Das Magazin für Mitarbeitende der Sparkasse Bochum

Nach und nach wird der Pflanzenteppich an der Südseite des TZR weiter nach oben ranken. So entsteht eine natürliche Barriere gegen Hitze und Sonne im Sommer. In den Wintermonaten geht die Vegetation zurück und wird wieder lichtdurchlässig. Fotos (2): Britta Volmerding

Innovative Ideen gedeihen mitten im Grünen

Technologiezentrum Ruhr bietet optimale Bedingungen für Gründerinnen und Gründer

Der Neubau auf Bochumer Stadtgebiet wurde zum Teil mit öffentlichen Mitteln realisiert. Den Restbetrag finanzierte die Sparkasse Bochum als Konsortialführerin gemeinsam mit den Sparkassen Herne, Witten und Hattingen. Durch die gelungene Kooperation entstand ein bemerkenswertes Gebäude mit grüner Fassade und vielen ökologischen Mehrwerten.

Die Anpflanzung ist kaum abgeschlossen, da tummeln sich schon Bienen, Hummeln und andere Insekten an blühenden Glockenblumen, duftendem Lavendel und kleinen Obststräuchern: Das TZR begrüßt seine Mieterinnen und Mieter am neuen Standort in Hochschul- und Uni-Nähe mit einer bepflanzten, lichtdurchlässigen Südseite. Schon bald werden die gradlinigen Fenster hinter einem bunten, lichtdurchlässigen Teppich verborgen sein, der sich an Stahlseilen nach oben rankt. Viele verschiedene Pflanzen sind gesetzt und werden mit Regenwasser bewässert. Diese grüne Vielfalt erhält und schützt auch die Artenvielfalt. Denn die Pflanzen sind nicht nur schön anzusehen. Sie bieten außerdem Lebensraum für Insekten und spenden Schatten und Kühle für die Büros. Der bepflanzte Innenhof lädt nicht nur im Sommer zum Verweilen ein. Die Temperaturregulierung des Gebäudes erfolgt durch Wärmepumpen sowie Heiz- und Kühlsegel.

Nachhaltig

Das Technologiezentrum Ruhr ist durch Bepflanzung, intelligente Wärmesteuerung und Regenwassernutzung eines der nachhaltigsten Gebäude in der Region.

Mit öffentlichen Geldern und Sparkassenmitteln finanziert

Das Technologiezentrum Ruhr existiert schon seit mehr als 30 Jahren und ist Anfang des Jahres an den neuen Standort in Bochum umgezogen. Es ist Teil der chip GmbH (Cooperationsgesellschaft Hochschulen und industrielle Praxis), eine gemeinsame Gesellschaft der Städte Bochum, Hattingen, Herne und Witten sowie des Fördervereins Technologietransfer Bochum e.V. Das Gebäude wurde zum Teil mit Mitteln aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ errichtet. Den Restbetrag finanzierte die chip GmbH mit Sparkassenmitteln. Dafür schlossen sich die Sparkassen Bochum, Herne, Hattingen und Witten unter der Leitung der Sparkasse Bochum zu einem Konsortium zusammen. 

„Die Investition in das TZR ist eine Investition in Bochum, in Innovation und in eine nachhaltige Zukunft“, sagt Andreas Wilming, Mitglied des Vorstands der Sparkasse Bochum. „Dieses Projekt macht allen beteiligten Partnern viel Freude. Es kombiniert kluges und vorausschauendes Wirtschaften mit einer ökologischen Bauweise. So funktioniert zukunftsgewandtes Investieren heute.“

Andreas Wilming, Mitglied des Vorstands

Wachstumsförderlich

Durch die intelligente Raumgestaltung des Technologiezentrum Ruhr profitieren junge Unternehmerinnen und Unternehmer von vielfältigen Angeboten.

Optimale Bedingungen für Start-ups und junge Unternehmen

Hinter der natürlichen Fassade arbeiten und wachsen innovative Unternehmen. Während die oberen Etagen komplett an kleine und mittlere technologie-orientierte Unternehmen vermietet werden konnten, sind das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss jungen Start-ups vorbehalten. Hier ist von der Anmietung eines Schreibtischs für vier Wochen im Co-Working Bereich bis zum Büro für fünf Jahre vieles möglich. „Uns spielt die Nähe zu Hochschule und Ruhr-Universität nach dem Umzug sehr in die Hände“, sagte der TZR-Geschäftsführer Jörg Hakenesch. „Viele Gründungen resultieren aus akademischen Projekten. Der Kontakt zu uns ist durch die räumliche Nähe schnell geschaffen. Darum war unser Umzug an den neuen Standort in Bochum so sinnvoll.“ Zusätzlich zur Nutzung von Büroräumen profitieren Unternehmensgründer von der vielfältigen Infrastruktur des Gebäudes. Neben Seminarräumen, einem Maker-Space und verschiedenen Co-Working-Bereichen bietet das TZR passende Räume für konzentriertes Arbeiten oder den lebendigen Austausch. 

Geschäftsführer Jörg Hakenesch genießt die Mittagspause gerne im schattigen Innenhof. Die noch jungen Pflänzchen werden vollautomatisch mit Regenwasser versorgt.

Vernetzt

Durch die gute Vernetzung des Technologiezentrum Ruhr können Unternehmen sowie Gründerinnen und Gründer von den hervorragenden Verbindungen zu Hochschulen und vielen Unternehmen profitieren.

Technologiezentrum Ruhr hat noch Platz für gute Ideen

Neben der wachstumsfördernden Umgebung profitieren die jungen Unternehmen auch von der komplexen und über viele Jahre gewachsenen Vernetzung des TZR. „Wir haben Beziehungen zu vielen Unternehmen, den Hochschulen und zu den kommunalen Wirtschaftsförderungen und nicht zuletzt auch zur Sparkasse Bochum, die Gründerinnen und Gründer kompetent berät“, fasste Jörg Hakenesch zusammen. Für Start-ups und innovative Ideen mit nachhaltigen Wachstumspotenzial ist das TZR das ideale Sprungbrett. Bei Interesse können sich junge Unternehmen direkt beim TZR melden: chip GmbH, Konrad-Zuse-Str. 18, 44801 Bochum, Tel.: 0234 970600, info@chip-tzr.de.

Max-Leon Wiese und Britta Volmerding (beide 110) 

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