Blogparade: Zeigt her eure Apps!

Daniel hat gerade zu einer schönen Blogparade aufgerufen. Inspiriert von Jakobs Social-Media-Smartphone-Setup soll es bei Daniels Blogparade um die Lieblingsapps und etwas Küchenpsychologie gehen. Da diese Blogparade nur bis nächsten Ende Juni, also nächsten Samstag geht, haue ich mal lieber gleich in die Tasten, ehe ich wieder prokrastiniere  und dann die Deadline verpasse.

Da diese Frage immer auftaucht, diese Anmerkung vorweg: Als iPhone-Besitzerin stelle ich hier also meine Lieblingsapps für iOS vor. Kann also nicht sagen, ob es die auch für Android gibt.

Kommen wir also nun zu meinen Lieblingsapps.

1. Cut the Rope™

Auf meinem iPhone finden sich wenige Spiele. Mein iPhone ist mein Arbeitsgerät, die digitale Verlängerung meiner Identität. Selten spiele ich, aber wenn ich spiele, dann Cut the Rope™ und vor allem liebe ich die Weihnachtsedition um Om Nom™, den kleinen Monster (siehe Foto), das mit Süßigkeiten gefüttert werden muss. Selten kann ich den großen Augen und der Aufforderung “Feed with Candy” widerstehen – sind wir uns doch wohl eindeutig zu ähnlich. ;)

Plüschiger Om Nom™ - die analoge Version

Plüschiger Om Nom™ – die analoge Version

2. Foodspotting

Ich bin ein Genussmensch – man merkt es an der Auswahl meiner Apps auch ein klitzeklein wenig. Nach “Feed with Candy” nun Foodspotting. Ein New Yorker Start-up, dem ich nun seit 2,5 Jahren verbunden bin. Schon in der alpha-Phase fand ich die Idee super (Danke noch mal an @coffeemick fürs damalige Hinweisen), Essen aufzunehmen und ein mobiles Empfehlungsnetzwerk herum aufzubauen. Gab es damals noch keine iPhone-App oder war gar an Android zu denken, ist Foodspotting heute etabliert und ein fester Bestandteil meiner mobilen Welt. Schade, dass sie mit Version 3.o das Design so massiv umgeworfen haben, mir gefiel es vorher besser – aber nun sind einige Funktionen verbessert wurden, so dass ich aber damit leben kann. ;)

Foodspottinglogo

Foodspottinglogo

Und Essen fotografieren gehört ja quasi seit Beginn an zum Phänomen mobiles Internet und Twitter. Warum nicht also stilvoll, mit Empfehlung, mit Location Based Service Verknüpfung und Anbindung an Twitter, Facebook, Foursquare und Flickr und einem Followermanagement analog zu Twitter?! Guides, Special Events, gute Social Media Strategie runden das Erlebnis um diese App ab. Darum werde ich auch nicht müde, mein Essen hochzuladen. Habe dieses Start-up wachsen sehen und freue mich einfach, dass es mittlerweile auch in Deutschland an Bedeutung gewinnt.

3. flinc

flinc Logo mit Mini

flinc Logo mit Mini

Mein wohl liebstes deutsches Start-up und ein Must Have an App für umweltbewusste Menschen. Eine neue Generation Carsharing mit vielen Möglichkeiten, die herkömmliche Mitfahrzentralen nicht bieten. Mobil, schnell, einfach unterwegs Fahrten und Mitfahrten anlegen oder annehmen, mit Integration in Navigationssoftware und zu einem fairen Preis oder sogar kostenlos, wenn umweltbewusste Menschen mit gutem Herzen Fahrten anbieten. Aber warum ich die App am liebsten einfach mal so aufmache? Beim Laden der App fährt ein kleiner stilisierter Mini im Kreis – cute. Frauenkompatible Idee. Danke! ;)

4. Flipboard

iPhone Cover (Pressefoto von Flipboard)

iPhone Cover (Pressefoto von Flipboard)

Was soll man dazu sagen – Flipboard ist einfach die schönste Art, News, Blogs und Streams diverser Social Media Netzwerke kuratiert und einfach schön präsentiert zu bekommen.

5. Path

 

Seit Version 2.0 ist auch Path in Deutschland in der Masse der Menschen mit Social und Mobile Affinität angekommen. Für mich das einzige wirkliche mobile Social Network, bei dem Links und Sites nur für die Öffentlichkeit generiert werden, wenn man seine Path-Momente auf Twitter, Facebook, Tumblr oder Foursquare teilt. Eigentlich ist es nur für die 150 “engsten” Freunde und Familienmitglieder konzipiert – 150 ist übrigens die Zahl an Kontakte, die angeblich das menschliche Gehirn dauerhaft managen kann. Also keine wirklich gewählte Zahl. Ein paar exzentrische Features runden das In-App-Erlebnis ab – es gibt außergewöhnliche Fotofilter, eine Musikbibliothek, Smileys, Nike+ Run Integration und wann man schläft und wann man wach ist, gekoppelt mit Location Based Service und Wetterinformationen. Einfach nett.

6. Instagram

Last but not least – Instagram. Auch eigentlich ein mobiles Netzwerk, was aber auch letztendlich durch den Verkauf an Facebook und durch das starke Sharing in verschiedene Dienste zu DEM mobilen Bilderdienst schlechthin geworden ist.

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Kostenlose Filter haben es Instagram ermöglicht, dem vorherigen Spitzenpositionsinhaber Hipstamatic den Rang abgelaufen. Auch hier sind diverse Dienste integriert, zu denen man seine Fotos teilen kann. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen – wer es nicht kennt, sollte es einmal ausprobieren. Auch andere Dienste bauen mittlerweile auf die API von Instagram auf und sind sehr sinnvoll, z.B. Statigram.

Der liebe Rest

Ansonsten gibt es noch ein paar Apps, die man irgendwie immer benutzt und eigentlich nicht mehr vorstellen muss und ebenso gut und funktional sind: Twitter, Tweetbot, Facebook, Foursquare, WhatsApp, Diptic, Linkedin.

Oder die eigentlich noch einen eigenen Blogpost wert sind: Getglue, Miso, Couchfunk, Goodreads, Stuffle, barcoo.

Bin gespannt auf eure Blogposts zu Daniels Blogparade! Auf, schreibt!

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