Launch Event von Canon – “Out of Auto” auf dem Teufelsberg Berlin

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Anfang April 2014 durfte ich mich das erste Mal in meinem Leben an Graffitis probieren. Auf dem Teufelsberg in Berlin, an einer alten US-Abhöranlage veranstaltete der Kamerahersteller Canon einen Workshop (“Out of Auto”) zusammen mit einigen lokalen Graffitikünstler:innen. Ganz nebenbei durften alle eingeladenen Blogger:innen und Journalist:innen auch das neue Einsteigermodell von Canon im Bereich DSLR (Spiegelreflexkameras) testen.

EOS 1200D von Canon - Willkommensbildschirm der Begleitapp

Graffiti- und Fotoworkshop auf dem Teufelsberg

Canon lud dazu unter dem Motto “Out of Auto” nach Berlin ein. Bei einem späten Frühstück sah man das ein oder andere bekannte Gesicht wieder, so z.B. Robert Basic und das Reiseblogger Kollektiv, und kam mit neuen Gesichtern schnell ins Gespräch. Dann ging es schon in die Untiefen der Fototheorie rund um die 1200D sowie die sehr empfehlenswerte Begleiter App (auf iPhone getestet, gibt es aber auch für Android). Als Nachfolger der 1100D und zu einem Einstiegspreis von rund 400 Euro (mit Kitobjektiv 18-55 mm, 1:3,5-5,6 rund 500 Euro UVP, zur Veröffentlichung 2014) perfekt für diejenigen, die mit Fotografie anfangen, eine leichte Kamera für unterwegs brauchen und einfach Spaß am Knipsen haben.

Für meine mittlerweile gehobeneren Ansprüche an Fotografie war das im ersten Moment nichts. Es fehlte irgendwie was. Allein das geringe Gewicht gab mir nicht gerade das Gefühl, dass ich unverwackelte Bilder unter “harten” Bedingungen aus der hohlen Hand schießen könnte. Doch gerade das war eine Herausforderung bei “Out of Auto”. Die Challenge des Tages bestand darin, bei einem Graffitiworkshop auf dem Teufelsberg Graffiti an aufgegebenen und auch dunklen Orten einer ehemaligen US-Abhöranlage zu fotografieren und dabei auch mal die Komfortzone des “Automatikmodus” zu verlassen. Durch Produktspezialist:innen von Canon gab es daher anfangs eine Einführung in die Funktionen der Kamera sowie einen kuren Einblick, was Blende, Verschlusszeiten, etc. eigentlich für Auswirkungen auf ein Bild haben.

Dann gab es eine Führung auf dem Teufelsberg. An den einzelnen Stationen war genügend Zeit, um Bildmotive zu entdecken. Im Anschluss ging es endlich ans Eingemachte. Eingepackt in Malerganzkörperkondome, Atemmasken, Schuhschutz und Handschuhe ging es endlich an das Sprayen des eigenen Graffito. Die Profis hatten “Snapshots” als Motiv vorgezeichnet, gaben uns eine Einweisung über Caps und Spraytechniken. Dann konnte es auch schon losgehen. Fantastische Erfahrung! Ehrlich. Für mich war das ja völliges Neuland, nun bin ich ein wenig angefixt. Was man dabei aber schnell merkt: je näher man dran ist, desto unklarer wird das Motiv und an welcher Stelle man gerade sprayt. Es ist ein ständiges Hin und Her, Vor und Zurück – Respekt an alle, die tolle Motive an “illegalen” Stellen und in einer enormen Geschwindigkeit hinbekommen (es könnte sie ja immer einer erwischen). Das sieht immer leichter aus, als es in Wirklichkeit ist! Vor allem bei den vorhandenen Motiven:

Während also die eine Hälfte der Gruppe sprayte, stärkte sich die andere Hälfte und schoss noch einige Fotos. Dann wurde gewechselt. Spaß hatten wir glaube alle, auch wenn es zwischendurch wirklich bitterkalt wurde. Herausgekommen ist ein tolles Graffito, wie ich finde.

Snapshots - unser Graffito vom Workshop
Snapshots – unser Graffito vom Workshop

Fazit zur Canon EOS 1200D

Die kleine EOS 1200D ist perfekt für den Alltag vieler Menschen. Ob Fotos oder Videos in Full HD, das Leichtgewicht bietet für viele Situationen eine gute Basis mit wirklich überzeugender Bildqualität. Durch die Anordnung der wichtigsten Funktionen auf der rechten Seite ist eine einfache Bedienung sogar mit einer Hand möglich. Mir fehlten dabei leider einige Knöpfe und Rädchen. Aber einen Einsteiger dürfte dies nicht auffallen.

Die ISO-Zahlen und Verschlusszeiten sind schnell einzustellen, die Blende leider nur über eine Funktionstaste. Ungewohnt waren für mich auch die Einstellungen auf dem Monitor durchzuführen, an meiner Kamera gibt es da eine extra Anzeige und ich bediene sie hauptsächlich mit dem Blick durch den Sucher. Aber das ist eine Gewohnheitssache, die sich bei jedem nach einer Zeit mit der eigenen Kamera einstellt. Doch die 3 Bilder pro Sekunde sind mir persönlich manchmal zu wenig. ;)

An sich ist die Kamera aber sehr einfach zu bedienen und vor allem mit der App schnell zu verstehen. In der Begleiter App lernt man auch spielend die einfachsten Grundlagen der Fotografie, wie z.B. kleine Blenden verursachen weniger Unschärfen im Hintergrund.

Modell: EOS 1200D
Kameratyp: Kleinbildkamera mit APS-C CMOS-Sensor, ca. 22,3 x 14,9 mm (Halbformat)
Prozessor: DIGIC 4
Cropfaktor: 1,6

Auflösung: ca. 18 Megapixel
Monitor: 7,5 cm (3,0 Zoll) TFT, ca. 460.000 Bildpunkte
diverse Fotomodi mit fünf Kreativfiltern

Video: MOV (Video: H.264, Ton: Linear PCM, Aufnahmepegel kann manuell eingestellt werden), drei verschiedene Moviegrößen, Video-Snapshotfunktion

Gewicht: ca. 480 g mit Akku und SD-Speicherkarte
Abmessungen: ca. 129,6 x 99,7 x 77,9 mm

erhältlich seit Ende März 2014, u.a. bei amazon.* Ein Nachfolgemodell ist u.a. die April 2018 erschienene Canon EOS 2000D*.

* Affilliate-Links (Werbelinks) von amazon.de – beim Kauf darüber erhalte ich zum Dank eine kleine Provision.


Fotos: Alle Fotos der Canon EOS 1200D vom Workshop finden sich zur Inspiration auf Flickr. Sie unterliegen meinem Urheberrecht.

Offenlegung: Ich wurde von Canon zum Workshop eingeladen. Meine Meinung blieb davon unbeeindruckt.

Dieser Beitrag wurde zuerst am 17.04.2014 veröffentlicht und zuletzt am 07.05.2024 aktualisiert.


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Romy

Romy (*1981) hat ihre Heimatbasis in der Ruhrmetropole Dortmund und arbeitet als Blogger und Freelancer im Bereich Social Media, Content Strategie und Community Management.

Sie bloggt seit 2006.
Übers Reisen regelmäßiger seit 2013. Wenn sie Zeit dazu findet.

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