UNESCO-Welterbe Rathaus und Roland in Bremen

Bremen –
Meine 10 Lieblingsorte und Tipps für die Hansestadt

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Meine Tipps für einen Ausflug in die Hansestadt Bremen im Norden von Deutschland. 10 Orte, die Du auf keinen Fall verpassen solltest.

Zuletzt aktualisiert: 16.10.2020

Bremen wird gerne mal übersehen oder belächelt. Dabei hat die Stadt echt einiges zu bieten und stand zu Unrecht im Schatten der großen Hansestadt Hamburg. Lange vor dieser hatte Bremen schon ein UNESCO-Welterbe vorzuweisen. Doch nicht nur das! Ich zeige euch meine 10 Highlights in Bremen.

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1. UNESCO-Welterbe Rathaus und Roland auf dem Markplatz von Bremen

Es ist natürlich das Highlight von Bremen – die Rolandsfigur und das Rathaus auf dem Marktplatz von Bremen. Das Rathaus gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke der Gotik und Weserrenaissance in Europa und gemeinsam mit dem Roland wurde es 2004 zum Welterbe erhoben. Bereits seit 1973 steht es unter Denkmalschutz. Auch eine Führung durch das Rathaus lohnt sich!

Bremer Rathaus bei Nacht.
Rathaus bei Nacht
Rathaussaal des Bremer Rathauses.
Rathaussaal

Der Roland (15. Jahrhundert) gilt als das Wahrzeichen der Stadt und ist häufig Treffpunkt von Gruppen.

UNESCO-Welterbe Rathaus und Roland in Bremen
UNESCO-Welterbe Rathaus und Roland in Bremen

Im Ratskeller unterhalb des Rathauses beherbergt die wohl größte Sammlung deutscher Weine und gilt als der älteste Weinkeller Deutschlands.

2. Die Bremer Stadtmusikanten

Wer kennt es nicht, das beliebte Märchen der Gebrüder Grimm um Esel, Hund, Katze und Hahn – die Bremer Stadtmusikanten. Eine der beliebten Darstellungen findet sich direkt um die Ecke des Rathauses. Fässt Du beide Vorderläufe des Esels gleichzeitig an der von Gerhard Marcks errichteten Statue und wünscht Dir etwas dabei, soll es in Erfüllung gehen. Doch überall in der Stadt begegnen einen immer wieder die vier Musikanten. Kein Wunder also, dass sie zum Stadtsymbol wurden.

Skulptur der Bremer Stadtmusikanten.
Bremer Stadtmusikanten

3. Der Bremer Dom – St. Petri

Eine wunderschöne romanische Kirche direkt neben dem Rathaus. Sie steht ebenfalls seit 1973 unter Denkmalschutz. Die hohen Glockentürme wurden übrigens erst 1901 fertiggestellt. Viele andere Teile des Doms gehen datieren bis zum 11. Jahrhundert zurück.

Dom St. Petri zwischen Rathaus und Bürgerschaft in Bremen.
Dom St. Petri zwischen Rathaus und Bürgerschaft

4. Die Bremer Altstadt – der Stadtkern

Die Bremer Altstadt sind für mich eigentlich die Gebäude um den Marktplatz herum plus noch ein paar wenige Straßen weiter – also der Stadtkern. Doch natürlich wird dies Bremen und der Altstadt nicht gerecht. Die ursprüngliche Stadt Bremen wurde von den weiter entfernt liegenden Wallanlagen eingeschlossen. Auch das Schnoorviertel gehört dazu.

Marktplatz in Bremen bei Nacht.
Marktplatz bei Nacht

Doch der Stadtkern rund um den Marktplatz ist schon sehenswert. Hier stehen noch eine Häuser, die ebenfalls auf die Weserrenaissance zurückgehen, wie z.B. das Essighaus. Ich mag am liebsten die Häuserreihe am Markt mit den kleinen Cafés.

Am Marktplatz in Bremen.
Am Marktplatz

5. Die Böttcherstraße

Ebenfalls in der Altstadt und unweit vom Marktplatz liegt die Böttcherstraße. Die meisten Gebäude entstanden in den 1920er Jahren und werden zu den wenigen Beispielen des Expressionismus gezählt. Es finden sich hier auch Museen von Künstlern der Zeit, wie Paula Modersohn Becker. Die Straße steht in ihrer Gesamtheit auch seit 1973 unter Denkmalschutz.

Böttcherstraße Bremen
Böttcherstraße Bremen
Museen in der Böttcherstraße
Museen in der Böttcherstraße

6. Die Bonbon Manufaktur

In der Böttcherstraße findet sich ein ganz wunderbarer Laden für alle Naschkatzen – die Bonbon Manufaktur. Hier werden echte Leckereien per Hand hergestellt. Davor findest Du auch wieder einen Hinweis auf die Bremer Stadtmusikanten in Form eines kunstvoll gestalteten Brunnens.

In der Bonbon Manufaktur.
In der Bonbon Manufaktur
Brunnen an der Bonbon Manufaktur.

7. Das Schnoorviertel

Der Schnoor, wie hier oft zu hören ist, gleicht einem kleinen mittelalterlichen Dorf in Mitten einer großen Stadt. Enge Gässchen, schiefe Häuser, Fachwerk und kleine Lädchen prägen dieses wunderschöne Viertel Bremens. Hier entdecke ich jedes Mal wieder etwas Neues. Zusätzlich prägt moderne Kunst das Viertel und verleiht ihm einen interessanten Kontrast.

Im Schnoorviertel in Bremen.
Im Schnoor

8. Die Schlachte

Zum gemütlich einen Trinken geht man in Bremen in die Schlachte. Das ist eine Straße direkt an der Weser, in der sich mittlerweile Cafés, Kneipen und Restaurants aneinander reihen. Vor allem im Sommer trifft sich hier halb Bremen.

Schlachte, die Restaurantmeile am Weserufer in Bremen.
Schlachte

9. Radio Bremen und der Mops

Wer Loriot mag, kann Möpse nicht nicht mögen. Radio Bremen hat beiden ein wunderbares Denkmal direkt vor dem Funkhaus gesetzt. Auf dem Bronzeguss des berühmten Loriot-Sofas kannst Du Dich neben den Mops setzen und mit ihm Selfies machen. Der Mops, quasi der neue Bremer Stadtmusikant.

Das Loriot-Sofa mit Mops vor Radio Bremen.
Das Loriot-Sofa mit Mops

10. Kunsthalle Bremen

Das Kunstmuseum liegt direkt an den Wallanlagen an einem der ehemaligen Stadttore. Es beherbergt eine Vielzahl an Kunstwerken aus dem 14. bis 21. Jahrhundert und befindet sich bis heute in privater Trägerschaft. Dies ist einzigartig in Deutschland. Dabei hat sie es immer wieder geschafft, mit exzellenten Ausstellungen von sich Reden zu machen. Für Kunstinteressierte ein Muss.

Kunsthalle Bremen
Kunsthalle Bremen

Natürlich sind alle Tipps rein subjektiv und Bremen hat noch viel mehr zu bieten – z.B. Weserburg Museum (moderne Kunst), Fallturm, Science Universum und natürlich auch Fußball. ;)

Was muss man Deiner Meinung nach unbedingt in Bremen gesehen haben?
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Offenlegung: Im Juli 2014 bzw. Februar 2015 war ich einmal auf Einladung der BTZ (Bremer Tourismuszentrale) bzw. des Radisson Blu Hotels Bremen in der Stadt. Meine Meinung blieb davon unbeeindruckt. 


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Romy

Romy (*1981) hat ihre Heimatbasis in der Ruhrmetropole Dortmund und arbeitet als Blogger und Freelancer im Bereich Social Media, Content Strategie und Community Management.

Sie bloggt seit 2006.
Übers Reisen regelmäßiger seit 2013. Wenn sie Zeit dazu findet.

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