Das Magazin für Mitarbeitende der Sparkasse Bochum

Insgesamt haben 105 Kolleginnen und Kollegen (darunter 16 Azubis) beim Planspiel Börse teilgenommen. Viele Mitarbeitende haben Geldpreise gewonnen. Fotos (9): Britta Volmerding

Mit dem DAX auf Erfolgskurs

Viele Mitarbeitende gewinnen beim Planspiel Börse

17 Wochen lang versuchten 35 Mitarbeitenden-Spielgruppen das Beste aus ihrem Startkapital herauszuholen. „Das war eine wirklich spannende Zeit“, sagte Christian Harder (220), als er bei der Preisverleihung für Mitarbeitende auf die Spielzeit zurückblickte. Im Oktober 2022 war der DAX auf einem Tiefpunkt. „Eigentlich die optimale Zeit zum Einstieg“, wie der Wertpapier-Experte rückblickend sagte. Krieg, Energiepreise und Inflation wirkten sich negativ auf die Börse aus. Ende Januar hatte sich der DAX bereits wieder erholt. Viele Kolleginnen und Kollegen haben in dieser Zeit ein Plus für ihr Spieldepot erwirtschaftet.

Dilan Toku (124, li.) und Jana Unger (407) haben je 200 Euro gewonnen.

Konzentration auf das Weihnachtsgeschäft

In der Vergangenheit habe ich bereits erfolgreich beim Planspiel Börse mitgespielt und nun Jana Unger (407) motiviert, mit mir gemeinsam ein Team zu bilden. Beim Planspiel reizt uns besonders, dass man beruflich an Erfahrung dazu gewinnt, der Spaß dabei aber nicht zu kurz kommt. ,,Zocken“ bereitet doch jedem ein bisschen Freude. Etwas Neues auszuprobieren und mutiger zu sein, fiel uns leicht, da wir wussten, dass es um fiktives Kapital geht. Dennoch haben wir uns für Werte entschieden, in die wir auch in der Realität investieren würden. Nachdem wir uns für einen Teamnamen entschieden hatten, haben wir uns Gedanken über eine Strategie gemacht. Wir konzentrierten uns hierbei größtenteils auf das Weihnachtsgeschäft und griffen den einen oder anderen aktuellen Trend auf, wie zum Beispiel Disney.

Dilan Toku (124)

Nikolaj Rauser und Lea-Gökce Polat (beide Azubis) haben 200 Euro gewonnen.

Gute Recherche ist wichtig

Wir haben am Planspiel Börse teilgenommen, da Nikolaj Rauser (Azubi) und ich schon seit Beginn unserer Ausbildung wertpapieraffin sind und gerne jede Gelegenheit nutzen, um uns weiterzubilden. Es war eine schöne Möglichkeit, die Anlage einer hohen Summe zu simulieren. Ein bisschen haben wir dann tatsächlich gezockt, aber überwiegend haben wir das Geld so angelegt, als wenn es unseres wäre. Unsere Lehre, die wir aus dem Planspiel gezogen haben: Man sollte sich nicht immer auf Blue Chip Aktien verlassen (siehe Tesla). Wichtig ist es vielmehr, gut über das Unternehmen zu recherchieren. Wenn man es gekauft hat, sollte man es trotzdem weiterhin beobachten. Von unserem Gewinn werden wir unsere Depots füllen. Inspirationen haben wir ja jetzt genug.

Lea-Gökce Polat (416)

Claudia Beschmann (li.), Marcel Hens und Caren Lübbehusen (alle 120) haben je 150 Euro gewonnen.

Den richtigen Ein- und Ausstiegszeitpunkt erwischen

Der Umstand, dass es sich bei den 50.000 Euro nur um fiktives Geld gehandelt hat, war für unsere Strategie weniger maßgeblich als die Dauer des Planspiels. In der Hoffnung, jeweils einen guten Ein- und Ausstiegszeitpunkt zu erwischen, um den im Vergleich zum persönlichen Anlagehorizont recht kurzen Zeitraum von vier Monaten möglichst effektiv zu nutzen, haben wir bewusst in volatile Aktientitel investiert. Während wir anfangs voll auf das Thema Nachhaltigkeit gesetzt haben und dort bereits nach wenigen Wochen ganz ordentliche Gewinne erzielen konnten, haben wir gegen Ende verstärkt den Depotgesamtwert in den Fokus genommen. Dass es am Ende in den beiden sparkasseninternen Wertungen für eine Spitzenplatzierung gereicht hat, freut uns sehr. Im Rahmen der Siegerehrung zu erfahren, dass wir zudem auf Verbandsebene den siebten Platz in der Nachhaltigkeitswertung verbuchen konnten, war zum Abschluss eine tolle Überraschung.

Claudia Beschmann, Marcel Hens und Caren Lübbehusen (alle 120)

Joel Schulz und Michelle Hüwel (Azubis) gewinnen 150 Euro. 

Um viel Wissen und einige Euros reicher

Wir haben im letzten Jahr unsere Ausbildung begonnen und uns wurde im Rahmen der Einführungswoche das Planspiel Börse ans Herz gelegt. Nach kurzem Überlegen war uns klar, dass wir daran teilnehmen möchten und haben es als Chance gesehen, uns möglichst früh im Rahmen unserer Ausbildung mit Wertpapieren auseinanderzusetzen. Uns war die ganze Zeit über bewusst, dass es sich hier nicht um echte Gelder handelt. Aber wir haben stets die Balance gesucht, es zwar wie unser eigenes Geld anzulegen, es aber auch als sichere Möglichkeit zu sehen, unser bisheriges Wissen auszuprobieren. Rückblickend würde ich jedem raten, beim Planspiel Börse mitzumachen. Denn es macht wirklich Spaß, ein fiktives Depot zu verwalten. Nun gehen wir mit einem guten Gefühl aus den vergangenen Monaten raus und sind um viel Wissen und einige Euros reicher!

Michelle Hüwel (401)

Marina Muth (Foto) und Anke Koester (beide 442) gewinnen je 200 Euro.

Die erste Teilnahme war gleich ein voller Erfolg

Meine Kollegin Anke Koester hat mich überredet mitzumachen. Die erste Teilnahme war somit ein voller Erfolg. Wir haben primär auf nachhaltige Fonds gesetzt – und es hat sich gelohnt. Wir werden sicherlich auch im nächsten Jahr wieder mitmachen.

Marina Muth (442)

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