Selten bis nie schreibe ich über Politik – zu häufig ist mein Wissen einfach nicht tief gehend, um der daraus resultierenden Diskussion Stand zu halten oder mein politisches Interesse ist zu gering bzw. meine Politikverdrossenheit zu groß. Doch heute muss es sein. Habe ich doch heute einen Beitrag zu einer möglichen G8-Rücknahme in Hessen gelesen und da platzte mir, wie man so schön sprichwörtlich sagt, die Hutschnur! Dieses ewige Rumgemäkel an G8 – für mich und so ca. 17 Mio. andere Deutsche (grob geschätzt) ein Witz, ein Thema, welches nicht interessiert. Der Osten (Edit: Sachsen) lächelt über solche Probleme in der Bildungspolitik nur milde.
Warum? Wir kennen es im Osten nicht anders! Bis auf Sachsen-Anhalt, die mal ca. 2 Jahre 13 Jahre bis zum Abitur ausprobierten und es dann wieder rückgängig machten, gibt und gab es kein G9-Abitur im Osten (soweit ich informiert bin, lasse mich da gerne eines Besseren belehren, Edit: beschränken wir uns auf Sachsen, eventl. Thüringen, da bin ich mir 100%ig sicher). Ich selbst habe mein Abitur in Sachsen in 12 Jahren gemacht, Zentralabitur und mit der Kombination Deutsch und Chemie als Leistungskurse sowie Mathe und Geschichte als drittes und viertes Prüfungsfach. In Sachsen gab es solche Exotenkombinationen wie z.B. Kunst und Sport als LK-Fächer nicht, wie ich es von meinen hessischen Kommilitonen während des Studiums erzählt bekam. Deutsch und Mathe waren zu meiner Zeit Pflicht als Abiturprüfungsfächer. Habe ich darunter gelitten? Hatte ich keine Zeit für Hobbys? Nein, im Gegenteil. Meine Oberstufenkoordinatorin und Mathekurslehrerin hatte das im Griff, dass wir nach 8 Stunden pro Tag um 14:30 Uhr raus aus der Schule waren – klar, man konnte am Schulchor, an AGs und an der Schülerzeitung mitarbeiten und länger bleiben oder später am Tag wieder zur Schule zurückkehren. Aber trotzdem hatten wir genügend Freizeit und nicht den Druck, den man gerne dem G8-Abi nachsagt. Okay, ich hatte eine komfortable Situation, wußte, was ich studieren wollen würde, dass es keinen NC geben wird und schaltete in Klasse 12 einen Gang runter und hab trotzdem ein sehr zufrieden stellendes Abitur.
Ich verstehe partout nicht, wie Eltern im Westen so einen Terz um das G8-Abitur machen können! Was sind das nur für Eltern, die dann meinen, ihre Kinder hätten keine Freizeit mehr? Alles Eislaufmuttis oder was? Haben diese Kinder keine Freizeit, weil sie so lange in der Schule sind oder weil sie so viele Hausaufgaben haben oder weil die Eltern sie montags zum Geigeunterricht, dienstags zum Ballet, mittwochs zum Volleyball, etc. schleifen?
Warum habt ihr so Angst vor G8? Wie oft hab ich mir von Kommilitonen anhören müssen, wie vergeudet ein 11. Schuljahr für sie war und das man das nur hat/hatte, um gepflegt und ohne Verluste ein Jahr im Ausland, vorzugsweise den USA an einer Highschool, zu absolvieren. Das geht im Osten auch, heißt aber das Wiederholen des selbigen Schuljahres, Verlust der Klassenangehörigkeit, damit Verlust von Freundschaft und sowieso viele Kosten, die sich viele im Osten nicht leisten können oder wollen – darum ging bei mir übrigens kein Einziger im Jahrgang in die USA zu einem Highschooljahr. Dafür waren wir aber mit 18/19 fertig und am Studieren! Dabei wollen doch gerade alle mit dieser Bachelor/Master-Umstellung, dass die Schüler und Studenten schneller auf dem Arbeitsmarkt sind und mit dem Ausland mithalten können!
Wie sieht’s bei euch aus? Wir waren immerhin ein geburtenstarker Jahrgang mit 154 Gymnasiasten am 2. Gymnasium in einer Großen Kreisstadt mit ca. 27.000 Einwohnern…
Komisch ist auch, dass Sachsen trotz allem an der Spitze der PISA-Studie (2006 im innerdeutscher Vergleich; 2003: Platz 2 im innerdeutschen Vergleich) noch vor Bayern und Co. steht – vor allem, wenn es um naturwissenschaftliche Leistungen geht. Auch der Bildungsmonitor zeigt deutlich, dass Sachsen zum 6. Mal in Folge die Spitzenposition 2011 einnimmt. So verkehrt kann also das Bildungssystem mit G8-Abitur gar nicht sein! Auch Thüringen schneidet im Übrigen nicht so schlecht ab. Beides Freistaaten, beide haben nach der Wende ihre Bildungssysteme denen von Bayern und Baden-Würtemberg angepasst. Ich selbst habe anfangs Lehrbücher aus Baden-Würtemberg benutzt, ehe die Schulbuchverlage spezifische Lehrbücher auch für die ostdeutschen Bundesländer und deren Lehrpläne heraus gaben. War jetzt auch nichts anderes und man konnte damit arbeiten. Sind die Kinder in den anderen Bundesländer dümmer? Habt ihr davor Angst? Wollt ihr deshalb G9? Ich glaube kaum!
Aber bei Bildungspolitik bin ich eh für die Abschaffung des Föderalismus - klingt hart, ist es auch! Wo ist die Vergleichbarkeit? Die ist nicht gegeben? Auch nicht innerhalb von Bundesländern, wenn es kein Zentralabitur gibt. Viele gute Schüler bekommen deshalb auch keinen Studienplatz, weil sie immer in Konkurrenz zu schwächeren Bundesländern stehen, vor allem bei der ZVS gibt und gab es da sehr interessante Quoten. Da herrscht einfach keine Gerechtigkeit und keine Vergleichbarkeit – so etwas sollte im Land der Dichter und Denker meiner Meinung nach einfach nicht sein. Aber das sind just my 2 Cents…



Auweia … wenn ich in einem Absatz die Wörter Eislaufmuttis und Geigenunterricht höre, ja dann platzt mir die Hutschnur. Uiui, Phrasendrescherei galore. Wir sind mittendrin, in G8. Ich kann da als Mutti mitreden. Ich habe das aktuelle Schulsystem kennengelernt und es wird uns noch viele Jahre begleiten. Wäre schön, wenn man denn auch aus Erfahrung mitreden könnte, wenn man schon so einen Kommentar vom Stapel lässt. Aber so wird es dann wie immer sein: erst wenn die eigenen Sprösslinge da sind, ändert sich die Sichtweise
Flipp Flipp aus…
jetzt weiß ich liebe Romy, warum ich dich so mag.
Ich predige seit Jahren, dass der Föderalismus in der Schulpolitik nichts zu suchen hat, aber diese Regelung kann man in Deutschland ja nun nicht einfach so abändern.
Jetzt bin ich kein Schulpolitiker, und ich muss ehrlich sagen, dass ich diese ganze Diskussion um die Schulpolitik auch eher stiefmütterlich betrachte. Aber eines steht fest! Schüler werden nicht besser oder schlechter, weil man jetzt 4 od. 6 Jahre zur Grundschule geht, oder ob man 8 od. 9 Jahre aufs Gymnasium geht. Ebenso ist es vollkommen unwichtig, ob die Schule jetzt Gesamtschule od. Stadtteilschule heißt.
Wichtig ist doch, dass die Schüler von Menschen unterrichtet werden, welche dazu befähigt sind und wenn ich da an einige Lehrer in meiner Schulzeit zurück blicke, weiß ich warum ich in Englisch immer so eine schlechte Note hatte – ja OK Faulheit war sicherlich auch ein Aspekt, aber in Reli und Deutsch war ich 1a mit Sternchen und das nur, weil wir hier einen jungen frischen Lehrer hatten, der sich für uns interessiert hat.
Man sollte also viel mehr Energie in die gute und praxinahe Ausbildung der Lehrer stecken – denn nur so kann man sich entsprechend
Dann klappts auch mit der Gleichbehandlung der Studenten.
Hast meine völlig Zustimmung – das kommt noch als Sahnetüpfelchen oben drauf: gute Lehrer und deren Ausbildung.
Ein anderes, leidiges Thema. Ebenso die grausige Umstellung auf Bachelor/Master, vor allem in den Naturwissenschaften. Darüber vielleicht ein anderes Mal mehr…
Als Abiturient aus Sachsen-Anhalt muss ich dir da ein bisschen widersprechen. Ohne hunderte Hobbys hatte ich auch kaum Freizeit, weil unser Lehrplan in den letzten beiden Schuljahren, durch den Wechsel von 13 auf 12 Jahre, derart vollgepackt war, dass es für die Lehrer kaum zu schaffen war den gesamten Stoff zu vermitteln. Dementsprechend war der Unterricht so schnell, dass man daheim noch wahnsinnig viel Stoff durchgehen musste um alles zu verstehen – und ich behaupte jetzt mal, dass ich keine der Schülerinnen war, die besonders lang brauchte um sich Sachverhalte einzuprägen. Deswegen kann ich es schon verstehen, wenn Eltern den Wechsel von 13 auf 12 Schuljahre problematisch finden, aber einfach aus dem Grund, dass der Lehrplan nicht genug daran angepasst wird. Zumindest war es eben bei uns in Sachsen-Anhalt so.
Sachsen-Anhalt hatte ich ja auch als Ausnahme genannt – da war Chaos durch diesen Wechsel vorprogrammiert. Leider. Aber komisch, dass Lehrpläne in Sachsen für 12 Jahre funktionieren und die Schüler sind im Vergleich gut und in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern dümpeln die Schüler bei PISA eher auf den mittleren bis hinteren Plätzen rum. Nicht unbedingt wegen G8/G9, sondern weil einfach beim Entscheid der Schulsysteme zu viel rumexperimentiert wurde, imho.
Mehr auch dazu: http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/bildungsvergleich-ost-erfolg-bei-pisa-macht-westlaender-neidisch-a-591052.html
Schöner Beitrag, trifft aber leider nicht den Kern. Grundsätzlich erstmal folgendes:
Ich habe ebenfalls in Sachsen Abitur gemacht, 12 Jahre, absolut problemfrei. Ich hatte ausreichend Freizeit. Und ich konnte einen exotischen Leistungskurs machen, nämlich Sport
Erklärung: Sportgymnasium Chemnitz, Eliteschule des Sports. Da gehört der LK natürlich dazu und ist dementsprechend knackig. Aber das ist eine andere Geschichte.
Das Grundproblem in den Ländern, die von G9 auf G8 umstellen ist das Gleiche, wie bei der Umstellung von Magister/Diplom auf Bachelor/Master:
Die Lehrpläne wurden nicht ausreichend angepasst und man prügelt jetzt Lehrinhalte aus drei Oberstufenjahren in zwei Jahren durch. Das ist ein generelles Problem und hier haben die Kultusministerien massiv versagt. G8 ist IMMER vorzuziehen, allein, um im europäischen Vergleich konkurrenzfähig zu sein. Die Diskussion sollte sich also nicht um G8 drehen, sondern um die Inkompetenz der Politik (und in dem Zuge der Elternvertreter). Ansonsten stimme ich Dir zu Romy
Die Lehrpläne der einzelnen Bundesländer unterscheiden sich sicherlich, aber zwei weitere Probleme bei der G9/G8-Umstellung sind imo auch die Lehrplände und die großen Klassenstärken.
Lehrpläne, Bildungscurricula bzw. überhaupt Vorgaben, die den G9 Stoff in G8 Format pressen wollen. Das so radikal umzustellen ist genauso undurchdacht und unfair wie die Bachelor-Umstellung, die ja auch nicht nur Vorteile gebracht hat.
Insofern sehe ich die Kritik an G8 eher als Kritik am Sparzwang.
Ich war an einer deutschen Ausslandsschule und wir hatten 4 schriftliche und 2 mündliche Fächer bei der “Allg. deutschen Reifeprüfung”. “Punktefeilschen” gab es schon mal gar nicht. Wahrscheinlich hängt alles davon ab, was die einzelnen Bundesländer in ihre Bildungseinrichtungen investieren wollen.
Und noch etwas, das für mich im Ost-Westvergleich auch oft erscheint: viele meiner Freunde aus Ostdeutschland sind selbstständiger oder zumindest früher selbstständiger geworden. Liegt meiner Meinung nach an den jüngeren Eltern und diesem Krippensystem, das es früher gab. Hat sicherlich auch Nachteile, aber zumindest bildungstechnisch würde ich der jetzt erwachsenen Generation, die in Ostdeutschland sozialisiert wurde, doch eine leichtere Bildungsbereitschaft unterstellen, zumindest jedoch im naturwissenschaftlichen Bereich.
Ich habe nicht genug Informationen (Lehrplan, Klassenstärke, Prüfungsordnung, Unterrichtsstunden), um vergleichen zu können ob dein G8-Abitur leichter oder schwerer als das heutige G8-Abitur (außer das es heute fünf statt vier Prüfungsfächer (davon drei als Leistungskurse) gibt). Dafür gleicht das Bildungssystem in Deutschland zu sehr einem Flickenteppich.
Ich bin auch nicht grundsätzlich gegen das G8-System, aber es kommt sehr auf das „Wie“ an: Die Umstellung wurde in den meisten Bundesländern fast panisch betrieben, was zur Folge hatte, dass der Lehrplan nicht vernünftig ausgedünnt wurde, sondern lediglich auf acht Jahre zusammengestaucht. Meine große Tochter hat 2010 das Abitur in Niedersachsen im G9 absolviert (als letzter Jahrgang vor dem Doppeljahrgang G8/G9). Dadurch ich habe noch hautnah miterlebt, wie teilweise chaotisch die Umstellung lief, auf Kosten einer fundierten Ausbildung und auf Kosten der Kinder. Eltern, die deshalb mit ihren Kindern mitleiden und für sie mitkämpfen, als Eislaufmuttis zu bezeichnen, ist eine sehr gewagte Pauschalisierung.
Weitere Kritikpunkte am G8:
+Schülerinnen und Schüler, die vielleicht gerade nur eine schwierige Phase durchmachen, und im alten System aufgefangen worden wären, fallen komplett durchs Raster. Und das in einem Land, wo die Wahrscheinlichkeit, das Abitur zu bestehen, durch die Herkunft und das Elternhaus bestimmt wird und nicht durch die eigenen Möglichkeiten!
+Die Möglichkeiten für ein Auslandsjahr sind stark eingeschränkt worden. Und gerade ein Auslandsjahr (Und damit meine ich nicht zwangsläufig das Highschooljahr in den USA, das konnte ich meiner Großen auch nicht finanzieren – dafür hat sie ein Jahr im Amsterdam gelebt) ist ein wichtiger Bildungsbaustein und öffnet den jungen Leute im wahrsten Sinne des Wortes Horizonte.
Das Grundproblem, das ich mit dem Bildungssystem in Deutschland habe, ist die zunehmende Industrialisierung der schulischen und universitären Ausbildung. Ich habe so wenig Vertrauen in dieses System, das ich ernsthaft überlege, meinen Wohnsitz ins Ausland zu verlegen, um dem Kleinen ab 2015 das Chaos hier zu ersparen.
Ich wünsche mir mehr Bildung im Sinne der Definition, wie sie hier ( http://www.scilogs.de/wblogs/blog/wild-dueck-blog/allgemein/2012-06-16/ber-bildung-schulvollpfropfen-und-bachelorziegelsteine ) beschrieben ist. Das ist es, was dieses Land braucht.
Zu den Klischees vom PISA-Sieger Sachsen: Sachsen ist auch “gut” bei diesen Ergebnissen: http://www.mpib-berlin.mpg.de/Pisa/PISA-E_Vertief_Zusammenfassung.pdf (S. 29 ff.) Warum wird darüber nicht geredet?
Sachsen schickt doppelt so viele Schüler in Sonderschulen wie der Bundesduchschnitt. Die werden bei PISA nicht getestet. Der Migrantenanteil liegt bei einem Drittel des Bundesdurchschnitts.
Zum Kita-Mythos: http://basedow1764.wordpress.com/2012/04/05/stress-in-der-kinderkrippe/. Auch davon hört man wenig.
Man sollte vorsichtig sein und eigene Erfahrungen nicht vorschnell verallgemeinern. Und umfassende Information schadet auch nicht.
Warum meint jeder, ich müsste in meinem privaten Blog und meiner privaten Meinung auf Vollständigkeit an Informationen oder Quellen achten? Dies ist kein journalistisches Angebot. Das ist meine Meinung, die auf privaten Erfahrungen beruht und mit Sonderschulen etc. habe ich keine Erfahrungen. Vielleicht wird in Sachsen aber besser aussortiert und nicht so viele schwache Schüler mitgeschleift und ihnen aber in Sonderschulen die nötige Förderung geboten. Das weiß ich nicht, darum ging es aber auch nicht.
Interessant Günter, es gibt gerade zum Thema KITA jede Menge Studien, die genau das Gegenteil aufzeigen. Und nun? Am Ende muss jeder selbst entscheiden. Meine Kinder gehen beide, seit sie 1 Jahr sind, in die KITA. Da gab es nie Zweifel.
Lieber David, ich möchte nicht nur so meine Meinung dahinschreiben und mein Desinteresse an zusätzlichen Informationen und Quellen ausstellen. Daher habe ich großes Interesse an der “Menge Studien”, die das Gegenteil der von mir genannten ostdeutschen, amerikanischen und israelischen Studien aufzeigen. Du kennst sie ja wohl. Bitte nicht bloß die interessegeleitete von Bertelsmann und dem BDI, die ja auch nichts widerlegt, sondern die Notwendigkeit von mehr berufstätigen Frauen in der Wirtschaft behauptet.
Es ist leider symptomatisch für unsere Bildungspolitik, entweder keinen oder nur einen unzureichenden Plan für die Bildung zu haben.
Hätten unsere Politiker ein langfristiges Bildungskonzept, bräuchten solche Umstellungen nicht auf Biegen und Brechen durchgepeitscht werden.
Daher erübrigt sich für mich auch die Diskussion zu G8 oder G9, weil mich eine weitaus dringendere Frage beschäftigt, ob das deutsche Bildungssystem in seiner jetzigen Form überhaupt den künftigen Anforderungen gewachsen ist.
Meine Sichtweise zum deutschen Bildungssystem habe ich ausführlich im Artikel “Bildungsbaustelle Deutschland” dargelegt. Der Trackback kam leider nicht an.
Ich kann nur jedem den aktuellen Bildungsbericht 2012 ans Herz legen, denn dieser offenbart in Zahlen den desolaten Zustand unseres Bildungssystems.
Noch ein Wort zur PISA-Studie, ich betrachte solche Studien in der Regel sehr kritisch, zumal die Daten für die länderübergreifenden Schulformvergleiche von der KMK nicht öffentlich zugänglich gemacht werden. Soviel zu Open Data.
Ich habe auch “Abitur” mit “Leistungskurs” Nasebohren und Abwahl von Mathe, Deutsch, Physik, Chemie, Biologie, Geschichte… super gemacht!