lütticher Waffeln.
Lütticher Waffeln bei Eggenols

Die kleine Pâtisserie mit nur acht Mitarbeitern wurde 1930 eröffnet und befindet sich bereits in der dritten Generation im Familienbesitz. Seit 2013 sind sie sogar Hoflieferant für den belgischen Königshof und liefern etwas 2-3 Mal im Monat vom Lütticher Reiskuchen über Macarons bis hin zur Lütticher Waffeln was das königliche Herz begehrt. Ab und zu schaut Prinz Laurent selbst vorbei, um sich seine kleine Lieferung belgischer Leckereien abzuholen. Dies geht eigentlich immer, außer Montag und Dienstag sowie im Juli, wenn der Laden geschlossen hat.

Zu Weihnachten gibt es übrigens eine extra herzförmige Spezialität aus gebackenem Marzipan, das es nur auf Vorbestellung gibt. Doch dieses Lütticher Herz ist so begehrt, dass sich selbst für die Abholung lange Schlangen die Straße entlang bilden und die Pâtisserie auf 17 Mitarbeiter aufstocken muss. Es lohnt sich also, den kleinen Umweg auf sich zu nehmen, um mit Süßigkeiten für die „lange“ Zugfahrt zurück nach Deutschland gewappnet zu sein.

Warum Du nach Lüttich reisen solltest

Lüttich, das kulturelle und kommerzielle Zentrum der Wallonie, ist eine sich verändernde, multikulturelle Stadt, die Du gut zu Fuß erkunden kannst und die noch nicht überfüllt ist. Ein noch eher unentdecktes Juwel im Herzen von Belgien. Noch bis in den 1970ern war die Gegend stark von Steinkohle und Stahl geprägt. Ähnlich wie das Ruhrgebiet, von dem die Stadt in rund 2 Stunden per Zug erreichbar ist, hat Lüttich einen kompletten Wandel vollzogen.

Nach der Stahlkrise hat sich Lüttich mittlerweile erholt und die Altstadt wird an vielen Stellen gerade grundlegend restauriert. Viele lokale Geschäfte, Restaurant und Cafés mit Produkten aus der Region laden zum Shoppen und Schlemmen ein. Vor allem echte Lütticher Waffeln sollten bei Deinem Besuch nicht fehlen! Ich selbst muss unbedingt noch einmal wiederkommen, um „Les boulets à la Liégoise“ zu probieren und noch etwas tiefer in die Altstadt einzutauchen.

Du suchst noch einen Reiseführer? Wie wäre es mit diesem:*

Lüttich auf einen Blick

Gare Liège-Guillemins
Place des Guillemins 2
4000 Liège

Schlafen

Hotel Neuvice
En Neuvice 45
4000 Liège

Schlemmen

Grand Café de la Gare
Gare des Guillemins 20C
4000 Liège

Montag-Freitag: 7-21:30 Uhr
Samstag: 9-21:30 Uhr
Sonntag: 10-21 Uhr

Carré Noir
En Neuvice 33
4000 Liège

Dienstag-Donnerstag: 12-18 Uhr
Freitag, Samstag: 10-18 Uhr
Sonntag: 10-15 Uhr
Montag geschlossen

Friterie du Perron
Rue de Bex 1
4000 Liège

Montag, Dienstag, Donnerstag-Sonntag: 11-21 Uhr
Mittwoch geschlossen

BeerLovers Café & Shop
Rue de la Violette 9
4000 Liège

Dienstag: 15-1 Uhr
Mittwoch, Donnerstag: 12-1 Uhr
Freitag, Samstag: 12-2 Uhr
Sonntag: 12-0 Uhr
Montag geschlossen

Le Cloître – Restaurant du Musée de la Vie wallonne
Cour des Mineurs
4000 Liège

Dienstag-Sonntag: 10-17:30 Uhr
Montag geschlossen

Une Gaufrette Saperlipopette
Rue des Mineurs 7
4000 Liège

Mittwoch-Sonntag: 10-18 Uhr
Montag, Dienstag geschlossen

Une Gaufrette Saperlipopette – La Glacerie
Rue des Mineurs 20
4000 Liège

Dienstag-Donnerstag: 10-21:30 Uhr
Freitag, Samstag: 10-23 Uhr
Sonntag: 1o-21 Uhr
Montag geschlossen

Terra, Terrae
Rue Hors-Château 48
4000 Liège

Mittwoch-Samstag: 12-14 Uhr, 19-22 Uhr
Montag, Dienstag, Sonntag geschlossen

Ma Ferme en Ville
Rue Souverain Pont 34
4000 Liège

Dienstag-Freitag: 09:30-16 Uhr
Samstag: 09:30-18 Uhr
Brunch am ersten Sonntag im Monat: 11-16 Uhr
Montag, Sonntag geschlossen

Fragrances by Tam
En Neuvice 56
4000 Liège

Dienstag-Samstag: 10-18 Uhr
Sonntag: 10-15 Uhr
Montag geschlossen

Al Limone
Rue de la Cathédrale 3
4000 Liège

Mittwoch-Samstag: 10:30-18:30 Uhr
Sonntag: 11-14:30 Uhr
Montag, Dienstag geschlossen

The Dock
Rue de la Cathédrale 25
4000 Liège

Mittwoch-Freitag: 12-14:30 Uhr, 18:30-22 Uhr
Samstag: 12-15 Uhr, 18:30-22 Uhr
Sonntag: 11-15:30 Uhr
Montag, Dienstag geschlossen

The Huggy’s Bar – Passage Lemonnie
Passage Lemonier 22
4000 Liège

Montag-Sonntag: 12-22 Uhr

Benoit Nihant Chocolatier Cacaofèvier Liège – Le Bar à Cacao
Passage Lemonnier 38-40
4000 Liège

Montag-Freitag: 8-18 Uhr
Samstag: 8-18:30 Uhr
Jeden ersten Sonntag im Monat geöffnet.

Brutàl
Rue Bonne Fortune 17
4000 Liège

Montag, Mittwoch-Sonntag: 12-1 Uhr
Dienstag geschlossen

Pâtisserie Eggenols
Rue des Guillemins 92
4000 Liège

Mittwoch-Samstag: 8-17:30 Uhr
Sonntag: 8-14 Uhr
Montag, Dienstag geschlossen

Shoppen

Toutes Directions
Rue de la Violette 3
4000 Liège

Dienstag-Samstag: 10-18:30 Uhr
Sonntag: 11-14:30 Uhr
Montag geschlossen

L’Entre-Pot
Rue du Palais 6
4000 Liège

Dienstag: 12:30-19 Uhr
Mittwoch-Samstag: 10:30-19 Uhr
Sonntag: 11-17 Uhr
Montag geschlossen

Goveg Vegan Shop
Rue Hors-Château 14
4000 Liège

Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag: 10:30-18:30 Uhr
Donnerstag: 13-18:30 Uhr
Montag, Sonntag geschlossen

Wattitude
Rue Souverain Pont 7
4000 Liège

Dienstag-Samstag: 10:30-18 Uhr
Montag, Sonntag geschlossen

Benoit Nihant Chocolatier Cacaofèvier Liège
Passage Lemonier 42
4000 Liège

Montag-Freitag: 10-18 Uhr
Samstag: 10-18:30 Uhr
Sonntag geschlossen

Lesetipps

Diese und weitere Fotos aus Lüttich findest Du zum Stöbern auf Flickr.

*Hinweis: Die Links zu booking.com sowie amazon sind sogenannte Affiliate-Links (Werbelinks). Dir entstehen dabei keine zusätzlichen Kosten, aber ich erhalte bei Verkauf eine kleine Provision. Diese hilft mir, das Blog zu betreiben (Kosten für Server, Domain, Plugins, …). Danke! <3

In Lüttich bin ich Dank einer Pressereise von Belgien-Tourismus Wallonie in Zusammenarbeit mit Thalys Deutschland Anfang Juni 2019 gewesen. Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

Fehler passieren. Wenn Dir ein Rechtschreibfehler im Text aufgefallen ist, benachrichtige mich gerne, indem Du den Fehler mit dem Cursor markierst und dann Strg + Enter bzw. auf einem Mac Control + Enter drückst (funktioniert leider nicht mobil). Danke!

Dir gefällt dieser Beitrag? Sharing is