#ReisenInGedankenABC - Gemeinsam Inspirieren

#ReisenInGedankenABC –
Wir bleiben zu Hause,
aber Träumen ist erlaubt

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2020 war und ist unser Job: mit dem Arsch auf der Couch zu sitzen und so Leben zu retten. Das heißt für die Tourismusbranche harte Einschnitte, die auch existenzbedrohend sind. Ein Gutes hat es, wir können uns auf andere Dinge fokussieren, neue Ideen entwickeln, ToDo-Listen abarbeiten – nur Reisen geht halt nur begrenzt.

Doch Halt, wir haben doch alle Festplatten und das Smartphone voll! Warum nicht ein paar schöne Fotos und Erinnerungen entstauben und in Gedanken reisen? Aus diesem Blickwinkel hatte ich mir das #ReisenInGedankenABC überlegt.

Was ist das #ReisenInGedankenABC?

Wir blieben zu Hause, aber Träumen war erlaubt. Wir durchforsteten unsere Erinnerungen und Festplatten sowie Smartphonespeicher auf der Suche nach den schönsten Orten, die wir einmal bereist haben. Dabei stand jede Woche unter dem Motto eines anderen Buchstaben, dem Alphabet folgend. Nach 26 Buchstaben und somit einem halben Jahr später, kam das #ReisenInGedankenABC am 20. September 2020 zu seinem Ende. Danke an alle Beteiligten. Es hat mir so viel Freude bereitet!

#ReisenInGedankenABC - Gemeinsam Inspirieren. Wir sind am Ende angelangt.
#ReisenInGedankenABC – Gemeinsam Inspirieren. Wir sind am Ende angelangt. Danke für Deine Zeit und Interesse!

Welche Orte habe ich als Inspiration ausgesucht

Die erste Woche (23.-29.03.2020) stand ganz im Zeichen des Buchstaben A.
A wie Aachen, wie Aarhus, wie Amsterdam, wie Antwerpen, wie Atlantikküste, wie Achterwasser und Ahlbeck auf Usedom, wie Athen, wie Ayutthaya in Thailand, wie Amman in Jordanien, wie Adare in Irland oder wie Annapolis Valley in Nova Scotia (Kanada) … – ein Ort, ein Land, eine Region, ein Landstrich, eine Sehenswürdigkeit. Lass der Kreativität freien Lauf!

Leuchtturm von Peggy's Cove an der Atlantikküste von Nova Scotia bei Sonnenuntergang
Peggy’s Cove an der Atlantikküste von Nova Scotia

April 2020

Woche 2 (30.03.-05.04.) drehte sich bei mir um B wie Bremen, wie Bulgarien, wie Bansin auf Usedom, wie die Hauptstädte Budapest, Berlin oder Belgrad, wie Brauerei-Museum, wie Bunratty Castle und wie Bay of Fundy sowie wie Banff National Park.

Blick auf den Moraine Lake im the Valley of Ten Peaks, Banff National Park.
Moraine Lake im Valley of Ten Peaks, Banff National Park

In Woche 3 (06.-12.04.) habe ich einen Ausflug in Gedanken zu C wie Colmar, wie Chiang Rai und Chiang Mai in Thailand, wie Conwy und Caernarfon Castle in Wales, wie Cliffs of Moher in Irland, wie Cascais und Coimbra in Portugal, wie Cremona in Italien und wie Calgary und Crescent Falls in Kanada sowie Celle unternommen.

Meine Woche 4 (13.-19.04.) hat sich stark um Zuhause gedreht. D wie Delitzsch, die Stadt in der ich aufgewachsen bin und wie Dortmund, wo ich aktuell wohne. Doch auch D wie Delphi, wie Dingli Cliffs auf Malta, wie Dornburg/Saale mit seinen Schlössern, wie Düsseldorf, wie Dublin, wie Dresden, wie Dubai, wie Digby in Nova Scotia und wie die Dolomiten waren in dieser Woche in meinen Reisegedanken.

Duesseldorf Tonhalle zur blauen Stunde, Blick durch den Ehrenhof, Tonhalle beleuchtet.
Tonhalle in Düsseldorf

In der Woche 5 (20.-26.04.) ging es auch wieder quer durch die Welt – E wie Elan Valley in Wales, wie Erfurt, wie Enschede in den Niederlanden, wie Estoril in Portugal, wie der Eel Lake und die East Shores in Nova Scotia oder wie Eden Mill, eine wunderbare Brauerei und Distillery in Schottland, wie das Elsaß und wie die Großstädte Edinburgh und Edmonton.

East Shores Nova Scotia, Sonnenaufgang über dem Wasser, direkt an einer Insel, zwei typisch kanadische Deckchairs im Vordergrund.
East Shores, Nova Scotia

Die nächste Woche (27.04.-03.05.) stand im Zeichen des Buchstaben F und war gespickt mit viel Inspiration aus meinen Reisen, wie das Fußballmuseum in Dortmund, einem Fischmarkt auf Malta, Finnland, Frankfurt/Main, Fátima in Portugal oder Fife in Schottland mit den Forth Bridges und dem Örtchen Falkland und zum Abschluss ging es nach Füssen.

Frankfurter Römer - Brunnen mit Blumen im Vordergrund, Fachwerkhäuser im Hintergrund
Frankfurter Römer

Mai 2020

Die nachfolgende Woche (04.-10.05.) bereitete mir ein wenig Kopfzerbrechen. Bei G habe ich mich ein wenig schwer getan – und doch hat mein Archiv einiges hergegeben. Orte wie Gstaad (Schweiz), Griechenland, Gouda (Niederlande), Glendalough (Irland), Gardasee (Italien) und Grabstätten in Bulgarien oder Grand Manan Island in New Brunswick (Kanada) haben hoffentlich einige Menschen inspiriert.

Der Buchstabe H ging mir dann in der folgenden Woche (11.-17.05.) wieder leicht von der Hand und ich hätte sicherlich noch weitere Orte gefunden. Viel Deutschland war dabei, nachdem bekannt wurde, dass Lockerungen Urlaub in Deutschland möglich machen werden. So wählte ich H wie Hattingen, Hannover, Hohenlohe und natürlich meine alte Heimat Hamburg, aber auch Orte wie den Hawarden Estate Farm Shop im Norden von Wales, Helsinki, Haskovo (Bulgarien) und Sehnsuchtsorte in Kanada wie Halifax, Hall’s Harbour (beides Nova Scotia) und Hopewell Rocks (New Brunswick).

Hopewell Rocks Felsformation in New Brunswick bei Sonnenuntergang und Ebbe.
Hopewell Rocks, New Brunswick

Ganz schön tricky war es in der Woche mit I (18.-24.05.). Nur gut, dass manche Orte für mehr als einen Post reichten wie die kleine Stadt Iseo am Iseosee in Italien oder die zahlreichen Wasserfälle, Berge und Gletscher am Icefields Parkway in Kanada. Aber auch Usedom mit seiner kleinen, ganz feinen Inselkäserei habe ich mit aufgenommen. Wer Käse liebt, kommt dort ganz auf seine Kosten.

Bei J habe ich mal ein paar Tage dazwischen Luft gelassen, denn ich hatte in der Woche (25.-31.05.) nur drei Orte auf meiner Liste: J wie Jena, wie Jerash in Jordanien (auch Gerasa genannt) und wie Jasper im Jasper National Park, Kanada.

Juni 2020

Die erste Juniwoche (01.-07.06.) drehte sich um den Buchstaben K – und um Black Lives Matter. So habe ich erstmal auf 1-2 Posts verzichtet, um den #blackouttuesday und #theshowmustbepaused zu unterstützen. Im Anschluss habe ich einige Fotos aus Kiew, Kaiserwinkl in Tirol bzw. Kufstein, Kopenhagen, dem Kejimkujik National Park in Nova Scotia, ganz vielen Orten mit K auf Usedom (Karnin, Karlshagen, Kölpinsee, Koserow, Krummin) sowie Kingston (Ontario) geteilt.

Hafen in Karnin auf Usedom bei Sonnenuntergang
Hafen in Karnin auf Usedom bei Sonnenuntergang

Die nächste Woche (08.-14.06.) drehte sich um L – ein schier unendlicher Quelle der Inspiration bei mir. Ich hatte so viele Orte, dass ich nicht alle posten konnte. Natürlich durfte mein Geburtsort Leipzig nicht fehlen, ansonsten ging es quer durch Deutschland – von Lübeck bis Lindau am Bodensee, aber auch in die Partnerstadt Dortmunds Leeds, in den Schlemmerhimmel von Lüttich/Liège, an den Limfjord in Dänemark, auf die britischen Inseln in die englische Hauptstadt London sowie nach Limerick in Irland. Zur Abkühlung ging es ins finnische Lappland in den meterhohen Schnee. Auch Kanada durfte nicht fehlen. Lunenburg, die älteste deutsche Siedlung Kanadas an der Südwestküste von Nova Scotia sowie in die Festung Louisbourg, eine ganze Festungsstadt, in der man mehr über das Leben zur Zeiten der Kolonialisierung Nordamerika lernt.

Die Woche mit M (15.-21.06.) war wieder picke-packe-voll. Mdina in Malta, die alte Hauptstadt des Inselstaats diente u.a. als Drehort für Game Of Thrones, München lag auf der Hand, Moskau konnte ich auch nicht auslassen, auch wenn die Fotos nur von einem alten iPhone stammen. Dazu gesellt sich Mantua, ein Kleinod in der Lombardei und UNESCO-Welterbe, aber auch Münster, was gar nicht so weit weg von Dortmund liegt und ich dennoch viel zu selten besuche. Ein bisschen weiter weg ging es nach Madaba in Jordanien mit der ältesten Mosaikkarte des “Heiligen Landes” und Kanada kann und darf einfach nie fehlen – Maligne Canyon und Maligne Lake mit dem ikonischen Spirit Island in Alberta, Montréal in Québec sowie Mahone Bay in Nova Scotia. Nicht ganz so weit weg und wieder aus Deutschland besuchbar: Mailand und Maastricht.

Maligne Lake, Alberta mit der Insel Spirit Island, im Hintergrund Rocky Mountains, die den See umgeben.
Die ikonische Spirit Island im Maligne Lake in den kanadischen Rocky Mountains
Foto: Simon Bierwald

N ist wohl der Buchstabe, zu dem mir mit die meiste Inspiration einfiel. Die Woche zum Buchstaben N (22.-28.06.2020) war dementsprechend voll. In Gedanken reiste ich nach Nizza an der Côte d’Azur, ins Weinanbaugebiet Niagara-on-the-Lake in Ontario und zum Berg Nebo in Jordanien, auf dem Moses das gelobte Land sehen konnte, bevor er starb. Aber es ging auch nach N wie Nymphenburg in München bei Sonnenuntergang, die Altstadt von Nürnberg und Namur in der Wallonie (Belgien). North Vancouver durfte mit der Capilano Suspension Bridge nicht fehlen ebensowenig wie Nazaré, der Surferspot in Portugal und natürlich die Niagarafälle an der Grenze von Kanada zur USA.

Juli 2020

Willkommen bereits in Woche 15 (29.06.-05.07.2020), die unter dem Buchstaben O stand. Ganz klar fiel mir hier als Erstes die norwegische Hauptstadt Oslo ein und zum Canada Day am 01. Juli durfte natürlich Ottawa, die kanadische Hauptstadt nicht fehlen – was ein Zufall, oder?! Kanada ließ mich in der Woche auch nicht los und es gab ein grenzübergreifendes Posting zu Osoyoos (South Okanagan, BC) und Oroville (Washington) am Osoyoos Lake sowie am nächsten Tag etwas zur Weinregion Okanagan Valley, das sich von Vernon bis nach Osoyoos streckt. In Europa erinnerte ich mich an das mittelalterliche Städtchen Óbidos in Portugal, in dessen Nähe ich im Frühling 2019 mein “Lager” hatte, um das zentrale Portugal zu entdecken. Zu guter Letzt ganz aktuelle Bilder vom ersten Kurztripp “nach Corona” an das Obere Mittelrheintal, welches mit seinen Burgen, der Loreley und den Rheinschleifen zum UNESCO-Welterbe gehört.

alter Transporter mit offener Ladefläche steht am Rande eines Weinberges im Okanagan Valley, BC (Kanada), im Hintergrund türmen sich die umgebenden Bergketten auf.
Im Weinberg im Okanagan Valley, BC

In der Woche zum Buchstaben P (06.07.-12.07.2020) war ich das erste Mal wieder im Ausland – und zwar zur Weiterbildung in Zürich. Wobei die eigentliche Planung wie jedes Jahr ein Festival in Rotterdam war. Es geht also langsam aufwärts, auch wenn das Gefühl beim Zugfahren immer noch beklemmend ist und die Fallzahlen in vielen europäischen Nachbarländern wieder steigt. Eine zweite Welle scheint nicht vermeidbar. Zu P habe ich Inspiration in Nah und Fern geliefert – Porta Westfalica, das Fischerdorf Peggy’s Cove abseits des berühmten Leuchtturms, Petra in Jordanien, Padua in Italien und Porto in Portugal sowie kleine Orte mit unaussprechlichen Namen mit P in Wales wie Pontarfynach (Devil’s Bridge). ;)

Die nächste Woche – mit Q (13.-19.07.2020) – war extrem schwierig und herausfordernd. Gerne hätte ich was zu Québec geteilt, was ich letztes oder dieses Jahr eigentlich besuchen wollte und Montréal hatte ich schon bei M. Immerhin fiel mir dann noch der Quai des États-Unis in Nizza ein. Kreativ habe ich meine Regeln beim nächsten Beitrag ausgelegt – das Victoria Quarter in Leeds. Im Anschluss gab es noch ein paar Bilder aus North und South Queensferry mit den drei Brücken über den Firth of Forth nahe Edinburgh in Schottland. Die Woche habe ich dann noch mit dem Queensport Lighthouse an den East Shores in Nova Scotia, Kanada abgeschlossen. Ohne Kanada ging es dann doch nicht in dieser Woche.

Queensport Lighthouse Nova Scotia
Queensport Lighthouse Nova Scotia

Bei R (20.-26.07.2020) konnte ich wieder aus den vollen schöpfen. Die Woche war gespickt mit Ruhrpottliebe wie dem Rombergpark in Dortund und die Rüttenscheider Straße in Essen, aber auch mit Fernweh ins geliebte Kanada mit Fotos aus dem Riding Mountain National Park in Manitoba, der La Reata Ranch in Saskatchewan und Rockport in der Nähe der Thousand Islands in Ontario. Dazu kam dann noch ein Posting mit den Pfeilern der Macht: dem Reichstag in Berlin.

Der Juli war lang. Auch die Woche mit S (27.07.-02.08.2020) hatte viel zu bieten – fast zu viel! Es ist einer der dankbarsten Buchstaben im Alphabet und ich hätte gerne noch viel mehr gepostet. Los ging es mit Fotos aus Stockholm, gefolgt von einem kleine Küstenörtchen namens Shelburne in Nova Scotia. Etwas UNESCO-Welterbe durfe da zwischendurch nicht fehlen und Sabbioneta als Paradebeispiel für Renaissancestadt passte da perfekt. Dann gab es noch St. Andrews in Schottland und seinem kanadischen Pendant St. Andrews-by-the-sea in New Brunswick mit dem wunderschönen Kingsbrae Garden. Einblicke aus dem Leben in Shanghai, aber auch vom Sognefjord in Norwegen und den nebelverhangenenen Landschaften auf der Azoreninsel Sao Migel durfen nicht fehlen. Klares Highlight waren aber Fotos aus Sofia, der Hauptstadt Bulgariens – Clash of Cultures.

Patriarchalkirche der bulgarisch-orthodoxen Kirche: die Alexander-Newski-Kathedrale in Sofia.
Patriarchalkirche der bulgarisch-orthodoxen Kirche: die Alexander-Newski-Kathedrale in Sofia.

August 2020

Auch die erste Woche im August (03.-09.08.2020) mit dem Buchtstaben T war eine dankbare Woche mit vielen Orten, die sich zum Träumen anboten. Einer meiner Lieblingsorte, das finnische Tampere durfte da natürlich nicht fehlen. Die Fotos, die fast alle aus dem Winter stammten, boten hoffentlich auch etwas Abkühlung. Doch auch Bulgarien war mit Tryavna wieder mit dabei, ein kleiner Ort im Balkangebirge, der noch die traditionellen Lebensweisen der Bulgaren vermittelt. Im August mehrten sich auch wieder die Fälle in Deutschland, die Strände an der Nord- und Ostsee waren voll, Tagesgäste wurden nach Hause geschickt. Da musste ich doch zwangsläufig an die Wintertage am Timmendorfer Strand denken, die immer so schön leer sind. Auch Trier war im Winter einen Abstecher wert und die erste kleine Reise während “Corona” habe ich mit Traben-Trarbach auch direkt in einem kleinen Posting verarbeitet. Noch mehr Inspiration kam aus Tregaron in Wales, von der Insel Terceira (Azoren) sowie aus dem Convento de Cristo in Tomar (Portugal) und auch Kanada konnte und durfte mit Toronto nicht fehlen.

Laufen durch die Dünen in Timmendorfer Strand
Laufen durch die Dünen in Timmendorfer Strand

Das U läutete dann schon langsam das gefühlte Ende vom #ReisenInGedankenABC ein. Eine etwas schwierige Woche (10.-16.08.2020), bei der es bei mir nur zu drei Orten reichte – auch weil ich das erste Mal wieder beruflich beim Kunden in Hamburg unterwegs war. Aber besser als nicht, denn es waren doch drei ganz spannende Reiseziele in Deutschland. Vor der eigenen Tür durfte das Dortmunder U nicht fehlen, aber auch das Ulmer Münster und die kleine Stadt Usedom auf der gleichnamigen Insel schafften es auf meine Liste der Inspiration.

In der nächsten Woche (17.-23.08.2020) rund ums V war ich wieder etwas unterwegs und in Berlin, als es noch einmal mit 38 °C so richtig heiß wurde. Als Abkühlung mussten ein paar regenwolkenverhangene Fotos aus Vancouver her, aber auch verschneite Fotos aus Vianden in Luxemburg. Als gebürtige Leipzigerin ging es in der Woche nicht ohne das Völkerschlachtdenkmal. Ein paar Impressionen aus Venedig und Valletta (Malta) habe ich auch noch unterbekommen.

Deutsches Nationaltheater in Weimar mit Goethe-Schiller-Denkmal.
Deutsches Nationaltheater in Weimar mit Goethe-Schiller-Denkmal

Die Woche zum W (24.-30.08.2020), die letzte Woche im August, war dann noch einmal eine dankbare Woche, bevor es an eine fast schier unlösbare Aufgabe ging. Außerdem ging es privat das erste Mal für mich auf eine der westfriesischen Inseln, die zu den Niederlanden gehören. Terschelling war ein kalt-feuchter Kontrast zum heißen Berlin in der Vorwoche, aber dennoch eine willkommene Abwechslung mit vielen Kilometern auf einem Fahrradsattel. Beim #ReisenInGedankenABC ging es daher auch direkt an die Küste nach Wilhelmshaven am Jadebusen, bevor ich Sonnenuntergänge aus dem Whiteshell Provincial Park sowie meine Lieblingsfotos aus Winnipeg – beides in Manitoba – postete. Aus Deutschland durfte Weimar natürlich nicht fehlen, wobei ich mich auf das UNESCO-Welterbe “Klassisches Weimar” beschränkte und das Bauhaus mal außen vor ließ.

September 2020

Die letzten Wochen brachen an und das X (31.08.-06.09.2020) stand wie eine fast unlösbare Aufgabe vor uns. Doch auf dem Rückweg aus Terschelling lag Xanten auf dem Weg und ich baute hier einen kurzen Abstecher ein, um wenigstens als Innitiator von #ReisenInGedankenABC etwas auch zu diesem Buchstaben beitragen zu können. Herausgekommen sind drei Postings – zur Altstadt von Xanten, dem Xantener Dom sowie dem APX, dem archäologischen Park in Xanten, der sich der römischen Vergangenheit der Stadt widmet.

Die vorletzte Woche mit dem Buchstaben Y (07.-13.09.2020) war dann schon etwas dankbarer – aber auch sehr kanadalastig. Nun ja, mit der Ye Olde Argyler Lodge (Nova Scotia), dem Yellowhead Highway (hier: zwischen Jasper und Edmonton, Japser National Park) und dem Yoho National Park (British Columbia) gibt es nun einmal viele Orte mit Y. Als kleine Abwechslung ging es nördlich von Leeds in die Yorkshire Dales und den gleichnamigen National Park Englands, die mich schon in ganz herbstliche Stimmung versetzten.

Herbststimmung im Yorkshire Dales National Park an der Bolton Abbey.
Yorkshire Dales National Park an der Bolton Abbey

Dann brach die letzte Woche (14.-20.09.2020) an. Mit einem lachenden und weinenden Auge habe ich mich mit dem Buchstaben Z mit ganz viel Heimatliebe verabschiedet – Zeche Zollverein in Essen und Zeche Zollern in Dortmund sind ganz wunderbare Ausflugsziele direkt vor der eigenen Tür. Etwas nebeliger und mystischer wurde es dann zur Abwechslung in Zinnowitz auf Usedom. Auch die Schweiz hat schöne Orte mit Z mit ganz viel Lebensqualität und perfekt für Ausflüge in die Berge – Zürich und Zermatt, mit dem ich die Woche und somit auch #ReisenInGedankenABC abschloss.

Sonnenuntergang in Zürich mit Großfrauenmünster und den Alpen im Hintergrund
Sonnenuntergang in Zürich

Doch so ganz gehen wollte ich noch nicht. Die Woche nach der letzten Woche ist noch mal für alle Orte und Buchstaben offen, die wir in der Zwischenzeit besucht haben oder die uns erst einfielen, nachdem eine Woche rum war oder zu denen wir nicht mehr kamen, diese zu posten.

Danke noch einmal an alle, die mitgemacht haben! Es war ein wunderbares halbes Jahr mit euch. <3

Wie konntest Du beim #ReisenInGedankenABC mitmachen?

Jede*r, der mitmachte, hatte eine Idee und Fotos herausgesucht zum entsprechenden Buchstaben. Dann teilte der-/diejenige die Fotos auf Facebook, Twitter und Instagram. Dazu wurde vor allem auf Twitter und Instagram der Hashtag #ReisenInGedankenABC genutzt. Auf Facebook stellte ich (fast) täglich Fotos zum entsprechenden Buchstaben ein. Darunter hätten wir auch alle Fotos sammeln können, denn Hashtags lassen sich oft schlecht auf Facebook auswerten – je nachdem, mit wem Du die Fotos teilst (also alles, was nicht öffentlich ist), kann ich diese dann leider nicht sehen, wenn wir nicht befreundet sind.

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Ob ein Foto pro Tag oder Post oder mehrere – hier waren Teilnehmende ganz frei. Ob ein ganzer Thread mit Fotos auf Twitter aufgemacht wurde oder eine Galerie mit Fotos zum Durchwischen (Swipen) auf Instagram oder mehrere Beiträge über die Woche verteilt – es war up to you.

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Dabei habe ich oft versucht, auch entsprechende Tourismusverbände zu unterstützen. Verlinkte/taggte/markierte diese mit ihren Accounts und verwendete zusätzlich auch deren Hashtags. Gerade in der Zeit suchten auch diese Verbände nach abwechslungsreichen Geschichten und Inhalten und teilten auch unsere Beiträge dazu. So konnten wir uns gegenseitig alle ein stückweit unterstützen. Mich zu verlinken oder zu markieren war nicht notwendig und auch keine Voraussetzung. :)

Warum ich das gemacht habe?

Ehrlich, ich habe so viele Fotos auf der Festplatte. Bei manchen Reisen bin ich nie oder nur partiell dazu gekommen, mal alle Fotos durchzugehen und diese zu bearbeiten. Jetzt war der Moment, an dem ich das gerne nachholen wollte. Ein wenig Eigennutz, aber auch wie oben schon beschrieben, vielleicht auch hilfreich für den ein oder anderen in der Tourismusbranche. Es ist ein Zeichen der Solidarität, das natürlich auch meinen Instagramkanal ein wenig besser befüllte, als in den Wochen und Monaten davor. Die Hauptsache war aber dennoch, der Spaß am Reisen und wenn wir das zu dem Zeitpunkt nicht physisch tun konnten, dann wenigstens in unseren Gedanken und Träumen.

Daher: ich habe mich riesig gefreut, über jede*n, der/die mit dabei war und durch seine/ihre Fotos mit zum Erfolg der Aktion und des Hashtags beigetragen hat. Es war mir eine Ehre und ein riesiger Spaß mit ganz viel neuer Inspiration!

Wo findest Du die Beiträge dazu?

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Fotos: Alle verwendeten Fotos unterliegen, wenn nicht anders angegeben, meinem Urheberrecht.


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Romy
Romy

Romy (*1981) hat ihre Heimatbasis in der Ruhrmetropole Dortmund und arbeitet als Blogger und Freelancer im Bereich Social Media, Content Strategie und Community Management.

Sie bloggt seit 2006.
Übers Reisen regelmäßiger seit 2013. Wenn sie Zeit dazu findet.

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