Das Magazin für Mitarbeitende der Sparkasse Bochum
Claudia Müller zeigt eine Tischdecke. Im Hintergrund sieht man eine große Auswahl an weiteren Tischdecken.
Katja Behler (120) (re.) ist unsere neue Gleichstellungsbeauftragte. Sie arbeitet eng mit ihrer Vertreterin Sabine Radandt-Beckmann (120) zusammen. Fotos (3): Margit Salzmann

Gleichstellung geht uns alle an

Katja Behler setzt sich für die Belange von allen Menschen in der Sparkasse Bochum ein

 

Katja Behler ist die neue Gleichstellungsbeauftragte der Sparkasse Bochum. Sie ist die Nachfolgerin von Ute Falkenberg, die diese Stelle viele Jahre inne hatte und jetzt im Ruhestand ist.

Margit Salzmann (110) hat sich für s-inteam mit Katja Behler und ihrer Vertreterin Sabine Radandt-Beckmann unterhalten.

s-inteam: Frau Behler, wie fühlen Sie sich in Ihrer neuen Rolle als Gleichstellungsbeauftragte?

Katja Behler: Ich freue mich, die Gleichstellungsarbeit noch stärker mit der Personalarbeit zu verzahnen. Ute Falkenberg hat für unser Haus bereits viele Maßnahmen mitgestaltet – zum Beispiel das Siegel Beruf und Familie sowie unsere Zusammenarbeit mit dem BUK Familienservice. Mit Sabine Radandt-Beckmann arbeite ich Seite an Seite. Sie bringt jahrelange Erfahrung aus diesem Bereich mit und ist für mich sehr unterstützend.

s-inteam: Sie arbeiten als Gleichstellungsbeauftragte neben Ihrer Tätigkeit als Gruppenleiterin für Ausbildung und Personalentwicklung?

Katja Behler: Ja, das ist richtig und beide Funktionen ergänzen sich sehr gut. So ist in Vorstellungsgesprächen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein häufiges und für die Bewerberinnen und Bewerber ein sehr wichtiges Thema. Auch in Personalentwicklungs- und Führungsgesprächen habe ich immer wieder die Chance, Wünsche zu diesem Thema aufzunehmen und für die Bedeutung von Gleichstellungsaspekten zu sensibilisieren.

Sabine Radandt-Beckmann: Gleichzeitig greifen wir auch immer wieder Impulse auf, die wir aus Personalgesprächen mitnehmen, und lassen sie in unsere Arbeit mit einfließen.

 

„Wenn wir als Gleichstellungsbeauftragte von Mitarbeitenden angesprochen werden, dann agieren wir losgelöst von unserer Personalarbeit und behandeln das Thema selbstverständlich vertraulich. Wir sind immer gesprächsbereit und freuen uns über entgegen gebrachtes Vertrauen.“
Sabine Radandt-Beckmann (stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte)
s-inteam: Bei uns sind viele Frauen in Führungspositionen, drei Frauen sind Verhinderungsvertreterinnen und wir haben eine Vorständin. Brauchen wir überhaupt eine Gleichstellungsbeauftragte, davon abgesehen, dass diese eine gesetzliche Vorgabe ist?

Sabine Radandt-Beckmann:  Bei der Sparkasse Bochum und auch gesamtgesellschaftlich ist einiges passiert. Aber wir sind noch nicht am Ende des Weges. Das heißt, unsere Aufgabe ist weiter wichtig, weil es jetzt um die Verstetigung und damit um den kulturellen Wandel geht.

Katja Behler: Maßnahmen zur Gleichstellung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind auch wichtige Attraktivitätsmerkmale eines Unternehmens und beschäftigen potenzielle Bewerberinnen und Bewerber sowie Kollegen und Kolleginnen. Deshalb liegt uns die gemeinsame Weiterentwicklung der Themen zusammen mit dem Vorstand und im Austausch mit allen Beschäftigten am Herzen.

„Wir haben bereits aktuell attraktive und faire Rahmenbedingungen, die Gleichstellung und eine ausgeglichene Work-Life-Balance ermöglichen. Jetzt geht es um eine passende Weiterentwicklung des Themas. Dafür müssen wir kontinuierlich im Gespräch bleiben und sensibel auf die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen in der Sparkasse Bochum reagieren.“
Katja Behler (Gleichstellungsbeauftragte)

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