Art Direction ist nicht die Zukunft des Community Managements

Gestern las ich einen interessanten Tweet von Bjoern Eichstaedt mit einer Verlinkung zu einem Artikel, der die Frage aufwarf, ob Art Direction die Zukunft des Community Managements ist.

Der Trend ist schon klar ersichtlich – Bilder sprechen uns emotional eher an als ein Text, sind leichter zu erfassen und zu verarbeiten. Facebook begünstigt dies auch noch mit dem EdgeRank, in dem Bilder höher gewichtet werden als reine Textstatusupdates. Doch ersetzen Bilder in meinen Augen nicht die Arbeit eines Community Managers. Im Gegenteil. Durch die höhere Gewichtung und Wahrnehmung von Bildern ist es sehr wahrscheinlich, dass auch das Engagement steigt und somit wird ein höheres Maß an Aufmerksamkeit bezüglich Verstößen gegen die Netiquette sowie gegenüber aufkommenden Fragen nötig.

Aber ich stimme doch in einem Punkt zu: ein Community Manager kommt ohne ein Mindestmaß an Kreativität, eigenen Fotos und Art Direction Skills bzw. den richtigen Kontakten in seine Kreationsabteilung in naher Zukunft nicht mehr weiter. Seine Content Strategie wird kreative Ideen und grafische Umsetzungen durch die Kreation nötig machen. Aber vielleicht entwickeln sich Art Directors in den nächsten Jahren weiter – aber selten waren Kreative auch gute Kommunikatoren (rein empirische Erfahrungswerte aus meinem Umfeld).

Fazit: Art Direction ist nicht die Zukunft des Community Managements, es wird nur zum integralen Bestandteil der Content Strategie.

Was denkt ihr?

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