Postcard of the Week - Stavanger, Norwegen

Postcard of the Week: Stavanger, Norwegen

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Eine weitere Woche ist schon fast wieder rum, eine weitere Postkarte fand sich im Briefkasten. Dieses Mal kommt sie aus dem hohen Norden, aus Stavanger in Norwegen.

Die Person hinter der Karte

Eigentlich muss ich den Postkartenschreiber nicht mehr vorstellen: Carlo – ehemaliger Studienkollege aus dem kleinen Großherzogtum Luxemburg. Er ist mittlerweile meine “Haupteinnahmequelle” für Postkarten. Doch dies muss nicht so sein. Schreib mir gerne eine Postkarte aus Deinem Urlaub, von Deiner beruflichen Reise oder Deinem Heimatort (Adresse siehe Impressum) und dann hast auch Du die Chance, dass ich Deine Postkarte und Dich umfassend vorstelle!

Zurück zu Carlo: Eine berufliche Reise führte ihn kürzlich nach Norwegen, wo er auch einen Vortrag in Stavanger hielt.

Postcard of the Week - Stavanger, Norwegen
Postcard of the Week – Stavanger, Norwegen

Hintergrund der Karte aus Stavanger

Stavanger? Bis dato nie davon gehört, dabei ist es laut Wikipedia die viertgrößte Stadt Norwegens. Knapp 133.000 Einwohner sollen in dem Ort in der Provinz Rogaland leben. Seit dem 12. Jahrhundert existiert die Stadt und verteilt sich auf dem Festland sowohl mehreren kleinen Inseln. Östlich der Stadt befindet sich der etwa 40 km lange Lysefjord. Übersetzt bedeutet der Name übrigens “heller Fjord”, was sich auf die blank gescheuerten Felsen am Ufer zurückführen lässt.

Die Hauptattraktion im Lysefjord ist der Felsen Preikestolen (“Predigtstuhl”; Postkarte rechts unten), der wie eine Kanzel in der Kirche weit über den Fjord ragt. Er befindet sich ca. 25 km außerhalb der Stadt. Der Preikestolen gilt als eine der atemberaubendsten natürlichen Aussichtsplattformen der Welt und bietet einen Blick weithin über den Fjord und die angrenzenden Berge. Die ca. 25 x 25 Meter große Plattform ist in der Umgebung von Stavanger die Tourismusattraktion schlechthin. Jährlich wandern ca. 200.000 Besucher auf den Felsen, um die Aussicht zu genießen. Verrückte Leute. ;)

Studentenstadt

Doch auch die Stadt hat als Universitätsstandort Einiges zu bieten. Durch die diversen Bildungs- und Forschungseinrichtungen lebt die Stadt mit und von ihren Studenten, welches wiederum eine einzigartige Atmosphäre zur Folge haben soll. Wer selbst in einer kleineren Universitätsstadt studiert hat, wird mir hier sicherlich zustimmen. Viele Kneipen und Restaurants zieren die Innenstadt.

…und dann kam das Öl

Ein wenig getrübt wird mein bisher positiver Eindruck von Stavanger dadurch, dass es als Öl- und Energiehauptstadt Europas gilt. Im Ekofisk-Feld, im Süden der Nordsee, fand man 1969 zum ersten Mal Öl und die Region um Stavanger profitierte davon und wurde zu einem der wirtschaftlichen Hotspots Norwegens. Immerhin gibt es Dank des Öls seit 1999 auch ein Ölmuseum in der Stadt zu besuchen.

Historische Altstadt

Doch die Altstadt soll einen für Einiges entschädigen. In Mittelpunkt steht der Dom (Stavanger domkirke) aus dem 12. Jahrhundert. Das alte Stadtzentrum und das Stadtviertel Gamle Stavanger (altes Stavanger) sind fußläufig gut zu erkunden und zählen zu den mit am besten erhaltenen Holzhaussiedlungen Europas mit etwas mehr als 170 weißen Holzhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Wer es etwas skurriler mag, dem sei das Konservenmuseum ans Herz gelegt. Im archäologischen Freilichtmuseum gibt es das Leben der Norweger zu Zeiten der Völkerwanderung zu entdecken.

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Romy

Romy (*1981) hat ihre Heimatbasis in der Ruhrmetropole Dortmund und arbeitet als Blogger und Freelancer im Bereich Social Media, Content Strategie und Community Management.

Sie bloggt seit 2006.
Übers Reisen regelmäßiger seit 2013. Wenn sie Zeit dazu findet.

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