Postcard of the Week: Hogback Mountain, Vermont

Diese Karte ist wirklich etwas Besonderes. Aber nicht nur, weil der Schreiber mir zum ersten Mal eine Postkarte geschickt hat. Nein, auch nicht wegen des besonderen Motivs oder der spektakulären Gegend. Es ist, weil diese Karte in drei Teilen bei mir ankam, eingeschweißt in eine formschöne Plastiktüte der Deutschen Post. Ein Novum in der Geschichte der Postcard of the Week (Postkarte der Woche).

Die Person hinter der Karte

Unterschrieben ist die Karte mit Balu. Hinter dem Spitznamen verbirgt sich Thomas aus Münster, den ich eigentlich fast nur unter seinem Twitter-Handle @balu kenne. Ehrlich gesagt musste ich kurz auf Twitter nachsehen, wie er wirklich heißt. Schande über mich. Kennengelernt haben wir uns bei einem BarCamp. Eigentlich sehen wir uns nur bei BarCamps. Meist das BarCamp Ruhr in Essen im Frühjahr. Ansonsten schreiben wir uns nur Tweets. Eine unkomplizierte Bekanntschaft. Jedes Mal freuen wir uns, wenn wir uns sehen und dann ist Balu genauso, wie man sich Balu, den Bären vorstellt. Ein knuffiger, freundlicher und gemütlicher Typ. Danke für Deine Karte! <3

Postcard of the Week: Hogback Mountain, Vermont
Postcard of the Week: Hogback Mountain, Vermont

Der Hintergrund der Karte aus Hogback Mountain

Hogback Mountain ist ein etwa 734 m hoher Berg im Süden des US-Bundesstaates Vermont, in der Gemeinde Marlboro. Durch das kleine Örtchen führt die Route 9, der “Molly Stark Trail”. Die landschaftlich schöne Straße führt von Brattleboro über Wilmington in das historische Bennington. Etwa vier Meilen westlich der Stadt befindet sich der Hogback Mountain mit einer Aussichtsplattform. Von hier hat man an guten Tagen den “100 Mile View”, also einen 100 meilenweiten Blick über die Landschaft, bis hin zu den White Mountains (Weiße Berge) in New Hampshire und den Berkshire Mountains in Massachusetts.

Sowohl der Hogback Mountain als auch die Berkshire Mountains verdienen nicht unbedingt den Namen “Berge”. Die Berkshire Mountains sind eher Hügel mit um die 300 m Höhe, aus denen die höchste Erhebung Crum Hill mit 866 m herausragt. Doch die White Mountains in New Hampshire sind schon eher diese Bezeichnung wert. Der Gebirgszug befindet sich im Norden von New Hampshire und sind Teil der Appalachen. Die höchste Erhebung hier ist der Mount Washington mit fast 2.000 m Höhe (1.917 m). Die hellen Granitberge liegen soweit nördlich, dass sie im Herbst (siehe Postkarte) schon schneebedeckt sind – im Gegensatz zu den Green Mountains, die westlich von Hogback Mountain und somit südlicher als die White Mountains liegen.

Scheint vor allem im Indian Summer eine schöne Gegend für einen Roadtrip zu sein. Die Route 9 ist übrigens etwa 75 km lang.

Lesetipp (englisch): Happy Vermont

Romy (*1981) hat ihre Heimatbasis in der Ruhrmetropole Dortmund, Deutschland und arbeitet als Blogger und Freelancer im Bereich Social Media und Community Management.Sie bloggt seit 2006. Sie bloggt auf Deutsch und über Reisen seit 2013. 2017 startete sie auch ein englisches Reiseblog.