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#ReisenInGedankenABC - Gemeinsam Inspirieren

#ReisenInGedankenABC –
Wir bleiben zu Hause,
aber Träumen ist erlaubt

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Aktuell ist unser Job: mit dem Arsch auf der Couch zu sitzen und so Leben zu retten. Das heißt für die Tourismusbranche harte Einschnitte, die auch existenzbedrohend sind. Ein Gutes hat es, wir können uns auf andere Dinge fokussieren, neue Ideen entwickeln, ToDo-Listen abarbeiten – nur Reisen geht halt nur begrenzt.

Doch Halt, wir haben doch alle Festplatten und das Smartphone voll! Warum nicht ein paar schöne Fotos und Erinnerungen entstauben und in Gedanken reisen? Aus diesem Blickwinkel habe ich mir das #ReisenInGedankenABC überlegt.

Was ist das #ReisenInGedankenABC?

Wir bleiben zu Hause, aber Träumen ist erlaubt. Wir durchforsten unsere Erinnerungen und Festplatten sowie Smartphonespeicher auf der Suche nach den schönsten Orten, die wir einmal bereist haben. Dabei steht jede Woche unter dem Motto eines anderen Buchstaben, dem Alphabet folgend.

#ReisenInGedankenABC - Gemeinsam Inspirieren, diese Woche: R
#ReisenInGedankenABC – Gemeinsam Inspirieren, diese Woche: R

Welche Orte habe ich als Inspiration ausgesucht – eine Hilfestellung fürs Mitmachen

Die erste Woche (23.-29.03.2020) stand ganz im Zeichen des Buchstaben A.
A wie Aachen, wie Aarhus, wie Amsterdam, wie Antwerpen, wie Atlantikküste, wie Achterwasser und Ahlbeck auf Usedom, wie Athen, wie Ayutthaya in Thailand, wie Amman in Jordanien, wie Adare in Irland oder wie Annapolis Valley in Nova Scotia (Kanada) … – ein Ort, ein Land, eine Region, ein Landstrich, eine Sehenswürdigkeit. Lass der Kreativität freien Lauf!

Leuchtturm von Peggy's Cove an der Atlantikküste von Nova Scotia bei Sonnenuntergang
Peggy’s Cove an der Atlantikküste von Nova Scotia

April 2020

Woche 2 (30.03.-05.04.) drehte sich bei mir um B wie Bremen, wie Bulgarien, wie Bansin auf Usedom, wie die Hauptstädte Budapest, Berlin oder Belgrad, wie Brauerei-Museum, wie Bunratty Castle und wie Bay of Fundy sowie wie Banff National Park.

Blick auf den Moraine Lake im the Valley of Ten Peaks, Banff National Park.
Moraine Lake im Valley of Ten Peaks, Banff National Park

In Woche 3 (06.-12.04.) habe ich einen Ausflug in Gedanken zu C wie Colmar, wie Chiang Rai und Chiang Mai in Thailand, wie Conwy und Caernarfon Castle in Wales, wie Cliffs of Moher in Irland, wie Cascais und Coimbra in Portugal, wie Cremona in Italien und wie Calgary und Crescent Falls in Kanada sowie Celle unternommen.

Meine Woche 4 (13.-19.04.) hat sich stark um Zuhause gedreht. D wie Delitzsch, die Stadt in der ich aufgewachsen bin und wie Dortmund, wo ich aktuell wohne. Doch auch D wie Delphi, wie Dingli Cliffs auf Malta, wie Dornburg/Saale mit seinen Schlössern, wie Düsseldorf, wie Dublin, wie Dresden, wie Dubai, wie Digby in Nova Scotia und wie die Dolomiten waren in dieser Woche in meinen Reisegedanken.

Duesseldorf Tonhalle zur blauen Stunde, Blick durch den Ehrenhof, Tonhalle beleuchtet.
Tonhalle in Düsseldorf

In der Woche 5 (20.-26.04.) ging es auch wieder quer durch die Welt – E wie Elan Valley in Wales, wie Erfurt, wie Enschede in den Niederlanden, wie Estoril in Portugal, wie der Eel Lake und die East Shores in Nova Scotia oder wie Eden Mill, eine wunderbare Brauerei und Distillery in Schottland, wie das Elsaß und wie die Großstädte Edinburgh und Edmonton.

East Shores Nova Scotia, Sonnenaufgang über dem Wasser, direkt an einer Insel, zwei typisch kanadische Deckchairs im Vordergrund.
East Shores, Nova Scotia

Die nächste Woche (27.04.-03.05.) stand im Zeichen des Buchstaben F und war gespickt mit viel Inspiration aus meinen Reisen, wie das Fußballmuseum in Dortmund, einem Fischmarkt auf Malta, Finnland, Frankfurt/Main, Fátima in Portugal oder Fife in Schottland mit den Forth Bridges und dem Örtchen Falkland und zum Abschluss ging es nach Füssen.

Frankfurter Römer - Brunnen mit Blumen im Vordergrund, Fachwerkhäuser im Hintergrund
Frankfurter Römer

Mai 2020

Die nachfolgende Woche (04.-10.05.) bereitete mir ein wenig Kopfzerbrechen. Bei G habe ich mich ein wenig schwer getan – und doch hat mein Archiv einiges hergegeben. Orte wie Gstaad (Schweiz), Griechenland, Gouda (Niederlande), Glendalough (Irland), Gardasee (Italien) und Grabstätten in Bulgarien oder Grand Manan Island in New Brunswick (Kanada) haben hoffentlich einige Menschen inspiriert.

Der Buchstabe H ging mir dann in der folgenden Woche (11.-17.05.) wieder leicht von der Hand und ich hätte sicherlich noch weitere Orte gefunden. Viel Deutschland war dabei, nachdem bekannt wurde, dass Lockerungen Urlaub in Deutschland möglich machen werden. So wählte ich H wie Hattingen, Hannover, Hohenlohe und natürlich meine alte Heimat Hamburg, aber auch Orte wie den Hawarden Estate Farm Shop im Norden von Wales, Helsinki, Haskovo (Bulgarien) und Sehnsuchtsorte in Kanada wie Halifax, Hall’s Harbour (beides Nova Scotia) und Hopewell Rocks (New Brunswick).

Hopewell Rocks Felsformation in New Brunswick bei Sonnenuntergang und Ebbe.
Hopewell Rocks, New Brunswick

Ganz schön tricky war es in der Woche mit I (18.-24.05.). Nur gut, dass manche Orte für mehr als einen Post reichten wie die kleine Stadt Iseo am Iseosee in Italien oder die zahlreichen Wasserfälle, Berge und Gletscher am Icefields Parkway in Kanada. Aber auch Usedom mit seiner kleinen, ganz feinen Inselkäserei habe ich mit aufgenommen. Wer Käse liebt, kommt dort ganz auf seine Kosten.

Bei J habe ich mal ein paar Tage dazwischen Luft gelassen, denn ich hatte in der Woche (25.-31.05.) nur drei Orte auf meiner Liste: J wie Jena, wie Jerash in Jordanien (auch Gerasa genannt) und wie Jasper im Jasper National Park, Kanada.

Juni 2020

Die erste Juniwoche (01.-07.06.) drehte sich um den Buchstaben K – und um Black Lives Matter. So habe ich erstmal auf 1-2 Posts verzichtet, um den #blackouttuesday und #theshowmustbepaused zu unterstützen. Im Anschluss habe ich einige Fotos aus Kiew, Kaiserwinkl in Tirol bzw. Kufstein, Kopenhagen, dem Kejimkujik National Park in Nova Scotia, ganz vielen Orten mit K auf Usedom (Karnin, Karlshagen, Kölpinsee, Koserow, Krummin) sowie Kingston (Ontario) geteilt.

Hafen in Karnin auf Usedom bei Sonnenuntergang
Hafen in Karnin auf Usedom bei Sonnenuntergang

Die nächste Woche (08.-14.06.) drehte sich um L – ein schier unendlicher Quelle der Inspiration bei mir. Ich hatte so viele Orte, dass ich nicht alle posten konnte. Natürlich durfte mein Geburtsort Leipzig nicht fehlen, ansonsten ging es quer durch Deutschland – von Lübeck bis Lindau am Bodensee, aber auch in die Partnerstadt Dortmunds Leeds, in den Schlemmerhimmel von Lüttich/Liège, an den Limfjord in Dänemark, auf die britischen Inseln in die englische Hauptstadt London sowie nach Limerick in Irland. Zur Abkühlung ging es ins finnische Lappland in den meterhohen Schnee. Auch Kanada durfte nicht fehlen. Lunenburg, die älteste deutsche Siedlung Kanadas an der Südwestküste von Nova Scotia sowie in die Festung Louisbourg, eine ganze Festungsstadt, in der man mehr über das Leben zur Zeiten der Kolonialisierung Nordamerika lernt.

Die Woche mit M (15.-21.06.) war wieder picke-packe-voll. Mdina in Malta, die alte Hauptstadt des Inselstaats diente u.a. als Drehort für Game Of Thrones, München lag auf der Hand, Moskau konnte ich auch nicht auslassen, auch wenn die Fotos nur von einem alten iPhone stammen. Dazu gesellt sich Mantua, ein Kleinod in der Lombardei und UNESCO-Welterbe, aber auch Münster, was gar nicht so weit weg von Dortmund liegt und ich dennoch viel zu selten besuche. Ein bisschen weiter weg ging es nach Madaba in Jordanien mit der ältesten Mosaikkarte des “Heiligen Landes” und Kanada kann und darf einfach nie fehlen – Maligne Canyon und Maligne Lake mit dem ikonischen Spirit Island in Alberta, Montréal in Québec sowie Mahone Bay in Nova Scotia. Nicht ganz so weit weg und wieder aus Deutschland besuchbar: Mailand und Maastricht.

Maligne Lake, Alberta mit der Insel Spirit Island, im Hintergrund Rocky Mountains, die den See umgeben.
Die ikonische Spirit Island im Maligne Lake in den kanadischen Rocky Mountains

N ist wohl der Buchstabe, zu dem mir mit die meiste Inspiration einfiel. Die Woche zum Buchstaben N (22.-28.06.2020) war dementsprechend voll. In Gedanken reiste ich nach Nizza an der Côte d’Azur, ins Weinanbaugebiet Niagara-on-the-Lake in Ontario und zum Berg Nebo in Jordanien, auf dem Moses das gelobte Land sehen konnte, bevor er starb. Aber es ging auch nach N wie Nymphenburg in München bei Sonnenuntergang, die Altstadt von Nürnberg und Namur in der Wallonie (Belgien). North Vancouver durfte mit der Capilano Suspension Bridge nicht fehlen ebensowenig wie Nazaré, der Surferspot in Portugal und natürlich die Niagarafälle an der Grenze von Kanada zur USA.

Juli 2020

Willkommen bereits in Woche 15 (29.06.-05.07.2020), die unter dem Buchstaben O stand. Ganz klar fiel mir hier als Erstes die norwegische Hauptstadt Oslo ein und zum Canada Day am 01. Juli durfte natürlich Ottawa, die kanadische Hauptstadt nicht fehlen – was ein Zufall, oder?! Kanada ließ mich in der Woche auch nicht los und es gab ein grenzübergreifendes Posting zu Osoyoos (South Okanagan, BC) und Oroville (Washington) am Osoyoos Lake sowie am nächsten Tag etwas zur Weinregion Okanagan Valley, das sich von Vernon bis nach Osoyoos streckt. In Europa erinnerte ich mich an das mittelalterliche Städtchen Óbidos in Portugal, in dessen Nähe ich im Frühling 2019 mein “Lager” hatte, um das zentrale Portugal zu entdecken. Zu guter Letzt ganz aktuelle Bilder vom ersten Kurztripp “nach Corona” an das Obere Mittelrheintal, welches mit seinen Burgen, der Loreley und den Rheinschleifen zum UNESCO-Welterbe gehört.

alter Transporter mit offener Ladefläche steht am Rande eines Weinberges im Okanagan Valley, BC (Kanada), im Hintergrund türmen sich die umgebenden Bergketten auf.
Im Weinberg im Okanagan Valley, BC

In der Woche zum Buchstaben P (06.07.-12.07.2020) war ich das erste Mal wieder im Ausland – und zwar zur Weiterbildung in Zürich. Wobei die eigentliche Planung wie jedes Jahr ein Festival in Rotterdam war. Es geht also langsam aufwärts, auch wenn das Gefühl beim Zugfahren immer noch beklemmend ist und die Fallzahlen in vielen europäischen Nachbarländern wieder steigt. Eine zweite Welle scheint nicht vermeidbar. Zu P habe ich Inspiration in Nah und Fern geliefert – Porta Westfalica, das Fischerdorf Peggy’s Cove abseits des berühmten Leuchtturms, Petra in Jordanien, Padua in Italien und Porto in Portugal sowie kleine Orte mit unaussprechlichen Namen mit P in Wales wie Pontarfynach (Devil’s Bridge). ;)

Die nächste Woche – mit Q (13.-19.07.2020) – war extrem schwierig und herausfordernd. Gerne hätte ich was zu Québec geteilt, was ich letztes oder dieses Jahr eigentlich besuchen wollte und Montréal hatte ich schon bei M. Immerhin fiel mir dann noch der Quai des États-Unis in Nizza ein. Kreativ habe ich meine Regeln beim nächsten Beitrag ausgelegt – das Victoria Quarter in Leeds. Im Anschluss gab es noch ein paar Bilder aus North und South Queensferry mit den drei Brücken über den Firth of Forth nahe Edinburgh in Schottland. Die Woche habe ich dann noch mit dem Queensport Lighthouse an den East Shores in Nova Scotia, Kanada abgeschlossen. Ohne Kanada ging es dann doch nicht in dieser Woche.

Wie kann ich beim #ReisenInGedankenABC mitmachen?

Du hast eine Idee und Fotos herausgesucht zum entsprechenden Buchstaben? Dann teile das oder die Fotos gerne auf Facebook, Twitter und Instagram. Nutze dazu vor allem auf Twitter und Instagram den Hashtag #ReisenInGedankenABC. Auf Facebook stelle ich (fast) täglich Fotos zum entsprechenden Buchstaben ein. Darunter können wir dann alle Fotos sammeln, denn Hashtags lassen sich oft schlecht auf Facebook auswerten – je nachdem, mit wem Du die Fotos teilst (also alles, was nicht öffentlich ist), kann ich diese dann leider nicht sehen, wenn wir nicht befreundet sind.

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#ReiseninGedankenABC – ich starte die A-Woche mit: Aachen. Die westlichste Großstadt Deutschlands ist bekannt für Printen und den Dom, der 1978 das erste deutsche UNESCO-Welterbe wurde. Darin wurden über 600 Jahre lang die deutschen Könige gekrönt. . Doch auch zu Ungarn besteht eine Verbindung. Seit 1357 gibt es die Ungarnkapelle am Dom. Davor steht seit 1993 eine Statue von Stephan I., der Heilige Stephan (Bild 2, swipen). . Aber Aachen kann mehr! Der Elisenbrunnen im klassizistischen Stil z.B., aus dem 55 °C warmes Wasser fließt, hätte fast dazu geführt, dass aus der Stadt Bad Aachen wird. #stayathome #wirbleibenzuhause #armchairtravel #armchairtraveller #reiseningedanken #bleibzuhause #westayathome #stayhomestaysafe #aachen #aachenerdom @aachentourismus @deinnrw

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Warum ich das mache?

Ehrlich, ich habe so viele Fotos auf der Festplatte. Bei manchen Reisen bin ich nie oder nur partiell dazu gekommen, mal alle Fotos durchzugehen und diese zu bearbeiten. Jetzt ist der Moment, wo ich das gerne nachholen möchte. Ein wenig Eigennutz, aber auch wie oben schon beschrieben, vielleicht auch hilfreich für den ein oder anderen in der Tourismusbranche. Es ist ein Zeichen der Solidarität, das natürlich auch meinen Instagramkanal ein wenig besser befüllt, als in den letzten Wochen und Monaten. Die Hauptsache ist aber dennoch, der Spaß am Reisen und wenn wir das aktuell nicht physisch tun können, dann wenigstens in unseren Gedanken und Träumen.

Daher: ich würde mich sehr freuen, wenn Du mit dabei bist und durch Deine Fotos mit zum Erfolg der Aktion und des Hashtags beiträgst. Viel Spaß!

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