Blogparade: Dein wichtigster Ort der Welt

„Du kaufst kein Haus, Du kaufst den wichtigsten Ort der Welt“

Der neue Werbespot von Schwäbisch Hall läuft nun seit einigen Tagen im Fernsehen und ich finde den ziemlich gut gelungen. Emotional ansprechend, gut umgesetzt. Nun startete am Freitag auch der Bausparfuchs auf dem (Fuchs-)Blog des Unternehmens eine Blogparade zum selbigen Thema – der wichtigste Ort der Welt.

Was macht also mein Zuhause zum wichtigsten Ort?

Mein Zuhause ist mein Ruhepol und das wichtigste Utensil ist dabei mein Bett. Ich schlafe gerne und wenn ich Zeit dazu habe viel. Wahrscheinlich habe ich einfach ein hohes Bedürfnis, in dieser stressigen Zeit Erholung im Schlaf zu finden. Mein Schlafzimmer ist dabei also nicht nur der Ort mit den unzähligen Klamotten, sondern der für mich wirklich wichtigste Ort. Dort gibt es eine Wand in einem beerigem Ton, selbst gestrichen in einer Wochenendaktion im letzten Jahr und das passende Wandtattoo “Der frühe Vogel kann mich mal”.
Das eigene Bett ist mir auch das Liebste. So gerne ich auch reise, es ist einfach viel erholsamer, im eigenen Bett zu schlafen und aufzuwachen. Da kann ich auch mal den halben Tag drin verbringen.

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Zuhause ist aber auch, wo man hinter der Tür die Tasche fallen lässt, die Schuhe in die Ecke pfeffert, die Toilettentür offen lassen kann, das iPhone sich automatisch ins WLAN einloggt, ein Foursquare-Spot existiert, bei dem man der Major ist und wo man so liederlich sein kann, wie man will. Bin ich am Arbeitsplatz eher der aufgeräumte, sortierte, strukturierte Mensch, dann bin ich zu Hause die kleine unaufgeräumte Chaosqueen. Hier steht der Abwasch rum und niemanden stört es wirklich außer mich selbst. Hier hat alles seinen Platz, auch wenn es nicht unbedingt den Eindruck macht und ich kann mich einfach auf die Couch fallen lassen, wenn mir danach ist. Rumlümmeln prangert in meinem eigenen Zuhause keiner an. Es ist der Ort, an dem man zur Ruhe kommt, abschaltet und doch so viele Projekte angeht. Irgendwie gibt es immer etwas zu tun und trotzdem ist es wie eine Oase der Erholung.

Es ist genau der Platz, an den man immer wieder zurückkommt. Egal, wie weit man entfernt war, wie lange man von dort entschwunden ist – nach Hause kommen ist immer etwas Besonderes. Etwas Anderes. Etwas Einzigartiges. Es heißt nicht umsonst: Feels like home.

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